Themen für Abschlussarbeiten Verkehrspsychologie

Angebote für Diplomarbeiten / Masterarbeiten/ Bachelorarbeiten/ Studienarbeiten  2017
 

  • Abschlussarbeiten können in den Forschungsprojekten der Professur geschrieben werden. Bitte sprechen Sie uns an.

sowie

und

1. Wahrnehmungspsychologische Aspekte (Human Factors) von Kraftfahrern und deren Einfluss auf die Gestaltung von Landstraßen Beginn möglichst bald eigene Datensammlung
Betreuerin: Juliane Anke (und Bernhard Schlag)

Darin sind mehrere Themen möglich, z.B.:
1.1 Subjektive und objektive Kategorisierung von Landstraßen
1.2 Wahrnehmung unterschiedlicher Kurvenradien (evtl.: Simulatorstudie)
1.3 Verhaltensanpassungen bei unterschiedlichen Time to collision
(evtl.: Simulatorstudie)


2. Systematische Untersuchung sicherheitsrelevanten Fußgängerverhaltens (Beginn möglichst bald, eigene Datensammlung)
Betreuer: Jens Schade
Auch hier sind mehrere Teilstudien möglich.

3. Mit Smartphones generierte Verhaltensdaten im Radverkehr - Überprüfung der Nutzbarkeit und Entwicklung eines Auswertungsleitfadens für Akteure der Radverkehrsplanung

Hier sind mehrere Themen möglich u.a. zu:
3.1. Subjektive Bewertung der Radverkehrsinfrastruktur hinsichtlich Nutzung und Routenwahl (u.a. über Fokusgruppeninterviews)

3.2. Erhebung von Qualitätskenngrößen des Radverkehrs und der persönlichen Umwegetoleranz

3.3. Vergleich zwischen Revealed Preferences und Stated Preferences im Radverkehr (über Smartphone-Applikationen, Datensatz wird zur Verfügung gestellt bzw. eigene Teilerhebung)
Beginn möglichst bald

Betreuerin: Angela Francke

4. Unterstützung von Linienbusfahrern beim energiesparenden Fahren

Bachelor-Arbeit in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Fahrzeug-Mechatronik
Ziele der Arbeit:
Wenn ein Fahrzeug wenig Energie verbrauchen soll, muss es nicht nur technisch optimiert sein, sondern auch entsprechend gefahren werden. Optische, akustische und auch haptische Systeme unterstützen dabei in Pkw die Fahrer. In den Hybrid-Omnibussen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG gibt es derzeit noch keine Fahrerunterstützung.
Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Kriterien zur Bewertung von Fahrerunterstützungsfunktionen zu erarbeiten. Mit deren Hilfe soll das Konzept einer Fahrerunterstützungsfunktion für den Einsatz in einem Hybrid-Omnibus auf der Dresdner Buslinie 64 entwickelt werden, welches ein hohes Maß an Fahrerakzeptanz erwarten lässt.
Schwerpunkte der Arbeit:
* Literaturrecherche zu möglichen Konzepten, Ansätzen der
  Feedbackauslegung
* Fahrertypisierung (Einflüsse unterschiedlicher Fahrertypen auf Feedbackempfinden)
* Ausarbeitung von Akzeptanzkriterien
* Entwurf eines Fahrerunterstützungskonzeptes mit einer hohen zu erwartenden Akzeptanz
BetreuerInnen: Prof. Dr. Carmen Hagemeister und Dipl.-Ing. Tobias Frölich (Lehrstuhl für Fahrzeugmechatronik)

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_mathematik_und_naturwissenschaften/fachrichtung_psychologie/i2/diagnostische/mitarbeiter/carmen_hagemeister_diplomarbeitsangebote

5. Rad- und Kraftverkehr trennen oder doch nicht? Das Erleben der Radfahrenden
Bundesweit wird an zahlreichen Radwegen die Benutzungspflicht aufgehoben. Die meisten Radfahrenden nutzen weiterhin den - meist schlechten - Radweg. Das Radfahren auf dem Gehweg ist eines der wichitgsten Fehlverhalten, das zu Kollisionen zwischen Radfahrenden und Kfz führt. Auf der anderen Seite gibt es - weniger - Radfahrende, die nicht vom Kraftverkehr separiert fahren wollen. Dazwischen gibt es viele Abstufungen. Aufbauend auf der Literatur und einer Studienarbeit sollen die Vorurteile, Erfahrungen, Wahrnehmungen gegenüber der gemeinsamen und getrennten Führung von Rad- und Kraftverkehr weiter
untersucht werden.

Betreuerin: Prof. Dr. Carmen Hagemeister


6. Legal? Illegal? ...egal - Hauptsache sicher? Subjektive Sicherheit von
RadfahrerInnen und Verhalten

RadfahrerInnen werden selten von der Polizei kontrolliert. Daher hängt das, was sie tun und lassen, sehr stark von ihrem eigenen Erleben ab. Welchen Einfluss hat hier der Eindruck, was "sicher" ist? Es soll ein Instrument entwickelt werden, mit dem man erfassen kann, wie sicher sich RadfahrerInnen fühlen. Dieses Sicherheitsempfinden soll zu ihrem Verhalten in Beziehung gesetzt werden. Für die Entwicklung dieses Instruments sind mehrere Diplom-, Master- und Bachelor-Arbeiten möglich und nötig.

Betreuerin: Prof. Dr. Carmen Hagemeister

(Da so ein Gespräch meist länger dauert, machen Sie am besten einen Termin aus, am einfachsten unter Carmen.Hagemeister@tu-dresden.de)

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Susann Richter
Letzte Änderung: 22.03.2017