Beyerbau Portal © Silke Scheerer Handschuh © Ulrich van Stipriaan

Das Institut stellt sich vor

Massivbau wird seit über 100 Jahren an der TU Dresden gelehrt. Zum Institut gehören heute zwei Professuren. Das Thema in Lehre und Forschung ist bewehrter Beton in allen seinen Facetten in Experiment und Simulation. Zahlreiche Praxispartner bereichern das Angebot in der Lehre. Gemeinsam überführen wir Forschungsergebnisse in reale Bauprojekte.

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Wichtige Themen im Überblick

Professoren auf Betonbank © Sven Hofmann

Kooperation und Begegnung sind alles

[Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Jahrbuch des IMB 2015]

2015: selten hat uns ein Jahr deutlicher vor Augen geführt, wie schnell Probleme wachsen können und wie weit wir davon entfernt sind, diese mit einfachen Antworten lösen zu können. Menschen, die behaupten, einfache Lösungen parat zu haben, schaden allen Anstrengungen, die äußerst komplexen aktuellen Aufgaben mit der notwendigen Sorgfalt und Differenziertheit zu behandeln. Dies gilt im täglichen Leben genauso wie in der Forschung und deren Umsetzung in die Praxis. So versuchen wir am Institut für Massivbau beispielsweise, für die uns alle betreffenden Probleme wie Klimawandel, CO2-Ausstoß, Ressourcen- und Energieverbrauch einen Mosaikstein im Zusammenspiel mit anderen Akteuren zur Lösung dieser Fragestellungen beizutragen. Wir wollen und müssen dies gemeinsam tun. Erforderlich ist daher die Zusammenarbeit mit Partnern in der Industrie, mit Forschern des Massivbaus und der Baustofftechnologie sowie mit Vertretern aller anderen Wissenschaftsbereiche. Kooperation und Begegnung sind alles. Dies beginnt mit der Zusammenarbeit am Institut, die gefördert, gefordert und gewünscht wird. Obwohl die Mitarbeiter an teilweise weit voneinander entfernt scheinenden Forschungsthemen aus den Bereichen Carbonbeton, Impakt, Mehraxialität und Numerik arbeiten, zeigt sich immer wieder, wie durch aktive Kommunikation Probleme gelöst werden können. An dieser Stelle bedanken sich die beiden Unterzeichner beim gesamten Team des Instituts für Engagement, Ideenreichtum, Kreativität, Fleiß und nicht zuletzt für ihre Identifikation mit unserem Institut in Forschung und Lehre.

Belohnung und Bestätigung unserer Arbeit waren nicht zuletzt die beiden Ende 2015 erhaltenen Preise: der Deutsche Nachhaltigkeitspreis, maßgeblich unterstützt vom BMBF, und der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis, ausgelobt vom BMWi, die dem Konsortium C3 – Carbon Concrete Composite überreicht wurden. Damit wurde auch die Forschung am Institut zum Thema Carbonbeton ausgezeichnet. Gleichzeitig sind diese Preise für uns Aufforderung und Antrieb, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, um das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.

Wir arbeiten auch in Zukunft darauf hin, dass unsere Partner uns als zuverlässigen Motor bei der Bewältigung aller anstehenden Aufgaben sehen können.

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Curbach
Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Häußler-Combe