Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase
Inhaltsverzeichnis
Das Mentoring-Programm ist ein Angebot der Graduiertenakademie zur Unterstützung der persönlichen Entwicklung und der beruflichen Karriere speziell von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase aus DFG-geförderten Projekten an der TUD. Die Finanzierung erfolgt aus den Gleichstellungsmitteln dieser Projekte.
Aktuelle Meldungen
Wie gelingt eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere – und welchen besonderen Herausforderungen begegnen Frauen dabei? Mit diesen und weiteren Fragen startete das diesjährige Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase an der Graduiertenakademie.
Das Programm richtet sich explizit an Frauen und unterstützt die Teilnehmerinnen gezielt bei ihrer persönlichen Entwicklung sowie wissenschaftlichen Karriereplanung und Vernetzung. Finanziert wird das Angebot aus Gleichstellungmitteln der DFG-geförderten Projekte SBF/TRR 408 - AgiMo, CPEC und SFB 1415 der TUD.
Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung standen die Themen Networking, Mentoring und Visibility und ihre Bedeutung für die Karriereentwicklung von Frauen in der Wissenschaft. Katrin Saure, stellvertretende Sachgebietsleiterin des Diversity Managements und Koordinatorin von Frauenförderprogrammen an der TUD, gab hierzu wichtige Impulse und wertvolle Hinweise.
Die Programmkoordinatorin Sarah Fritzsch stellte anschließend die Ziele, Angebote und den weiteren Ablauf des Mentoring-Programms vor. Ergänzend gab Jenny Neukirch einen Einblick in die Leistungen und Unterstützungsangebote der Graduiertenakademie.
Besonders wertvoll war der anschließende persönliche Austausch: Die Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen und Herausforderungen auf ihrem wissenschaftlichen Karriereweg zu teilen, sich gegenseitig Tipps zu geben und gemeinsam über Strategien und Unterstützungsmöglichkeiten zu diskutieren. So bot der Auftakt nicht nur wichtige Informationen und Impulse, sondern auch Raum für Vernetzung und den persönlichen Austausch unter den Teilnehmerinnen.
Im Verlauf des Programms werden weitere Austauschformate für die Wissenschaftlerinnen stattfinden. Wir freuen uns die Teilnehmerinnen in dieser Programmrunde bei ihrer weiteren Karriereplanung und Entwicklung begleiten zu dürfen.
Ziele des Programms
Ziel des Programms ist es, die Karrierechancen von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase durch eine Erweiterung von persönlichen Netzwerken und durch Anregungen zur bewussten Karriereplanung zu verbessern.
Wissenschaftlerinnen…
- reflektieren und trainieren ihre Fähigkeiten und Kompetenzen mit Fokus auf eine wissenschaftliche Karriere.
- erhalten Unterstützung beim Auf- und Ausbau eines eigenen Wissenschaftsnetzwerkes.
- gewinnen Einblicke in wissenschaftliche Strukturen, Prozesse und Fachkulturen.
- werden durch den persönlichen Erfahrungs- und Kenntnisaustausch mit einer Wissenschaftlerin (Mentorin) in ihrer Karriere unterstützend begleitet.
Inhalte des Programms
Der Programmstart im September 2026 markiert den Beginn einer intensiven Startphase, die bis zum Jahresende andauert und im Wesentlichen Folgendes beinhaltet:
Unter Begleitung der Programmkoordination startet das Programm mit der Kontaktaufnahme mit einer potentiellen Mentorin. Dabei schlägt die Wissenschaftlerin (Mentee) potentielle Mentorinnen vor. Diese können an der TUD oder einer anderen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung tätig sein. Die Mentorin muss mindestens Post-Doktorandin oder Professorin sein. Stimmt die gewünschte Mentorin zu, dann bilden Mentee und Mentorin das so genannte Tandem. Die Programmkoordinatorin steht bei Fragen während der gesamten Zeit als Ansprechperson zur Verfügung. Jedoch definieren Mentee und Mentorin in Eigenverantwortung gemeinsam die Anzahl, Form sowie Ort und Inhalte der regelmäßigen Treffen, um sicherzustellen, dass die Beziehung auf die individuellen Bedürfnisse und Ziele der Nachwuchswissenschaftlerin zugeschnitten ist.
Die aktive Vernetzung der Wissenschaftlerinnen untereinander und darüber hinaus ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms. Dabei sind neben einer offiziellen Auftakt- und Abschlussveranstaltung zusätzliche Netzwerktreffen und Lunchtalks geplant, welche die Gelegenheit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und dem Knüpfen neuer Kontakte bieten. Durch die Tandembeziehung mit einer Mentorin ermöglicht das Mentoring-Programm die Einbindung in die Science-Community sowie eine stärkere Vernetzung innerhalb und auch außerhalb der eigenen Hochschule. Darüber hinaus bieten von der GA oder dem ZfW organisierte Weiterbildungsangebote die Möglichkeit, auch mit Wissenschaftler:innen anderer Bereiche der TUD in den Erfahrungsaustausch zu treten.
Zur persönlichen Karriere- und Laufbahnentwicklung kann von den Wissenschaftlerinnen ein Coaching in Anspruch genommen werden. Angedacht ist ein Coaching pro Wissenschaftlerin mit ca. 2-3 Sitzungen á 90 Minuten.
Mögliche Themen:
- Selbstmarketing
- Entscheidungsfindung
- Ausbau eigener Führungskompetenzen
- Zeitmanagement
Informationen für Mentorinnen
Gefördert wird ein sog. One-to-One-Mentoring d.h. die Zusammenarbeit je einer Mentee mit einer Mentorin. Eine solche Mentoring-Beziehung bietet dabei nicht nur den Mentees Vorteile, sondern auch den Mentorinnen eine einzigartige Chance, ihre Fähigkeiten als Führungskraft zu stärken und weiterzuentwickeln. Durch ihr Engagement erweitern Mentorinnen ihre Kompetenz auch in der Beratung und übernehmen eine zusätzliche Verantwortung. Darüber hinaus erhalten sie einen noch tieferen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelten des wissenschaftlichen Nachwuchses und in spezifische Forschungsfelder. Zudem beteiligen sie sich aktiv an der Nachwuchsförderung.
Kontakt
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© Crispin-Iven Mokry
Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen
NameSarah Fritzsch
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