16.03.2026
Wissenschaftsrat veröffentlicht Stellungnahme zur Exzellenzuniversität: TUD überzeugt durch Spitzenforschung, Innovationskraft und gesellschaftliches Engagement
„Wissenschaftliche Exzellenz, hohe Innovationskraft und tief verankertes gesellschaftliches Engagement“: Diese Stärken bescheinigt eine heute (16. März 2026) veröffentlichte Stellungnahme des Wissenschaftsrats (WR) der Technischen Universität Dresden (TUD). Sie basiert auf der Evaluation der bestehenden Exzellenzuniversitäten (EXU) durch das internationale Committee of Experts, dem Bericht der Gutachtenden nach ihrem Besuch an der TUD sowie auf der Auswertung des EXU-Selbstberichts. Das Dokument ist auf der Website des WR abrufbar.
Besonders hervorgehoben werden in der Stellungnahme die „herausragenden Forschungsleistungen“ der TUD, die sich vor allem in der Förderlinie der Exzellenzcluster zeigen: In der jüngsten Wettbewerbsrunde konnte die TUD drei Cluster erfolgreich verteidigen und zwei neue einwerben. Mit insgesamt fünf Exzellenzclustern – davon drei in Eigenverantwortung und zwei gemeinsam mit Partneruniversitäten – zählt die TU Dresden zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Große Anerkennung findet laut Stellungnahme zudem die starke Entwicklung bei Drittmitteln und ERC Grants.
„Wir freuen uns außerordentlich über diese hohe Wertschätzung für die geleistete Arbeit und die Anerkennung der großen Fortschritte, die wir in den vergangenen Jahren gemeinsam erreicht haben“, sagt TUD-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger. „Durch die vorliegende Evaluation sehen wir uns darin bestärkt, den eingeschlagenen Weg in Forschung, Lehre und Transfer gemäß unserer Gesamtstrategie als The Collaborative University – inventive, transformative, engaged in der nächsten Förderphase konsequent fortzuführen.“
Darüber hinaus würdigt das Committee of Experts die strategische Weiterentwicklung der Universität in den vergangenen Jahren. In der Stellungnahme heißt es, die TUD habe ihr wissenschaftliches Profil deutlich geschärft, interdisziplinäre Forschungsstrukturen aufgebaut, wirksame Fördermaßnahmen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in frühen Karrierephasen etabliert sowie ihre internationale Sichtbarkeit weiter gesteigert. Auch Innovation und Technologietransfer seien nachhaltig gestärkt worden.
„Die Evaluation ist eine hervorragende Grundlage, um in der nächsten Förderphase unsere Schwerpunkte gezielt weiterzuentwickeln und institutionelle Veränderungsprozesse durch Digitalisierung und Agilität voranzutreiben“, so Staudinger weiter. Geplant sei unter anderem ein neuer Bereich zur Bündelung medizinisch-lebenswissenschaftlicher Kompetenzen. Auch die Transferaktivitäten sollen mit den InnoxCampi weiter ausgebaut werden. Mit einem dritten transCampus will die TUD zudem ihre internationale Zusammenarbeit stärken und zudem innovative Studien- und Zertifikatsprogramme für lebensbegleitendes Lernen entwickeln.
Mit dem Rückenwind der erfolgreichen Evaluation und der erneuten Förderung als Exzellenzuniversität ist die TUD gut aufgestellt – um ihre wissenschaftliche Spitzenposition weiter auszubauen und Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.
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