03.11.2026
Ingenieurbaukunst im Beyer-Bau: Dauerhafte Foto-Ausstellung von Prof. Cengiz Dicleli eröffnet
Ingenieurbaukunst im Beyer-Bau: Dauerhafte Foto-Ausstellung von Prof. Cengiz Dicleli eröffnet
Im sanierten Beyer-Bau der TU Dresden ist seit vergangenem Freitag, 30. Oktober 2026, eine neue Dauerausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Ingenieurbaukunst im Beyer-Bau“ zeigt die Fakultät Bauingenieurwesen rund 40 großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien bedeutender Bauwerke.
Dekanin Prof. Birgit Beckmann während der Eröffnungsrede
Zur Eröffnung sprachen Dekanin Prof. Birgit Beckmann, Dr. Undine Krätzig (Vorstand und Geschäftsführung der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V.) sowie Seniorprofessor Prof. Manfred Curbach. Prof. Beckmann und Prof. Curbach haben die Ausstellung gemeinsam kuratiert. Auch Fotograf Prof. Cengiz Dicleli – Bauingenieur und ehemaliger Professor für Tragkonstruktionen an der Hochschule Konstanz – war anwesend und eröffnete die Schau gemeinsam mit den Rednern.
Bauwerke in Schwarz-Weiß
Prof. Cengiz Dicleli
Seit rund zehn Jahren dokumentiert Dicleli Ingenieurbauwerke fotografisch. Seine Arbeiten verstehen sich als Würdigung der Entwurfsleistung hinter den Konstruktionen und als Beitrag zum baukulturellen Erbe. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Werken von Ulrich Finsterwalder, Herbert Schambeck und Gerd Lohmer.
Zu sehen sind unter anderem Fotografien von:
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Nibelungenbrücke in Worms
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Fehmarnsundbrücke
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Trudelturm in Berlin-Adlershof
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Betonschiff Capella
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Blauem Wunder und Dresdner Hauptbahnhof
Dicleli wählte für die Aufnahmen bewußt die Schwarz-Weiß-Fotografie, um die Materialität des Sichtbetons hervorzuheben und die Bauten in ihrer klaren Struktur im öffentlichen Raum zu erfassen.
Verbindung zum Ort und Nutzen für die Lehre
Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach kuratierte die Ausstellung mit und gab einen kurzen Einblick in die Geschichte des Beyer-Baus
Der Beyer-Bau passt auch inhaltlich zur Ausstellung: Bei seiner Errichtung kam die damals sehr fortschrittliche Eisen- bzw. Stahlbetonbauweise zum Einsatz. Bei der Sanierung in den vergangenen Jahren wiederum wurden historische Decken durch eine nachträgliche Verstärkung mit Carbonbeton erhalten und vor dem Abriss bewahrt.
Dr. Undine Krätzig (GFF TU Dresden e. V.)
Die etwa 40 Fotografien sind im 1. und 2. Obergeschoss des Beyer-Baus (George-Bähr-Straße 1) zu den regulären Gebäudeöffnungszeiten der Universität frei zugänglich. Die Fakultät versteht die Schau insbesondere als Anschauungsmaterial und Anregung für die Studierenden im Lehrbetrieb. Neben der neuen Ausstellung von Cengiz Dicleli sind in den Gängen des Hauses bereits seit einigen Wochen eine Vielzahl von Motiven aus der bewegten Geschichte des bekannten TU-Gebäudes ausgestellt. Diese Fotoausstellungen im Beyer-Bau wurden mit Mitteln des George-Bähr-Forums durch die Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e. V. gefördert.