28.05.2026
Mit der Philipp Schwartz-Initiative fördert die TUD gefährdete Wissenschaftler:innen
Mit der Philipp Schwartz-Initiative (PSI) unterstützt die TUD gefährdete Wissenschaftler:innen. Die PSI ist ein Förderprogramm für Forscher:innen, die aufgrund von Konflikten, Verfolgung oder anderen Risiken in ihren Heimatländern nicht mehr sicher arbeiten können.
Sind Sie mit gefährdeten Wissenschaftler:innen aus dem Iran, dem Sudan, Afghanistan oder anderen Ländern in Kontakt? Wenn die promovierten Wissenschaftler:innen gut zum Forschungsprofil Ihres Instituts passen und Sie sich vorstellen können, die fachliche Betreuung zu übernehmen, können Sie sich gemeinsam mit dem potenziellen Fellow bei der TUD um eine 24-monatige Förderung bewerben. Das PSI-Team unterstützt Sie bei der Zusammenstellung aller notwendigen Unterlagen und reicht alle Bewerbungen gesammelt bei der Alexander von Humboldt-Stiftung ein.
An der TUD hat die PSI eine besondere Bedeutung. Wir beteiligen uns seit zehn Jahren an der PSI und haben bereits 22 internationale Wissenschaftler:innen bis zu drei Jahre lang gefördert. Das Förderprogramm spiegelt auch unsere Werte von Weltoffenheit, Vielfalt und wissenschaftlicher Freiheit wider. Mit der Unterstützung dieser Initiative möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Wissenschaftsgemeinschaft global zu stärken und talentierten Köpfen eine Zukunft in der Forschung zu bieten. Gleichzeitig profitiert unsere Universität von der Expertise und den Erfahrungen internationaler Wissenschaftler:innen.
Die nächste Ausschreibung für die PSI erfolgt im Juni. Wenn Sie selbst keine gefährdeten Wissenschaftler:innen kennen, können Sie auf der Internetseite von Scholars at Risk (www.scholarsatrisk.org/actions/host-a-scholar) nach Wissenschaftler:innen recherchieren, die eine sichere wissenschaftliche Heimat suchen. Weitere Informationen finden Sie auf der Intranetseite der PSI (https://intranet.tu-dresden.de/x/iQQ5H). Wenn Sie Interesse an der PSI haben, nehmen Sie gerne zeitnah mit uns Kontakt auf.