04.11.2026
OPARA erreicht die TOP 10 in DFG‑Analyse zu Forschungsdatenrepositorien
Die neueste „Data Story“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) analysierte Angaben zum Forschungsdatenmanagement in 78.838 Förderanträgen, die zwischen 2017 und 2025 eingereicht wurden. Im Rahmen des Antragsverfahrens werden Antragsteller mittels der DFG-Checkliste gebeten, zu beschreiben, wie sie Daten erheben, dokumentieren und sichern sowie ob und wo die Daten durch Archivierung oder Veröffentlichung zur Wiederverwendung bereitgestellt werden. Die Analyse untersuchte, wie oft bestimmte Datenrepositorien genannt wurden, was darauf hindeutet, dass Forscher bereits früh im Antragsverfahren über die geplante Archivierung und Wiederverwendung ihrer Daten entscheiden. Mithilfe von re3data.org wurden insgesamt 1.026 verschiedene Repositorien identifiziert und nach der Häufigkeit ihrer Nennungen gereiht.
OPARA belegt den ersten Platz unter den deutschen Hochschulrepositorien
OPARA, das institutionelle Forschungsdatenrepositorium der TU Dresden, belegte in dieser Auswertung Platz 10 von 1.026. Das Repositorium wurde mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) entwickelt und wird am ZIH für vier sächsische Hochschulen (TUD, TU Bergakademie Freiberg, Universität Leipzig, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden) betrieben. Dabei gehörte OPARA nicht nur zu den TOP 10, es war auch das am häufigsten erwähnte Repositorium, das von einer deutschen Hochschule betrieben wird.
Das Ergebnis unterstreicht die Sichtbarkeit und Bedeutung von OPARA für Forschende bei der Planung der Archivierung und Publikation ihrer Forschungsdaten. Diese hohe Akzeptanz wird durch die umfassenden Beratungs- und Unterstützungsangebote des Center for Interdisciplinary Digital Sciences (CIDS) gestützt, insbesondere durch das OPARA-Team am SDE (Abteilung System- und Dienstentwurf) und die Kontaktstelle Forschungsdaten.
Die DFG-Analyse ergab zudem, dass die Datenmanagementpläne in Förderanträgen im Laufe der Zeit detaillierter geworden sind und konkrete Repositorien immer häufiger genannt werden. Die Analyse bewertet zwar nicht die tatsächliche Nutzung der Repositorien oder die Zufriedenheit der Nutzenden, bietet jedoch Einblicke in die Infrastrukturen, die Forschende für die Archivierung und den Austausch ihrer Daten nutzen wollen. Die Position von OPARA unter den am häufigsten genannten Repositorien unterstreicht die Rolle eines universitären Dienstes bei der Unterstützung des Forschungsdatenmanagements in Sachsen.