Entwicklung einer schnellen Methode für die Erzeugung von 3D – Modellen von biologischen Proben

Titel des Projekts

Entwicklung und Praxistest einer schnellen Methode für die Erzeugung von 3D – Modellen von biologischen Proben aus multiperspektivischen Bilddaten

Förderung

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Dieses Vorhaben wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Beschreibung

Projekt 3Dbot Teaser © IPF Projekt 3Dbot Teaser © IPF
Projekt 3Dbot Teaser

© IPF

Eine Vielzahl verschiedener biologischer Proben werden routinemäßig in großer Anzahl von Laboren untersucht. Häufige Tätigkeiten dabei sind das Erkennen der Proben in der Kulturschale, die Klassifikation und die Entnahme von Probenteilen zur weiteren Kultivierung. Aktuelle Systeme zur Automatisierung dieser Tätigkeiten arbeiten lediglich mit einer Kamera und Bildverarbeitungstechniken (2D), wodurch diese sehr fehleranfällig sind. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Messsystems, welches durch Nutzung photogrammetrischer Methoden ein robusteres Handling der Proben ermöglicht. Herausforderungen bei der 3D - Erfassung sind dabei die leichte Transparenz sowie die schwach texturierte Oberfläche der Proben. Darüber hinaus kommt es zu Reflexionen aufgrund der hohen Feuchtigkeit.

Teilaufgaben im Projekt sind unter anderem die Erfassung der Oberfläche, welche zur Ableitung von Strukturparametern sowie für die Entnahme von Probenteilen benötigt wird. Für die Steuerung des Roboters ist zusätzlich die Bestimmung der Position der Probe und der Bearbeitungsarme durch photogrammetrische Methoden geplant.

Relevante Publikationen

Projektpartner

Das Projekt ist Bestandteil des FuE-Verbundförderprojektes "Entwicklung eines Hochdurchsatz‑, bench-top-Robotiksystems für das vollautomatische Handling biologischer Proben unter Verwendung einer photogrammetrischen 3D-Bilderzeugungsmethode und Bildanalyse in Echtzeit".

Weitere Beteiligte am Projekt sind:

Kontakt

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Matthias Hardner
Letzte Änderung: 04.01.2018