05.02.2026
Franz Stolze-Preis 2026
Mit dem von Dr. Manfred Freimark und Gudrun Stolze gestifteten Franz-Stolze-Preis würdigt die TU Dresden jährlich ausgezeichnete wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studierenden und Dissertationen junger Wissenschaftler:innen der Technischen Universität Dresden (TUD) auf dem Gebiet der Energietechnik. Der Franz-Stolze-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.
Vorschlagsberechtigt für den Franz-Stolze-Preis sind Hochschullehrer:innen der TUD. Dresden. Die Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Dissertationen sollten seit März 2025 bis zum Einreichungstermin abgeschlossen und erfolgreich verteidigt worden sein.
Einreichung
Vorschläge sind über die Hochschullehrer:in mit dem ausgefüllten Formular Franz Stolze-Preis, einer ausführlichen Begründung, einem Exemplar der Arbeit, Kopien der Gutachten, einem Curriculum Vitae und einer Publikationsliste der Bewerber:in sowie Kopien der Notenübersicht, der Urkunde über den Hochschulabschluss bzw. einer Kopie der Promotionsurkunde auf elektronischem Weg einzureichen bis 31. März 2026 an das Büro der Rektorin/Gremienbetreuung, Jenny Petermann, E-Mail: , phone 0351 463 42318.
Zur Beurteilung der eingereichten Vorschläge wird ein Gremium aus dem Stifter, Dr. Manfred Freimark, Hochschullehrer:innen der betreffenden Fachgebiete der TU Dresden, Fachleuten der Energietechnik und aus einem Mitglied des Rektorats gebildet. Werden zwei Arbeiten als preiswürdig ausgewählt, so erfolgt eine Aufteilung des Preisgeldes auf 1000 Euro und 500 Euro. Der Preis wird am Tag der Fakultät Maschinenwesen oder bei einem anderen würdigen hochschulöffentlichen Anlass verliehen.
Der Berliner Ingenieur Dr. Franz Stolze ist der Erfinder des weiterhin realisierten Konstruktionskonzeptes der für die Energie-, Antriebs- und Verfahrenstechnik bis heute und im Kontext mit der Energiewende unverzichtbaren Gasturbine. Im Jahre 1873 beschrieb Franz Stolze erstmals seine einwellige „Feuerturbine“. Ein Patent wurde ihm dafür zunächst verwehrt. Mit dem 24 Jahre später erteilten Patent für seine im Wesentlichen nur umbenannte „Heißluftmaschine“ mit vielstufigem Axialverdichter, dem mittig angeordneten Heißlufterzeuger, der vielstufigen Axialturbine sowie seinem Versuch der Realisierung seiner Erfindung mit der Versuchs-Gasturbine „Weißensee“ hat Franz Stolze wesentliche Grundlagen der heutigen Gasturbinentechnologie geschaffen. 2010 wurde der nach Franz Stolze benannte Preis erstmals an der TU Dresden vergeben.
Die aktuelle Ausschreibung und weiterführende Informationen unter Franz Stolze-Preis