04.05.2026
Sonderausstellung im MTZ bis März 2027: „Frauen.Studium.Medizin“
Ausstellungseröffnung im MTZ: "Frauen.Studium.Medizin"
Wie selbstverständlich ist es, dass Frauen Medizin studieren, forschen und Kliniken prägen? Vor 120 Jahren war das alles andere als gegeben.
Die Ausstellung „Frauen. Studium. Medizin“ erzählt die lange und oft steinige Geschichte von Ärztinnen in Sachsen und darüber hinaus: von Frauen, die im 19. Jahrhundert ins Ausland gehen mussten, um überhaupt Medizin studieren zu können, von den ersten zugelassenen Medizinstudentinnen in Deutschland und strukturellen Benachteiligungen trotz formaler Gleichstellung in der DDR. Heute sind in Dresden zwar etwa 70 Prozent der Medizinstudierenden weiblich, die Karrierehindernisse eistieren jedoch nach wie vor – wenn auch längst nicht mehr so deutlich sichtbar.
Bis März 2027 ist die Ausstellung des Instituts für Geschichte der Medizin im Foyer des Medizinisch-Theoretischen Zentrums (MTZ) zu sehen. Sie stellt erste Medizinerinnen der Region und ihre Bildungswege vor, beschreibt historische Aspekte der Spezialisierung und Selbstorganisation von Ärztinnen und umreißt ihre Rolle im Nationalsozialismus. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt liegt auf Berufstätigkeit und Karrieremöglichkeiten von Medizinerinnen in der DDR und der Medizinischen Akademie Dresden.
Due Ausstellung „Frauen.Studium.Medizin“ wird durch die Stiftung Hochschulmedizin, die Ostsächsische Sparkasse und den Deutschen Ärztinnenbund unterstützt.
Ort: Foyer des MTZ
Zeit: Von April 2026 bis Frühjahr 2027