26.06.2026; Vortragsreihe
Vielfalt to go@TUDVielfalt to go@TUD: Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit und Hypersichtbarkeit von Frauen in den Quantentechnologien
Quantentechnologien gelten als Schlüsseltechnologien der Zukunft. Dennoch sind Frauen in den entsprechenden MINT-Fächern sowie in Führungspositionen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Gleichzeitig erfahren sie häufig weniger wissenschaftliche und öffentliche Anerkennung als ihre männlichen Kollegen. Paradoxerweise sind sie als Minderheit zugleich „hypersichtbar“, also stärker exponiert und einer intensiveren Beobachtung ausgesetzt.
Dieser Beitrag diskutiert diese widersprüchlichen Formen von Sichtbarkeit und präsentiert erste Ergebnisse des vom BMFTR geförderten Projekts WomenInQuantumTech, das die Beteiligung von Frauen an Quantentechnologien verbessern soll.
Das Projekt WIQT (WomenInQuantumTech) wird von Prof. Martina Erlemann, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Andrea Bossmann sowie Tamar Grosz geleitet; unterstützt werden sie von den studentischen Mitarbeitenden Carl-Levi Rueters und Malin Gehring. Weitere Informationen: https://www.womeninquantumtech.de/index.html
Seit Januar 2025 ist Tamar Grosz wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Erlemann / Science Studies und arbeitet dort im BMBF-geförderten Projekt WomenInQuantumTech. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist Tamar multidisziplinäre Künstlerin sowie in Berlin als Tänzerin, Choreografin und Lehrerin für Improvisation tätig.