Abgeschlossene Projekte

 2015

Mobilität in Städten - SrV 2013
Projektname Mobilität in Städten - SrV 2013
Auftraggeber 46 Kommunen, Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen, teilweise gefördert durch Bundesländer
Laufzeit 04/2011 bis 12/2015
Ziele
  • Erhebung aktueller Daten zum Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung
  • Fortschreibung der SrV-Zeitreihe unter Berücksichtigung veränderter inhaltlicher und methodischer
    Randbedingungen
  • Analyse stadtübergreifender Trends der Mobilitätsentwicklung
  • Auswertung wichtiger Grunddaten für die kommunale Verkehrsplanung
Inhalt
  • Erfassung des aktuellen Datenbedarfs der Planungspraxis
  • Weiterentwicklung von Inhalt und Methodik des Erhebungskonzeptes unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit zu den bisherigen SrV-Erhebungen
  • Koordinierung und Beauftragung der Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung in über 100 Untersuchungsräumen
  • Aufbereitung der Stichprobe mit Datensätzen von über 120.000 Personen
  • Zusammenfassung von Datensätzen zu Stadtgruppen  für stadtübergreifende Analysen
  • Stadt- bzw. auftraggeberspezifische Auswertung der Daten
  • Publikation der Ergebnisse
Projekt im Internet www.tu-dresden.de/srv2013
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Weiterentwicklung der Verfahren zur Entwicklung von Maßnahmen gegen Unfallhäufungsstellen
Projektname Weiterentwicklung der Verfahren zur Entwicklung von Maßnahmen gegen Unfallhäufungsstellen
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
 Kooperationspartner Sandstein Neue Medien GmbH
Laufzeit 04/2013 bis 07/2015
Ziele Aktualisierung und Überarbeitung des Merkblattes Teils 2 – Maßnahmen gegen Unfallhäufung – der FGSV und Bereitstellung eines webbasierten Verfahrens zur Maßnahmenfindung in Unfallkommissionen
Inhalt und Ergebnisse Das Forschungsprojekt fußt auf einer Analyse aktueller Veröffentlichungen, die sich mit der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen gegen Unfallhäufungen auseinander setzen. Die neuen Erkenntnisse fließen in Überarbeitung des Merkblattes Teil 2 – Maßnahmen gegen Unfallhäufungen – der FGSV ein. Hauptbestandteil des Projekts liegt in der Bereitstellung eines web-basierten Verfahrens zur Maßnahmenfindung. Im Verfahren werden die Örtlichkeit der Unfallhäufung, weitere verkehrliche Randbedingungen, sowie die Struktur des Unfallgeschehens berücksichtigt. Basierend auf einer Analyse des Unfallgeschehens werden dem Nutzer mögliche Maßnahmen vorgestellt. Dabei werden Kriterien wie Wirksamkeit, Validität und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Das entwickelte Programm unterstützt die Unfallkommissionen in der Arbeit der Unfallanalyse, Maßnahmenfindung und Umsetzungskontrolle.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing Ralf Berger
+49 (0)351 463 36 508
ralf.berger@tu-dresden.de

FIS - Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr - LOS 2
Projektname FIS - Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr - LOS 2
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Kooperationspartner Technische Universität Dresden, Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr, Professur für Bahnverkehr, öffentlicher Stadt- und Regionalverkehr (Prof. Dr.-Ing. Rainer König)
Laufzeit 07/2011 bis 06/2015
Ziele
  • Inhaltliche Pflege und Bearbeitung von Themengebieten (optional: Erstellung neuer Inhalte)
  • Wissenstransfer
  • Aufbereitung aktueller Forschungsergebnisse zu den Themen Mobilität und Verkehr aus dem Ressortforschungsbereich des BMVI
  • Zielgruppen: Verantwortliche in Politik und Praxis, Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, interessierte Fachöffentlichkeit
Ergebnisse

Das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr ist ein vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördertes Forschungsprojekt zum Aufbau einer internetbasierten Wissensplattform. Im Rahmen der Projektphase 07/2011 bis 06/2015 sollten die betreuten Themen inhaltlich gepflegt und bearbeitet werden. Hierbei waren insbesondere wissenschaftliche Veröffentlichungen zu recherchieren und unter Beachtung der politischen Relevanz zusammenzutragen sowie zu synthetisieren. Bei Bedarf wurden die Themenfelder des FIS ebenfalls durch optionale Beauftragungen um weitere Inhalte in Form neuer Wissenslandkarten ergänzt. In der Projektlaufzeit wurden die Themen des LOS 2 bearbeitet. Diese umfassten die Bereiche "Personenverkehr", "Stadt- und Raumentwicklung", "Mobilitätsmanagement", "ÖPNV" und "nichtmotorisierter Verkehr".

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Vernetzte Mobilität (FIS)
Projektname Vernetzte Mobilität (FIS)
Auftraggeber TÜV Rheinland Consulting GmbH (Zentralbereich Forschungsmanagement) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Kooperationspartner /
Laufzeit 03/2015 bis 09/2015
Ziele

Erarbeitung einer neuen Wissenlandkarte zum Themengebiet "Vernetzte Mobilität" für das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr

Ergebnisse

Ziel der Wissenslandkarte soll es sein, neue Akteurskonstellationen und Mobilitätsdienstleistungen, die zunehmend in den Vordergrund treten, zu beleuchten und die zugrundezulegenden Geschäftsmodelle allgemeinverständlich abzubilden. Die hervorgehobene Notwendigkeit zur Umsetzung leitet sich aus der Bedeutung des Themas für die am 20. August 2014 durch die Bundesregierung verabschiedete "Digitale Agenda" ab.

Im Rahmen des Projektes wurden v. a. die Themen multimodales Verkehrssystem, Treiber und Verknüpfungsmöglichkeiten für Multi- und Intermodalität, Erscheinungs- und Entwicklungsformen von Multi- und Intermodalität, Akteure, Hemmnisse/Spannungsfelder sowie Nutzen und Grenzen der vernetzten Mobilität und Informations- und Datengrundlagen über multi- und intermodales Verkehrsverhalten systematisch, entsprechend dem aktuellen Stand der Forschung aufgearbeitet.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de

2014

Nutzen von passiven Schutzeinrichtungen für den Insassenschutz
Projektname Nutzen von passiven Schutzeinrichtungen für den Insassenschutz
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH (VUFO)
Laufzeit 12/2011 bis 12/2014
Ziele

Ziel dieses Forschungsprojektes war die Überprüfung von Parametern und die Erarbeitung von Grenzwerten für Gefahrenstellen der Gefährdungsstufe 4 nach RPS 2009, bei denen der Einsatz von passiven Schutzeinrichtungen zur Steigerung der Verkehrssicherheit für die Insassen von Pkw sowie für Motorradfahrer beiträgt.

Ergebnisse

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Unfallschwere maßgeblich dadurch beeinflusst wird, ob sich das Unfallfahrzeug überschlägt. In diesem Zusammenhang konnte auch gezeigt werden, dass das Überschlagsrisiko bei Pkw-Unfällen mit Anprall an eine SE deutlich geringer ist als bei Pkw-Unfällen mit Abkommen in den Seitenraum. Aus den Untersuchungen konnten Empfehlungen für einen Großteil der Grenzwerte abgeleitet werden. Zudem wurden weitere bisher nicht berücksichtigte Randbedingungen erkannt, bei denen Schutzeinrichtungen am Fahrbahnrand den Schutz von Unfallopfern weiter verbessern.

Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Schimpf
+49 (0)351 463 42 380
Martin.Schimpf@tu-dresden.de

Zwangsmobilität und Verkehrsmittelorientierung junger Erwachsener: Eine Typologisierung
Projektname Zwangsmobilität und Verkehrsmittelorientierung junger Erwachsener: Eine Typologisierung
Auftraggeber Eigenforschung (Habilitation)
Kooperationspartner /
Laufzeit 04/2010 bis 12/2014
Ziele

In der Mobilitätsforschung entstand in den vergangenen Jahrzehnten eine breite Wissensbasis zum besseren Verständnis des Verkehrsverhaltens. Unterschiedliche Wissenschaftsbereiche wie die Psychologie oder die Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften befassen sich mit der Erklärung des menschlichen Verhaltens auf ganz verschiedenen Ebenen sowie mit zum Teil unterschiedlichen Methoden und Maßstäben. Die Modellierung des Verhaltens ist für diese Altersgruppe besonders schwierig. Aus der Komplexität dieser Problemstellung heraus ist ersichtlich, dass fundierte Analysen zur Mobilität junger Erwachsener notwendig sind, um verkehrsplanerische Defizite aufzudecken und Chancen zu erkennen. Die günstige Situation zeitgleich auf Bundes- und Kommunalebene erhobener Daten zum Verkehrsverhalten "Mobilität in Deutschland – MiD 2008" und "Mobilität in Städten – SrV 2008" und die seit 1994 kontinuierlich und jährlich erhobenen Daten der Längsschnittuntersuchung "Deutsches Mobilitätspanel – MOP" zum Anlass genommen, ein Forschungsthema auf Basis aktueller Befunde zum Verkehrsverhalten mit einem besonderen Blickpunkt auf junge Erwachsene zu bearbeiten.

Ergebnisse

Im Rahmen des als Eigenforschung durchgeführten Forschungsprojektes konnte der Erkenntnishorizont zum individuellen Verkehrshandeln speziell junger Erwachsener erweitert werden. Auf Basis vorhandener Querschnittuntersuchungen zum realisierten Verkehrsverhalten hat Herr Dr. Wittwer mit Hilfe geeigneter statistischer Verfahren Restriktionen aus Zwangsmobilität, sich daraus ergebener Alltagsroutinen und Verkehrsmittelpräferenzen herausgearbeitet und analysiert. Als Ergebnis wird eine clusteranalytische Typologisierung vorgestellt, die im Anschluss anhand soziodemografischer Indikatoren und raumstruktureller Kriterien der Lagegunst beschrieben wird. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse können objektive und im Idealfall quantifizierbare, d. h. prognosefähige Merkmale zur Bildung verkehrssoziologischer und weitgehend verhaltensähnlicher Personengruppen genutzt werden. Darauf aufbauend hat er die daraus resultierenden planerischen Handlungsfelder zur Beeinflussung dieses Verhaltens aufgezeigt und bewertet. Anschließend konnten Potenziale ermittelt werden, die zur Einschätzung des Nutzens derartiger Planungsstrategien bei jungen Erwachsenen dienen. Insbesondere wurde das künftige Reduktionspotenzial durch Verhaltensänderungen in Bezug auf den MIV, als Anteil am Gesamtverkehrsaufwand der Bevölkerung, aufgezeigt.

Projekt im Internet

Deutsche Nationalbibliothek

Projektverantwortliche
Kontaktperson
PD Dr.-Ing. habil. Rico Wittwer
+49 (0)351 463 341 32
Rico.Wittwer@tu-dresden.de
Bewertung der Sicherheitsbelange der Straßeninfrastruktur
Projektname Bewertung der Sicherheitsbelange der Straßeninfrastruktur
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Technische Hochschule Mittelhessen, Fachgebiet Straßenwesen und Vermessung, Gießen
BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen
Laufzeit 10/2010 bis 10/2014
Ziele Überprüfung der im Entwurf des HVS 2008 gesetzten Werte für Grundunfallkostenraten und Zuschläge zu Unfallkostenraten bei der Abweichung vom richtliniengerechten Ausbau durch praktische Anwendung und gegebenenfalls Unterbreitung von Vorschlägen zur Modifikation
Inhalt Es erfolgte eine beispielhafte Anwendung des standardisierten Verfahrens nach dem HVS-Ent¬wurf 2008 zur Ermittlung von standardisierten Unfallkostenraten bei einer größeren Zahl von konkreten Planungsmaßnahmen, wobei auch die Praxistauglichkeit dieses Verfahrens beurteilt werden sollte. Darüber hinaus wurde ein zwischenzeitlich vorliegendes, auf der Basis von so genannten „Verallgemeinerten Linearen Modellen“ (GLM) entwickeltes Verfahren zur Abschätzung von standardisierten Unfallkostenraten von Landstraßen auf das Kollektiv der Autobahnen erweitert. Die Anwendung des Verfahrens bei den ausgewählten Planungsmaßnahmen zeigte, dass sehr niedrige Unfallkostenraten von sicheren Land¬straßen und Autobahnen mit dem Modellansatz ebenso wenig abgebildet werden können wie sehr hohe Unfallkostenraten, wie sie bei Unfallhäufungsstellen beobachtet werden können. Die mit den entwickelten Modellansätzen ermittelten standardisierten Unfallkostenraten haben eine relativ schmale Bandbreite. Das standardisierte Verfahrensmodell des HVS-Entwurfs 2008 ist deshalb nur eingeschränkt geeignet, für einzelne Netzelemente das Unfallgeschehen zu prognostizieren, es dient vielmehr dazu, die Sicherheitswirkungen bestimmter Entwurfselemente, besser als bisher, quantitativ abzuschätzen.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dipl.-Ing Ralf Berger
+49 (0)351 463 36 508
ralf.berger@tu-dresden.de
Central MeetBike - More sustainable transport in Central European cities through improved bicycle promotion and international networking
Projektname Central MeetBike  - More sustainable transport in Central European cities through improved bicycle promotion and international networking
Auftraggeber EU-Kommission, City of Vienna, Department for EU-Strategy and Economic Development
Kooperationspartner 12 Partner aus Forschungseinrichtungen und Städten in Polen, Tschechien, der Slowakei und Deutschland (Leadpartner: CDV in der Tschechischen Republik)
Laufzeit 03/2011 bis 05/2014
Ziele
  • Internationale Zusammenarbeit zur Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Ansätze für eine moderne und stadtverträgliche Verkehrsplanung
  • Transfer von Erfahrungen der Neuen deutschen Bundesländer im Bereich Radverkehrsförderung nach Polen, Tschechien und in die Slowakei
Ergebnisse
  • Lokale und nationale Empfehlungen für eine integrierte Förderung des Radverkehrs
  • Central MeetBike Fact Sheets
  • Haushaltsbefragungen in Partnerstädten in Polen, Tschechien und der Slowakei
  • BYPAD Audits in Dresden und Leipzig
  • Onlinezeitschrift zum Radverkehr in Deutschland
Projekt im Internet

www.centralmeetbike.eu
CMB-Projektseiten der TU Dresden

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Aufwandsschwellen und Aufwandsbewertungen in der Verkehrsnachfragemodellierung des Personenverkehrs
Projektname Aufwandsschwellen und Aufwandsbewertungen in der Verkehrsnachfragemodellierung des Personenverkehrs
Auftraggeber Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner
  • Professur für Quantitive Verfahren, insb. Ökonometrie (TU Dresden)
  • Professur für Verkehrspsychologie (TU Dresden)
  • Professur für Verkehrswirtschaft und internationale Verkehrspolitik (TU Dresden)
Laufzeit 05/2011 bis 05/2014
Ziele

Schwerpunkt des Forschungsprojektes war die Untersuchung, wie die Verkehrsteilnehmer bei ihren Wahlentscheidungen „kleine“ Aufwände und Aufwandsunterschiede (Reisezeit, Reiseweite, Kosten bzw. Aggregate dieser Aufwände) wahrnehmen. Können diese Aspekte quantifiziert werden, müssen sie auch innerhalb der Verkehrsnachfragemodellierung über die Präferenzen der Verkehrsteilnehmer Berücksichtigung finden.

Ergebnisse

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden zwei eigenständige Nutzen-Bewertungs-Modelle (NBM) entwickelt, mit Hilfe derer die Wahlentscheidung eines Verkehrsteilnehmers innerhalb einer "Referenz-Alternative(n)-Situation" abgebildet werden kann. Durch geeignete Parametrierung kann dabei berücksichtigt werden, dass Verkehrsteilnehmer positive und negative Nutzen einer Alternative gegenüber einer Referenz in der Regel unterschiedlich bewerten, wobei negative Nutzen eine deutlich kritischere Bewertung erfahren als positive (endowment effect). Weiterhin wird mit diesen NBM berücksichtigt, dass kleine (positive oder negative) Nutzen einer Alternative gegenüber der Referenz von den Verkehrsteilnehmern nicht wahrgenommen und somit nicht bewertet werden können bzw. kleine Nutzendifferenzen weniger starke Reaktionen hinsichtilich einer möglichen Verhaltensänderung der Verkehrsteilnehmer hervorrufen als größere.

Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Schimpf
+49 (0)351 463 42 380
Martin.Schimpf@tu-dresden.de

Programm zur Beseitigung von Unfallhäufungen in den Landkreisen des Freistaates Sachsen 10x10
Projektname Programm zur Beseitigung von Unfallhäufungen in den Landkreisen des Freistaates Sachsen 10x10
Auftraggeber Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbh (LISt)
Kooperationspartner Lehrstuhl für die Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen, TU Dresden
Laufzeit 05/2013 bis 04/2014
Ziele Ziel des Programms war es, für 10 ausgewählte Unfallhäufungen je Landkreis das Unfallgeschehen zu analysieren sowie Defizite und unfallbegünstigende Faktoren im Straßenraum zu identifizieren.
Inhalt Auf Basis der von der LISt ausgewählten 10 Unfallhäufungen in jedem Landkreis in Sachsen erfolgte die Bearbeitung dieser Häufungen. In Anlehnung an das „Merkblatt zur Örtlichen Unfalluntersuchung in Unfallkommissionen“ erfolgte eine Analyse des Unfallgeschehens mit Personenschaden der Jahre 2012 bis 2014. Diese Analyse war verbunden mit einer Ortsbegehung sowie Geschwindigkeitsmessungen an ausgewählten Stellen. Nach Identifikation der Defizite wurden mögliche Maßnahmen gegen das Unfallgeschehen erarbeitet und mit den örtlichen Unfallkommissionen abgestimmt. Für jede UH wurde ein Faktenblatt, welches die Eckdaten jeder UH umfasst, erstellt. Inhalt des Faktenblattes sind dabei die Beschreibung der Örtlichkeit und des Unfallgeschehens, die Benennung der vorgefundenen Defizite und die Empfehlungen sowohl kurzfristig als auch langfristiger Maßnahmen. Die Faktenblätter dienen als Hilfestellung für die örtlichen Unfallkommissionen bei ihrer Arbeit. Ferner erfolgte eine volkswirtschaftliche Berechnung der Unfallkosten und eine Abschätzung, welcher volkswirtschaftliche Nutzen – vermiedene Unfälle – aus der Beseitigung der Unfallhäufungen resultiert.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing Ralf Berger
+49 (0)351 463 36 508
ralf.berger@tu-dresden.de

2013

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Einführung multimodaler Angebote im ÖPNV
Projektname Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Einführung multimodaler Angebote im ÖPNV
Auftraggeber Stadtwerke München GmbH (SWM), Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG)
Kooperationspartner /
Laufzeit 01/2013 bis 12/2013
Ziele

Recherche und Aufbereitung des Wissensstandes zu neuen Mobilitätsdienstleistungen wie Öffentliche Fahrradverleihsysteme, Carsharing-Angebote und deren Verknüpfungsmöglichkeiten mit dem ÖPNV

Ergebnisse
  • Strategie- und Projektberatung
  • Zusammenstellung von "Best Practice - Beispielen" multimodaler Angebote von Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünden und kommunalen Gebietskörperschaften
  • Vorbereitung der Evaluation von Modellversuchen zu den neuen Angeboten und ihrer Vernetzung als inter- und multimodale Mobilitätsdienstleistungen
Projekt im Internet

/

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Verkehrsentwicklungsplanung (FIS)
Projektname Verkehrsentwicklungsplanung (FIS)
Auftraggeber TÜV Rheinland Consulting GmbH (Zentralbereich Forschungsmanagement) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Kooperationspartner /
Laufzeit 06/2013 bis 09/2013
Ziele

Erarbeitung einer neuen Wissenlandkarte zum Themengebiet "Verkehrsentwicklungsplanung" für das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr

Ergebnisse

Vor dem Hintergrund der methodischen Weiterentwicklung der Bundesverkehrswegeplanung sowie der zunehmenden Bedeutung von Stadtmobilitätsplänen (SUMP) auf europäischer Ebene sollte eine Wissenslandkarte mit der Darstellung des Grundlagenwissens sowie der aktuell verkehrspolitisch bedeutsamen Entwicklungen und Ergebnisse zur Verkehrsentwicklungsplanung erstellt werden. Die hervorgehobene Bedeutung leitet sich aus neuen Herausforderungen im Verkehrsbereich ab, die u. a. aus den veränderten Bedingungen in Folge der demografischen Bevölkerungsentwicklung, des Angebotes neuer Mobilitätsdienstleistungen und einem wachsendem Wertewandel resultieren.

Im Rahmen des Projektes wurden v. a. die Themen Ablauf und Inhalt von Verkehrsplanungen, Akteure der Verkehrsentwicklungsplanung, Integrationsaspekte, Organisation und Ebenen der Verkehrsentwicklungsplanung, Qualitätsmanagement sowie Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) systematisch, entsprechend dem aktuellen Stand der Forschung aufgearbeitet.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung der RPS 2009
Projektname Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Anwendung der RPS 2009
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner /
Laufzeit 03/2011 bis 03/2013
Ziele

Ziel des Forschungsprojektes war es, die Erfahrungen und Probleme bei der praktischen Anwendung der RPS 2009 zu prüfen und Handlungsempfehlungen für den Nutzer in Form von Best-Practice Beispielen abzuleiten.

Ergebnisse

Anhand von Interviews mit Vertretern der Straßenbauämter verschiedener Bundesländer sowie der Hersteller konnten Informationen über Defizite bezüglich der Anwendung der RPS 2009 gewonnen werden. Diese konnten mithilfe eigener Recherchen sowie der Auswertung von Protokollen des Bund-Länder-Arbeitsgremiums „Schutzeinrichtungen“ konkretisiert und erweitert werden. Daraus wurden insgesamt 76 Problemfälle in 30 Problemfeldern katalogisiert und typischen Entwurfssituationen zugeordnet. Sofern geeignete Lösungen aus der Praxis abgeleitet werden können, wurden Empfehlungen entwickelt, welche auf den RPS 2009 und anderen Regelwerken aufbauen und entsprechende Verknüpfungen herstellen, sowie dem Anwender praxisorientierte Lösungswege vorgeben.

Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Schimpf
+49 (0)351 463 42 380
Martin.Schimpf@tu-dresden.de

2012

Mobilität älterer Menschen (FIS)
Projektname Mobilität älterer Menschen (FIS)
Auftraggeber TÜV Rheinland Consulting GmbH (Zentralbereich Forschungsmanagement) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Kooperationspartner Technische Universität Dresden, Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr, Professur für Verkehrspsychologie (Prof. Dr. phil. habil. Bernhard Schlag)
Laufzeit 07/2013 bis 10/2012
Ziele

Erarbeitung einer neuen Wissenlandkarte zum Themengebiet "Mobilität älterer Menschen" für das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr

Ergebnisse

Die hervorgehobene Bedeutung leitet sich aus der sich in der jüngeren Vergangenheit erkennbaren verkehrswirtschaftlichen und verkehrswissenschaftlichen Fokussierung auf dieses Thema ab, da diese Bevölkerungsentwicklung (signifikant ansteigender Bevölkerungsanteil älterer Menschen in den Industriestaaten) nicht ohne Auswirkungen auf die Funktionsweisen und -fähigkeiten der meisten Verkehrssystem bleiben wird. Diese Thematik ist ebenfalls für die Mobilitätsforschung und für die Entwicklung angemessener Mobilitätsmöglichkeiten von besonderer Bedeutung.

Im Rahmen des Projektes wurden v. a. die Themen demografische Prognosen, altersspezifisches Mobilitätsbedürfnis und -verhalten, Einflussfaktoren altersbedingter Verhaltensänderungen, Aspekte der Verkehrssicherheit sowie individuelle und infrastrukturelle Gestaltungsansätze und Lösungsmöglichkeiten systematisch, entsprechend dem aktuellen Stand der Forschung aufgearbeitet.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Entwicklung von Risikomodellen, Risikomodelle für Landstraßen, Risikomodelle für Gemeinden
Projektname Entwicklung von Risikomodellen, Risikomodelle für Landstraßen, Risikomodelle für Gemeinden
Auftraggeber Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), Österreich
Laufzeit 10/2011 bis 10/2012
Ziele Ziel war es, für Landstraßen in Niederösterreich und österreichische Gemeinden, auf Basis vorhandener Daten, mit multikriteriellen Verfahren Modelle zur Beschreibung des Aufkommens von Unfällen mit Personenschaden zu erklären.
Inhalt Das Forschungsprojekt teilt sich in zwei Teilbereiche auf. Für Landstraßen wurden auf Basis der zur Verfügung stehenden Daten Unfallmodelle (Verallgemeinerte Lineare Modelle) für die Netzelemente Knotenpunkt und freie Strecke erstellt. Es wurden verschiedene Merkmale die einen Einfluss auf die Verkehrssicherheit besitzen identifiziert. In der Modellbildung wurde für Landstraßen in Modelle nach Unfallschwere und Modelle nach Unfalltyp differenziert. Die Modelle liefern die Möglichkeit, auf Basis der Daten eine volkswirtschaftliche Bewertung des Landstraßennetzes vorzunehmen. Für die Erklärung des Unfallgeschehens von Gemeinden flossen Kenngrößen wie Einwohnerzahl, Straßennetzlänge oder Dauersiedlungsraum in die Modellbetrachtung ein. Als maßgebende Größe konnte die Einwohnerzahl zur Erklärung des Unfallgeschehens identifiziert werden. Die Modelle sind geeignet die Unfallbelastung von Gemeinden in Abhängigkeit verschiedener Randbedingungen zu bestimmen.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dipl.-Ing Ralf Berger
+49 (0)351 463 36 508
ralf.berger@tu-dresden.de
Potenziale des Radverkehrs für den Klimaschutz
Projektname Potenziale des Radverkehrs für den Klimaschutz
Auftraggeber Umweltbundesamt (UBA) Dessau-Roßlau
Kooperationspartner Technische Universität Dresden, Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr, Professur für Verkehrsökologie (Prof. Dr.-Ing. Udo J. Becker)
Laufzeit 10/2009 bis 10/2012
Ziele

Abschätzung des möglichen Beitrags des Radverkehrs zur Reduzierung der Klimagasemissionen in Deutschland

Ergebnisse Im Projekt erfolgt eine Abschätzung des möglichen Beitrags des Radverkehrs zur Reduzierung der Klimagasemissionen in Deutschland vor allem auch im Vergleich zu anderen Strategien wie "Autos nutzen statt besitzen" und technische Fahrzeugentwicklungen. Anhand von Modellrechnungen für verkehrliche Szenarien wurden mit den Daten des Jahres 2008 Potenzialwerte der sogenannten Variationsrechnungen (Szenarien) für den Personen-Werktagsverkehr in ganz Deutschland ermittelt (u. a. Modal Split nach Aufkommen und Verkehrsleistung, CO2-Minderung).
Diese Ergebnisse bilden damit die Grundlage für die Berechnung von Emissionseinsparungen sowie die Hochrechnung auf einen Gesamtwert für deutsche Städte.
 
Projekt im Internet

UBA: Potenziale des Radverkehrs für den Klimaschutz

Projektverantwortliche
Kont
aktperson

PD Dr.-Ing. habil. Rico Wittwer
+49 (0)351 463 341 32
Rico.Wittwer@tu-dresden.de

Bewertungsmodell für die Verkehrssicherheit von Landstraßen
Projektname Bewertungsmodell für die Verkehrssicherheit von Landstraßen
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Lehrstuhl für die Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen, TU Dresden
Laufzeit 01/2009 bis 09/2012
Ziele Ziel des Forschungsprojektes war es, auf Basis eines Untersuchungskollektivs von 3.600 km Landstraße Grundunfallkostenraten (gUKR) sowie quantifizierbare Zuschläge zu den gUKR abzuleiten. Dabei wurden multivariate statistische Modelle zur Beschreibung des Unfallgeschehens verwendet.
Inhalt In Anlehnung an die RQ nach den RAL, wurden für verschiedene Landstraßenquerschnitte sowie VZ geregelte Einmündungen Modelle nach Unfallschwerekategorie zur Ermittlung der Unfallhäufigkeit erzeugt. Über 80 Merkmale wurden auf ihren signifikanten Erklärungsanteil zur Beschreibung der Unfallhäufigkeit geprüft und entsprechend im Modell als Zuschlag berücksichtigt. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden Funktionen zum Verlauf der Unfallrate und UKR in Abhängigkeit des DTV erzeugt. Grundunfallkostenraten beschreiben das fahrleistungsbezogene Unfallkostenniveau eines Netzelements, welches bei regelkonformem Ausbau der Strecke erreicht werden kann. Da in den verwendeten multikriteriellen Modellen auch Merkmale berücksichtigt sind, die kein Defizit im eigentlichen Sinne darstellen, entspricht die Höhe der UKR ohne jegliche Zuschläge einem Grundniveau. Diesem sind Zuschläge unterteilt in Defizite und die Streckencharakteristik beschreibende Eigenschaften zuzuordnen. Anhand der Modelle kann nachgewiesen werden, dass verschiedene Straßenquerschnitte ein unterschiedliches Sicherheitsniveau aufweisen. Die UKR stellt eine vom DTV abhängige Kenngröße dar. Es konnten eine Vielzahl von Merkmalen identifiziert werden, die einen signifikanten Einfluss auf die Unfallhäufigkeit besitzen. Die Höhe der Zuschläge kann als Anteil an der gUKR dargestellt werden. In Anlehnung an das Handbuch der Verkehrssicherheit von Straßen (HVS) erfolgt die Darstellung der Berechnung für Grundunfallkostenraten und deren Zuschläge für Landstraßenquerschnitte.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing Ralf Berger
+49 (0)351 463 36 508
ralf.berger@tu-dresden.de

Straßenräume mit hohem Aufenthalts- und Überquerungsbedarf (FIS)
Projektname Straßenräume mit hohem Aufenthalts- und Überquerungsbedarf (FIS)
Auftraggeber TÜV Rheinland Consulting GmbH (Zentralbereich Forschungsmanagement) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Kooperationspartner /
Laufzeit 12/2011 bis 02/2012
Ziele

Erarbeitung einer neuen Wissenlandkarte zum Themengebiet "Straßenräume mit hohem Aufenthalts- und Überquerungsbedarf" für das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr

Ergebnisse

Im Rahmen des Projektes wurden v. a. die Themen Shared Space, Begegnungszonen, Gemeinschaftsstraßen und SimplyCity sowie verwandte Konzepte und Gestaltungsansätze systematisch, entsprechend dem aktuellen Stand der Forschung aufgearbeitet.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de

2011

FIS - Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung - LOS 03, LOS 06, LOS 11
Projektname FIS - Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung - LOS 03, LOS 06, LOS 11
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Kooperationspartner Technische Universität Dresden, Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr, Professur für Bahnverkehr, öffentlicher Stadt- und Regionalverkehr (Prof. Dr.-Ing. Rainer König)
Laufzeit 07/2009 bis 06/2011
Ziele
  • Inhaltliche Pflege und Bearbeitung von Themengebieten
  • Wissenstransfer
  • Aufbereitung aktueller Forschungsergebnisse zu den Themen Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung aus dem Ressortforschungsbereich des BMVBS
  • Zielgruppen: Verantwortliche in Politik und Praxis, Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, interessierte Fachöffentlichkeit
Ergebnisse

Das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität, Verkehr und Stadtentwicklung ist ein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördertes Forschungsprojekt zum Aufbau einer internetbasierten Wissensplattform. Im Rahmen der Projektphase 07/2009 bis 06/2011 sollten die betreuten Themen inhaltlich gepflegt und bearbeitet werden. Hierbei waren insbesondere wissenschaftliche Veröffentlichungen zu recherchieren und unter Beachtung der politischen Relevanz zusammenzutragen sowie zu synthetisieren. In der Projektlaufzeit wurden die Themen Integrierter und intermodaler Güter- und Personenverkehr (LOS 03), Raum, Stadt, Mobilität (LOS 06), ÖPNV, Nichtmotorisierter Individualverkehr (LOS 11) bearbeitet.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Anpassung verkehrlicher Infrastrukturen aufgrund des Stadtumbaus
Projektname Anpassung verkehrlicher Infrastrukturen aufgrund des Stadtumbaus
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Unterauftrag von IVAS - Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme (Dresden)
Kooperationspartner /
Laufzeit 12/2009 bis 06/2011
Ziele

Hintergrund des Projektes ist der demografische Wandel sowie die dadurch ausgelösten oder beschleunigten Stadtumbauprozesse. Diese Prozesse führen zu dringenden Anpassungserfordernissen bezüglich Planung, Finanzierung sowie Organisation und Betrieb der verkehrlichen Infrastruktur. Der Projektfokus zielt auf Städte mit Maßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus, die über Stadt- bzw.
Straßenbahnsysteme verfügen. Deren Anpassungserfordernisse und die Entwicklung entsprechender Instrumente, die die Umbauerfordernisse beschreiben, stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): Informationen zum Konzept

Ergebnisse

Das Projekt sollte u. a. aufzeigen, wie das Infrastrukturangebot insbesondere im Stadt- und Straßenbahnbereich durch Umbau, Rückbau aber auch durch Neuinvestitionen oder den Verzicht auf geplante Maßnahmen an die sich perspektivisch ändernde Nachfrage und die Stadtumbauerfordernisse angepasst werden kann.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR): Informationen zu den Ergebnissen

Projekt im Internet

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Zukunft von Mobilität und Verkehr – Wissenschaftliche Auswertung aktueller Grunddaten, Erwartungen und abgeleiteter Perspektiven des Verkehrswesens in Deutschland
Projektname Zukunft von Mobilität und Verkehr – Wissenschaftliche Auswertung aktueller Grunddaten, Erwartungen und abgeleiteter Perspektiven des Verkehrswesens in Deutschland
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Kooperationspartner /
Laufzeit 08/2010 bis 02/2011
Ziele

Die Ergebnisse aktueller Verkehrserhebungen, insbesondere von Mobilität in Deutschland (MiD) und Mobilität in Städten - SrV 2008, ergaben erstmals rückläufige Befunde bezüglich Wegezahl und Verkehrsleistung des motorisierten Individualverkehrs. Die Veränderungen werden in Wissenschaft und Praxis unterschiedlich registriert und interpretiert. Ziel war daher die Untersuchung und Zusammenstellung aktueller Entwicklungstendenzen und möglicher Ursachen zur Ableitung künftiger Handlungsschwerpunkte für die Fortschreibung der nationalen Forschungsschwerpunkte des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Ergebnisse
  • Auswertung aktueller Szenarien und Prognosen, Ergebnisse von Beratungen und Tagungen zu Zukunftsfragen des Verkehrs
  • Besondere Berücksichtigung der Beiträge des 9. Friedrich-List-Symposiums am 11. und 12. November 2010
  • Kooperation mit Koreferenten der Fakultät Verkehrswissenschaften

Die Ergebnisse des Projektes sind in einem Schlussbericht dokumentiert, der hier zum Download zur Verfügung steht:

Download Schlussbericht (Langfassung)

Download Schlussbericht (Kurzfassung)

Projekt im Internet

/

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de

2010

Sonderauswertungen "Mobilität in Städten - SrV 2008"
Projektname Sonderauswertungen "Mobilität in Städten - SrV 2008"
Auftraggeber Stadt Berlin, Stadt Frankfurt am Main, Stadt Leipzig, Stadt Mannheim
Kooperationspartner /
Laufzeit 01/2010 bis 12/2010
Ziele

Zusatzauswertungen von Zeitreihen, Personengruppen bzw. Teilräumen auf der Grundlage der Verkehrserhebung "Mobilität in Städten - SrV 2008"

Ergebnisse

Zusatzauswertungen von Zeitreihen, Personengruppen bzw. Teilräumen auf der Grundlage der Verkehrserhebung "Mobilität in Städten - SrV 2008"

Projekt im Internet

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Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
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Verkehrliche Wirkungen des demographischen Wandels in Dessau-Roßlau, Dresden, Leipzg, Erfurt, Rostock
Projektname Verkehrliche Wirkungen des demographischen Wandels in Dessau-Roßlau, Dresden, Leipzg, Erfurt, Rostock
Auftraggeber Stadt Dessau-Roßlau, Landeshauptstadt Dresden, Stadt Leipzig, Landeshauptstadt Erfurt, Hansestadt Rostock
Kooperationspartner /
Laufzeit 01/2010 bis 12/2010
Ziele

Ziel der Untersuchung ist die Abschätzung gesamtstädtischer Werte für Modal Split und Verkehrsleistung unter Berücksichtigung von Veränderungen der Bevölkerungsstruktur bis zum Jahr 2020.

Ergebnisse

Entwicklung eines Verfahrens und Abschätzung der verkehrlichen Wirkungen des demographischen Wandels auf Grundlage der Verkehrserhebung "Mobilität in Städten - SrV 2008".

Projekt im Internet

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Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
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Mobilität in Brandenburg und Berlin. Integrierte Auswertung MiD und SrV 2008
Projektname Mobilität in Brandenburg und Berlin. Integrierte Auswertung MiD und SrV 2008
Auftraggeber Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB)
Kooperationspartner infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn
Laufzeit 01/2010 bis 09/2010
Ziele

Ziel des Vorhabens sind vertiefende Analysen zu ausgewählten Fragestellungen zur Mobilität in Brandenburg und Berlin.

Ergebnisse

Der Ergebnisbericht enthält neben einer Beschreibung der Konzeption und Durchführung beider Studien vor allem Darstellungen der zentralen Ergebnisse sowie vertiefende Analysen zu ausgewählten Fragestellungen zur Mobilität in Brandenburg und Berlin.

Projekt im Internet

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: Download des MiD-SrV-Berichtes für Berlin und Brandenburg

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de

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Caroline Koszowski
Letzte Änderung: 07.07.2017