Studentisches Leben

Tharandt © TUD/Tropen Tharandt © TUD/Tropen

Tharandt (Altbau)

Tharandt

Tharandt (Altbau) © TUD/Tropen

Tharandt, eine hübsche Kleinstadt umgeben von Wäldern, wurde erstmals 1216 erwähnt und als Kurort im 18. Jahrhundert allgemein bekannt. Als Heinrich Cotta 1811 seine private forstliche Lehranstalt nach Sachsen verlegte, beschrieb er Tharandt wegen seiner ruhigen und schönen Lage einerseits und seiner Nähe zur Residenzstadt Dresden andererseits als den dafür am meisten geeigneten Ort. Anfang 1855 wurde Tharandt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Mit Regionalzügen kann man die Landeshaupstadt Dresden innerhalb von 20 Minuten erreichen.

Wetter:
mittlere Januartemperatur - 1,2° C
mittlere Julitemperatur + 16,9° C jährlicher
mittlerer Niederschlag 739 mm
Höhenlage 214 m ü. NN                   

Dresden, Schloss und Kathedrale © Wikimedia/Ingersoll Dresden, Schloss und Kathedrale © Wikimedia/Ingersoll

Dresden: Residenzschloss und Kathedrale

Dresden, Schloss und Kathedrale

Dresden: Residenzschloss und Kathedrale © Wikimedia/Ingersoll

Dresden, eine alte Fischersiedlung an der Elbe erlangte 1206 das Stadtrecht. Etwa 300 Jahre später machte Albrecht der Tapfere, der damalige Herzog von Sachsen, Dresden zu seiner Residenz und legte damit den Grundstein für die Entwicklung Dresdens zu einer der reichsten und schönsten Barockstädte Europas. Die einzigartige Architektur des Königlichen Schlosses, der weltbekannte Zwinger und das Königliche Opernhaus sowie die umfangreichen wissenschaftlichen und Kunstsammlungen zeugen von der Macht und dem Wohlstand der Wettiner Dynastie. Obgleich Sachsen nur selten eine bedeutende Rolle in der europäischen Geschichte spielte, war es doch eines der fortschrittlichsten deutschen Länder.

Im 19. Jahrhundert erlangte die Sächsische Hauptstadt Dresden ihren Ruf als Stadt der Wissenschaft und Kultur, den sie bis heute beibehalten hat. Gegenwärtig sind mehr als 38000 Studenten an 9 Universitäten und Hochschulen immatrikuliert. Mehr als 20 Forschungsinstitutionen sowie Computer- und Hightech-Firmen machten Dresden zu ihrem Sitz und nutzen damit das vorhandene Potential an hoch qualifizierten Arbeitskräften.
Wenn Sie Kulturstätten suchen, wird kaum ein anderer Ort als Dresden eine größere Vielfalt bieten: 37 Museen und Kunstgalerien, über 30 Theater und Konzerthallen sowie zahlreiche Diskotheken, Studentenclubs und Kinos warten auf Sie.

Meißen, Albrechtsburg und Dom © Wikimedia/Unukorno Meißen, Albrechtsburg und Dom © Wikimedia/Unukorno

Meißen: Albrechtsburg und Dom

Meißen, Albrechtsburg und Dom

Meißen: Albrechtsburg und Dom © Wikimedia/Unukorno

Die über tausendjährige Stadt Meißen ist 40 Minuten (Zugstrecke) von Dresden entfernt. Schön gelegen inmitten von Weingärten ist Meißen eine typische deutsche mittelalterliche Stadt. Neben dem Schloß mit seiner beeindruckenden Kathedrale sollten Sie nicht versäumen, die weltberühmte Meißner Porzellanmanufaktor zu besuchen.

Schloss Moritzburg © Wikimedia/Olaf Leillinger Schloss Moritzburg © Wikimedia/Olaf Leillinger

Schloss Moritzburg

Nördlich von Dresden bietet die Moritzburger Seenlandschaft viele Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Schwimmen und Wassersport. Das Moritzburger Schloß, eines der größten und luxuriösesten Jagdschlösser der Sächsischen Herzöge, beherbergt eine interessante Ausstellung zur Geschichte des Forst- und Jagdwesens.

Bastei vom Elbe-Aussichtsunkt © Wikimedia/Andreas Steinhoff Bastei vom Elbe-Aussichtsunkt © Wikimedia/Andreas Steinhoff

Bastei

Ca. 1 Zugstunde von Dresden entfernt gelangen Sie zu den einzigartigen Felsformationen des Elbsandsteingebirges, bekannt als Sächsische Schweiz. Diese 100 Millionen Jahre alte Landschaft mit ihren Tälern, Schluchten, Felsriffen und Bergen ist einzigartig in Mitteleuropa - ein Paradies nicht nur für Wanderer und Bergsteiger, sondern auch eine Heimat für seltene Pflanzen und Tiere.

Basteibrücke vom Ferdinandstein © Wikimedia/Andreas Steinhoff Basteibrücke vom Ferdinandstein © Wikimedia/Andreas Steinhoff

Basteibrücke

Erzgebirge, Fichtelberg und Keilberg © Wikimedia/Rafael Brix (SehLax) Erzgebirge, Fichtelberg und Keilberg © Wikimedia/Rafael Brix (SehLax)

Erzgebirge: Fichtelberg (Deutschland) und Keilberg (Tschechische Republik)

Erzgebirge, Fichtelberg und Keilberg

Erzgebirge: Fichtelberg (Deutschland) und Keilberg (Tschechische Republik) © Wikimedia/Rafael Brix (SehLax)

Südlich von Dresden bildet das Erzgebirge die natürliche Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik. Als die reichhaltigen Vorkommen an Silber, Zinn, Kupfer, Eisen und Steinkohle, die einst die Basis für Sachsens Reichtum und Macht bildeten, erschöpft waren, suchte man nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten: Holzschnitzereien, die Spielzeugherstellung und die Herstellung von Weihnachtsschmuck sowie die Produktion von Plauener Spitze machen das heutige Erzgebirge berühmt.

Zu dieser Seite

Andy Vogelsang
Letzte Änderung: 05.09.2016