24.09.2026
Wassersicherheit und Klimaanpassung: TUD stärkt den internationalen Austausch
Wie lassen sich Forschung, praktische Erfahrung und unterschiedliche Wissenssysteme für mehr Klimaresilienz zusammenbringen? Zwei Begegnungen an der TUD Technische Universität Dresden eröffneten Perspektiven für internationale Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen. Der UNU Hub on Climate Resilience and Sustainable Technologies (CREST) verbindet dabei Wissenschaft, Bildung und Praxis.
Wassersicherheit und Klimaanpassung erfordern Zusammenarbeit über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Vor diesem Hintergrund kamen an der TUD Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, internationalen Netzwerken und der praxisorientierten Entwicklungszusammenarbeit zu einem sondierenden Gespräch zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wo gemeinsame Interessen und sich ergänzende Erfahrungen Ansatzpunkte für künftige Kooperationen bieten.
Beteiligt waren Marcella D’Souza und Crispino Lobo vom indischen Watershed Organisation Trust (WOTR), Prof. Anandaroop Bhattacharya, Dean for International Relations am Indian Institute of Technology (IIT) Kharagpur, sowie Richa Srivastava als Vertreterin von ICARS am IIT Roorkee. Seitens der Dresdner Einrichtungen nahmen Sarah Elser vom ABCD-Centre – Global Water and Climate Adaptation Centre, Mareike Braeckevelt aus dem TUD-Potenzialbereich „Forest Water Dynamics in Climate Change“, Dr. Avinash Chekuru aus dem International Office der TUD, Prof. Daniel Karthe, Direktor von UNU Resource Nexus, und André Lindner, stellvertretender Direktor des UNU Hub CREST, teil.
Gemeinsame Interessen als Ausgangspunkt
Das Treffen diente bewusst der offenen Erkundung möglicher Zusammenarbeit. Die Beteiligten diskutierten Schnittstellen in den Bereichen Wassersicherheit, Klimaanpassung und Wald-Wasser-Wechselwirkungen ebenso wie gemeindebasierte Ansätze, Kompetenzaufbau und die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis. Ausgangspunkt waren die jeweiligen Erfahrungen, Netzwerke und Zielsetzungen der beteiligten Einrichtungen.
Einige dieser Themen wurden wenige Stunden später in einem anderen Format aufgegriffen: Im Rahmen der von CIPSEM an der TUD organisierten jährlichen Studienreise für die Internationalen Klimaschutzstipendiatinnen und -stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung fand eine interaktive Veranstaltung zu unterschiedlichen Wissenssystemen für die Wassersicherheit statt. Richa Srivastava ergänzte den Austausch mit einem Einblick in das indische Adaptation, Resilience and Sustainability Network (ADRES).
UNU Hub CREST als Plattform für Vernetzung und gegenseitiges Lernen
Beide Begegnungen verband die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit Erfahrungen aus Praxis und lokalen Gemeinschaften zu wirksamer Klimaanpassung beitragen können. Kompetenzaufbau bedeutet dabei auch, Räume für gegenseitiges Lernen zu schaffen und unterschiedliche Perspektiven in die Zusammenarbeit einzubeziehen.
Hier setzt der UNU Hub on Climate Resilience and Sustainable Technologies (CREST) an der TUD an. Als Plattform bringt er internationale Hochschulpartner, praxisorientierte Organisationen und Netzwerke miteinander ins Gespräch. Sein Auftrag verbindet Forschung, Bildung und Wissenstransfer an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Praxis. Die beiden Begegnungen zeigen, wie dieser Austausch konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit eröffnen kann.
Kontakt:
© Thorsten Eckert
Bereichsdezernent
NameHerr Dr. rer. nat. André Lindner
& Referent Internationales
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).
Besucheradresse:
Hülsse-Bau, Südflügel, Raum 384 Helmholtzstr. 10
01069 Dresden
None