25.09.2026
EUTOPIA gemeinsam weiterdenken: Jahrestreffen der Local Facilitators in Barcelona
Was EUTOPIA über Universitäten und Länder hinweg verbindet, kommt einmal im Jahr auch persönlich zusammen: die Local Facilitators der Partneruniversitäten. Das jährliche Treffen bietet Gelegenheit für persönlichen Austausch, neue Perspektiven und einen gemeinsamen Blick auf die weitere Entwicklung der Allianz. Erfahrungen werden geteilt, die eigene Arbeit kritisch betrachtet, neue Ideen entwickelt und nächste Schritte gemeinsam geplant. In diesem Jahr führte das Treffen die Local Facilitators am 17. ,18. und 19. September an die Universitat Pompeu Fabra in Barcelona.
Die Local Facilitators bringen an ihren jeweiligen Universitäten Menschen und Ideen innerhalb der EUTOPIA Allianz zusammen. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler miteinander in Kontakt zu bringen, fachliche Anknüpfungspunkte zu schaffen und neue Kooperationen über Universitäts und Ländergrenzen hinweg anzustoßen. Gleichzeitig begleiten sie die Lehrenden, die bereits in den Connected Communities zusammenarbeiten, unterstützen deren weitere Entwicklung und helfen dabei, aus ersten Kontakten langfristige Zusammenarbeit entstehen zu lassen. So tragen die Local Facilitators dazu bei, dass aus dem europäischen Netzwerk konkrete gemeinsame Aktivitäten in Lehre und Forschung entstehen.
Gerade deshalb ist der Austausch der Local Facilitators untereinander so wichtig. In Barcelona kamen die Erfahrungen und Perspektiven der verschiedenen Partneruniversitäten zusammen. Dabei wurde auch die eigene Arbeit genauer unter die Lupe genommen: Was hat sich bewährt? Wo gibt es Herausforderungen? Welche Unterstützung wird gebraucht? Und wo eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit innerhalb der Allianz? Die Local Facilitators brachten Erfahrungen aus ihren Universitäten ein und tauschten sich darüber aus, wie bestehende Kooperationen weiterentwickelt und neue Verbindungen ermöglicht werden können.
Dabei wurde auch auf die vergangenen Jahre mit EUTOPIA MORE zurückgeblickt. Themen waren unter anderem die Anerkennung und Finanzierung gemeinsamer Aktivitäten, Research Based Learning und Open Science, Möglichkeiten für Mobilität zwischen den Partneruniversitäten sowie die Sichtbarkeit und Kommunikation der Aktivitäten. Gerade der Vergleich der unterschiedlichen Erfahrungen zeigte, wie verschieden die Bedingungen und Lösungsansätze an den einzelnen Universitäten sein können und wie viel Potenzial im gegenseitigen Lernen liegt.
Ein besonderer Blick galt in diesem Jahr den Global Partners von EUTOPIA. Vorgestellt wurden die verschiedenen Partneruniversitäten, ihre Profile und Forschungsschwerpunkte sowie mögliche Bereiche für eine zukünftige Zusammenarbeit. Dabei wurde deutlich, welches wissenschaftliche Potenzial diese international profilierten Universitäten mit ihrer Expertise in unterschiedlichen Forschungsfeldern in das erweiterte EUTOPIA Netzwerk einbringen. Für die Local Facilitators eröffnet dieser Blick über die europäischen Partneruniversitäten hinaus neue Perspektiven, um zukünftig weitere Kontakte und Kooperationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anzustoßen.
Das Treffen markierte zugleich einen wichtigen Übergang. Mit dem Abschluss von EUTOPIA MORE und dem Blick auf EUTOPIA EDGE ging es nicht nur darum, Bilanz zu ziehen, sondern auch die kommenden Jahre in den Blick zu nehmen. Welche Erfahrungen sollen mitgenommen werden? Was soll weiterentwickelt werden? Und wie kann das, was in den vergangenen Jahren entstanden ist, auch in Zukunft wachsen?
An der TUD ist die Funktion des Local Facilitators im Zentrum für interdisziplinäres Lernen und Lehren (ZiLL) angesiedelt. Von hier aus werden Lehrende und bestehende Communities begleitet, Kontakte innerhalb des EUTOPIA Netzwerks hergestellt und neue Kooperationen angestoßen. Gleichzeitig fließen Erfahrungen aus der TUD in die gemeinsame Arbeit der Allianz ein und neue Impulse der Partneruniversitäten zurück nach Dresden.
Barcelona bot dafür etwas, das im Arbeitsalltag einer europäischen Hochschulallianz besonders wertvoll ist: Zeit für den persönlichen Austausch. Aus unterschiedlichen Erfahrungen, Kontakten und Ideen entstanden neue Perspektiven für die gemeinsame Arbeit und neue Möglichkeiten, EUTOPIA an den einzelnen Universitäten weiterzuentwickeln.
© Sven Ellger
Projektmitarbeiterin
NameKerstin Le Merdy
EUTOPIA MORE Local Facilitator
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