23.06.2026
Wissenschaftliche Exzellenz und Geschlechtergerechtigkeit gehen Hand in Hand - Stellungnahme der bukof zur geplanten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes
Stellungnahme der bukof zur geplanten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)
Stellungnahme der bukof zur geplanten Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)
Das WissZeitVG soll reformiert werden. Das ist ein wichtiger Schritt für bessere Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft. Doch aus gleichstellungspolitischer Sicht reicht der vorliegende Referentenentwurf des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) für ein Gesetz zur Modernisierung des Befristungsrechts im Wissenschaftsbereich vom 26.05.2026 noch nicht aus. Den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Befristungsrechts im Wissenschaftsbereich vom 26.05.2026 finden Sie hier.
Wissenschaftliche Karrieren verlaufen nicht unter geschlechtsneutralen Bedingungen. Befristungen, Sorgearbeit und unsichere Karrierewege treffen Wissenschaftler*innen unterschiedlich und verschärfen bestehende Ungleichheiten.
Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) fordert in ihrer Stellungnahme zum aktuellen Entwurf deshalb Nachbesserungen in vier zentralen Bereichen:
- Geschlechtergerechtigkeit als Ziel des WissZeitVG verankern
- Verlässliche Karrierewege statt Kettenbefristungen schaffen
- Sorgearbeit wirksam berücksichtigen und Teilzeitbenachteiligungen abbauen
- Eine demokratische, familienfreundliche und resiliente Wissenschaftskultur fördern
Die ausführliche Stellungnahme der bukof zur geplanten Novellierung des Wissenschafts-
zeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) finden Sie hier. Weitere Informationen zur Arbeit der bukof finden Sie auf dieser Website.