Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase
Inhaltsverzeichnis
Das Mentoring-Programm ist ein Angebot der Graduiertenakademie zur Unterstützung der persönlichen Entwicklung und der beruflichen Karriere speziell von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase aus DFG-geförderten Projekten an der TUD. Die Finanzierung erfolgt aus den Gleichstellungsmitteln dieser Projekte.
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Ziele des Programms
Ziel des Programms ist es, die Karrierechancen von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase durch eine Erweiterung von persönlichen Netzwerken und durch Anregungen zur bewussten Karriereplanung zu verbessern.
Wissenschaftlerinnen…
- reflektieren und trainieren ihre Fähigkeiten und Kompetenzen mit Fokus auf eine wissenschaftliche Karriere.
- erhalten Unterstützung beim Auf- und Ausbau eines eigenen Wissenschaftsnetzwerkes.
- gewinnen Einblicke in wissenschaftliche Strukturen, Prozesse und Fachkulturen.
- werden durch den persönlichen Erfahrungs- und Kenntnisaustausch mit einer Wissenschaftlerin (Mentorin) in ihrer Karriere unterstützend begleitet.
Inhalte des Programms
Der Programmstart im September 2026 markiert den Beginn einer intensiven Startphase, die bis zum Jahresende andauert und im Wesentlichen Folgendes beinhaltet:
Unter Begleitung der Programmkoordination startet das Programm mit der Kontaktaufnahme mit einer potentiellen Mentorin. Dabei schlägt die Wissenschaftlerin (Mentee) potentielle Mentorinnen vor. Diese können an der TUD oder einer anderen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung tätig sein. Die Mentorin muss mindestens Post-Doktorandin oder Professorin sein. Stimmt die gewünschte Mentorin zu, dann bilden Mentee und Mentorin das so genannte Tandem. Die Programmkoordinatorin steht bei Fragen während der gesamten Zeit als Ansprechperson zur Verfügung. Jedoch definieren Mentee und Mentorin in Eigenverantwortung gemeinsam die Anzahl, Form sowie Ort und Inhalte der regelmäßigen Treffen, um sicherzustellen, dass die Beziehung auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Nachwuchswissenschaftlerin zugeschnitten ist.
Die aktive Vernetzung der Wissenschaftlerinnen untereinander und darüber hinaus ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms. Dabei sind neben einer offiziellen Auftakt- und Abschlussveranstaltung zusätzliche Netzwerktreffen und Lunchtalks geplant, welche die Gelegenheit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und dem Knüpfen neuer Kontakte bieten. Durch die Tandembeziehung mit einer Mentorin ermöglicht das Mentoring-Programm die Einbindung in die Science-Community sowie eine stärkere Vernetzung innerhalb und auch außerhalb der eigenen Hochschule. Darüber hinaus bieten von der GA oder dem ZfW organisierte Weiterbildungsangebote die Möglichkeit, auch mit Wissenschaftler:innen anderer Bereiche der TUD in den Erfahrungsaustausch zu treten.
Zur persönlichen Karriere- und Laufbahnentwicklung kann von den Wissenschaftlerinnen ein Coaching in Anspruch genommen werden. Angedacht ist ein Coaching pro Wissenschaftlerin mit ca. 2-3 Sitzungen á 90 Minuten.
Mögliche Themen:
- Selbstmarketing
- Entscheidungsfindung
- Ausbau eigener Führungskompetenzen
- Zeitmanagement
Informationen für Mentorinnen
Gefördert wird ein sog. One-to-One-Mentoring d.h. die Zusammenarbeit je einer Mentee mit einer Mentorin. Eine solche Mentoring-Beziehung bietet dabei nicht nur den Mentees Vorteile, sondern auch den Mentorinnen eine einzigartige Chance, ihre Fähigkeiten als Führungskraft zu stärken und weiterzuentwickeln. Durch ihr Engagement erweitern Mentorinnen ihre Kompetenz auch in der Beratung und übernehmen eine zusätzliche Verantwortung. Darüber hinaus erhalten sie einen noch tieferen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelten des wissenschaftlichen Nachwuchses und in spezifische Forschungsfelder. Zudem beteiligen sie sich aktiv an der Nachwuchsförderung.
Kontakt
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© Crispin-Iven Mokry
Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen
NameSarah Fritzsch
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