10.04.2026
Konzertlesung "Was ist jüdisches Leben?" – Auftakt des Begleitstudiums "Jüdischer Alltag in Deutschland. Zwischen Bürgerrechten, Antisemitismus und #nie wieder"
Eine öffentliche Konzertlesung mit Alexander Estis und Tatjana Davis am 15. April 2026 bildet den Auftakt zum Begleitstudium „Jüdischer Alltag in Deutschland: Zwischen Bürgerrechten, Antisemitismus und #nie wieder“, das im Sommersemester 2026 an der TUD beginnt. Der Schriftsteller und Publizist Alexander Estis, der im Jahr 2025 Stadtschreiber der Stadt Dresden war, liest aus seinen Werken. Die Musikerin Tatjana Davis befasst sich in vielen ihrer Kompositionen mit dem Thema „Was ist jüdisches Leben?“. Die Konzertlesung beginnt um 18:30 Uhr im Hörsaal ABS/0E11/H (August-Bebel-Straße 20, 01219 Dresden).
Bereits am 22. April 2026 folgt ein Gastvortrag von Esther Kontarsky zum Thema “Phoenix aus der Asche? Versuch über jüdische Kontinuität und Diskontinuität in Deutschland nach 1945” (Anmeldung erforderlich).
Beide Veranstaltungen sind öffentlich und richten sich sowohl an TUD-Mitglieder als auch an interessierte Externe. Mit beiden Veranstaltungen beteiligt sich die TUD zugleich an „TACHELES – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen”.
Hintergrund zum Begleitstudium:
Ab dem Sommersemester 2026 startet unter Leitung von Prof. Dr. Maria Häusl an der Philosophischen Fakultät – vorrangig für Lehramtsstudierende – ein neues Begleitstudium unter dem Titel „Jüdischer Alltag in Deutschland. Zwischen Bürgerrechten, Antisemitismus und #nie wieder“. In einer interdisziplinären Kooperation von Professuren der Philosophischen Fakultät und jüdischen Einrichtungen und Gemeinden vermittelt das Begleitstudium den Studierenden Einblicke in die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und bereitet sie darauf vor, schulische Bildungsprozesse nachhaltig gegen Antisemitismus auszurichten.