09.10.2026
Wie Erinnerungskultur und Stadtentwicklung zusammenfinden: Internationale Konferenz in Terezín
Luftaufnahme von Terezín/Theresienstadt.
Am 12. und 13. Oktober 2026 findet in Terezín/Theresienstadt die internationale Konferenz „Terezín: Vision 2050 – Memory and Future“ statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft diskutieren, wie historisch belastete Orte Erinnerung bewahren und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft entwickeln können. Organisiert wird die Veranstaltung von der Technischen Universität Dresden (TUD) gemeinsam mit internationalen Partnern wie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), dem Technion in Haifa und tschechischen Universitäten. Medienschaffende sind herzlich eingeladen.
Wie können Erinnerungskultur, heutiges städtisches Leben und die zukünftige Entwicklung von historischen Orten miteinander verbunden werden? Dieser Frage widmen sich die Teilnehmenden der internationalen Konferenz. Seitens der TUD sind die Professur für Städtebau, Prof.in Angela Mensing-de Jong, und die Professur für Pflanzenverwendung, Prof.in Nora Huxmann, maßgeblich beteiligt.
Internationale Zusammenarbeit und Keynote des MIT
Internationale Konferenz "Terezín: Vision 2050 - Memory and Future" am 12. und 13. Oktober 2026
Die Konferenz ist in eine internationale Hochschulkooperation eingebettet, an der neben der TUD die Czech Technical University in Prague (ČVUT Prag), die Technische Universität Liberec, das MIT - Massachusetts Institute of Technology und das Technion in Haifa beteiligt sind. Prof. Rafi Segal (MIT) wird die Veranstaltung mit einer Keynote eröffnen und gemeinsam mit Masterstudierenden nach Terezín reisen. Studierende des MIT und des Technion nehmen bereits im Vorfeld an einem gemeinsamen Workshop teil.
Der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh, bereichert die Konferenz mit einem Grußwort. Die Veranstaltung ist Teil einer mehrjährigen wissenschaftlichen und kulturellen Auseinandersetzung mit Terezín und anderen Orten historischen Traumas im deutsch-tschechischen Grenzraum.
Ausstellungseröffnung am 12. Oktober
Begleitend zur Konferenz wird am Abend des 12. Oktober 2026 eine internationale Ausstellung eröffnet. Sie präsentiert Arbeiten und Zukunftsperspektiven der beteiligten Hochschulen und macht die gemeinsame Auseinandersetzung mit Erinnerung, Transformation und Zukunft des Ortes einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.
Die Konferenz und Ausstellung sind Teil einer internationalen Initiative, die 2018 vom Fotografen Ivan Němec (inicium inventive) ins Leben gerufen wurde. Aus ihr sollen in den kommenden Jahren weitere gemeinsame Forschungs-, Lehr- und Ausstellungsprojekte hervorgehen.
Anmeldung
Interessierte Journalistinnen und Journalisten können sich hier online zur Konferenz und zur Ausstellungseröffnung anmelden.
Kontakt:
Prof. Dipl.-Ing. Angela Mensing-de Jong
Professur für Städtebau
Technische Universität Dresden
+49 351 463 36318
https://tu-dresden.de/bu/architektur/istb/stb