20.01.2026
Startschuss für die zweite Förderphase der DigiHubs Gesundheit (MII)
Mit der Auftaktveranstaltung am 14.01. wurde in Berlin die zweite Förderphase der Digitalen FortschrittsHubs Gesundheit (DigiHubs) im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) offiziell eingeläutet. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert die DigiHubs in dieser Phase mit insgesamt 50 Mio. Euro. Die fünfjährige Förderperiode markiert einen wichtigen Meilenstein für die Überführung digitaler Innovationen aus der Universitätsmedizin in die regionale Versorgung.
Ziel der DigiHubs ist es, bereits erprobte digitale Lösungen – etwa in der Onkologie, der Akut- und Notfallversorgung oder zu sektorenübergreifenden Behandlungspfaden – regional zu implementieren, zu skalieren und nachhaltig zu verankern. Damit sollen regionale Versorgungsdaten unter klar definierten Datenschutz- und Governance-Strukturen für Forschung, Qualitätssicherung und Versorgungsplanung nutzbar gemacht werden. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Datenintegrationszentren (DIZ) der Medizininformatik-Initiative sowie die Anschlussfähigkeit an nationale und internationale Datenräume (European Health Dataspace).
Die Forschungsgruppe Digital Health ist Teil des DigiHub MiHUB (Medical Informatics Hub). Der Auftrag der Forschungssgruppe ist, beim Aufbau eines intersektoralen Daten- und Serviceraums zu unterstützen und insbesondere komplexe Patientenpfade – etwa in der Krebsprävention, der kooperativen onkologischen Versorgung und der Nachsorge von Langzeitüberlebenden – digital zu unterstützt. Neben der Haromisierung der Patientenreise soll dabei vor allem die akitve Patienteneinbeziehung und -teilhabe digital unterstützt werden.
Das Projekt MiHUB weitet seine Aktivitäten auf den Chemnitzer Raum sowie die Lausitz aus und arbeitet unter anderem mit Partnern aus der Universitätsmedizin (Uniklinikum Dresden, Medizinische Universität Lausitz), Krankenhäusern (Klinikum Chemnitz), dem Forschungspraxennetz Sachsen, der Hochschule Mitweida und weiteren Partnern aus Praxis und Forschung zusammen.