Informationen für Studierende
Inhaltsverzeichnis
Aktuelle Stundenpläne
- Stundenplan Sommersemester 2026 (587KB), Stand: 23.03.2026
Studiendokumente, Informationsmaterialien
- Studienordnung
- Prüfungsordnung
- Eignungsfeststellungsordnung
- Antrag auf Teilnahme am Eignungsfeststellungsverfahren (110KB), Version vom 11.03.2026
Für das Modul "Controlling in Bildungsinstitutionen WBF/OE 7" bietet es sich an, die Kenntnisse in Mathematik der Abiturstufe aufzufrischen. Dafür gibt es einen Online-Vorbereitungskurs auf OPAL. Hierbei ist es sinnvoll, den Bereich "Wirtschaftswissenschaften" abzuarbeiten bzw. zu wiederholen. Den Link dazu finden Sie hier
Infos zum Praktikum
- Praktikumsnachweis (44KB) Bestätigung seitens der TU Dresden VOR Praktikumsbeginn notwendig
- Praktikumsvertrag (45KB) Vorlage zur Empfehlung
Variante A: Reguläre Anmeldung zum Praktikum
Vor Praktikumsbeginn sind einzureichen:
- der Praktikumsnachweis,
- eine Tätigkeitsbeschreibung (ohne Stempel und Unterschrift der Einrichtung).
Nach dem Praktikum ist einzureichen:
- der Praktikumsnachweis im Original inklusive Unterschrift und Stempel der Einrichtung als Nachweis, dass das Praktikum in einem Umfang von 200h absolviert wurde.
Variante B: Anerkennung einer Studien- und Prüfungsleistung (z. B. eines
einschlägigen freiwilligen Praktikums vor Studienbeginn)
Einzureichen sind in diesem Falle:
- der von dir unterschriebene Antrag auf Anerkennung einer Studien- oder Prüfungsleistung im Original,
- ein Praktikumsvertrag mit Angaben über den Umfang des Praktikums und Unterschrift der Einrichtung und des Praktikanten,
- eine Tätigkeitsbeschreibung.
Der Praktikumsvertrag und die Tätigkeitsbeschreibung müssen von der Einrichtung
unterschrieben und abgestempelt sein und im Original vorliegen.
Die Anerkennung einschlägiger beruflicher Tätigkeiten oder Ausbildungen als Praktika ist auf Antrag ebenfalls möglich. Ob das Praktikum in Teil- oder Vollzeit abgeleistet wurde, spielt keine Rolle.
Bitte beachte, dass sich die Anerkennung nur auf das Praktikum bezieht; die
Prüfungsleistung (= Bericht) muss trotzdem erbracht werden.
Den Antrag auf Anrechnung einer Prüfungsleistung findest du auf den Seiten des Prüfungsamtes.
Geeignet sind Einrichtungen und Tätigkeitsfelder, die einen Bezug zu Erwachsenen- und Weiterbildung, Personal- und Organisationsentwicklung, Bildungsmanagement oder verwandten Bereichen aufweisen. Das Praktikum soll den Studierenden ermöglichen, erworbenes Wissen aus dem Studium auf komplexe Praxisanforderungen anzuwenden und Einblicke in organisationale, pädagogische oder managementbezogene Prozesse zu gewinnen.
Mögliche Praktikumseinrichtungen sind beispielsweise:
- Unternehmen und Personalabteilungen,
- Weiterbildungsanbieter und Bildungsträger,
- Hochschulen und Forschungseinrichtungen,
- Beratungs- und Coachingunternehmen,
- öffentliche Einrichtungen, Verbände oder Non-Profit-Organisationen,
- Institutionen des Bildungs- und Gesundheitswesens,
- Organisationen mit Schwerpunkt Digitalisierung, Lernen oder Change Management.
Geeignete Tätigkeitsfelder sind u. a.:
- Personal- und Organisationsentwicklung,
- Erwachsenen- und Weiterbildung,
- Bildungs- und Projektmanagement,
- Trainings- und Kursmanagement,
- Qualitätsmanagement,
- digitale Lernumgebungen und E-Learning,
- Human Resources / People & Culture,
- Beratung und Coaching,
- Forschung und Evaluation.
Entscheidend ist weniger die Art der Organisation als die Möglichkeit, eigenständig an fachlich einschlägigen Aufgaben mitzuwirken und Bezüge zu den Studieninhalten herzustellen.
Bisherige Praktika wurden beispielsweise in Unternehmen, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen, Beratungsunternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen absolviert – unter anderem in den Bereichen Personalentwicklung, Kursmanagement, Bildungsmanagement, digitale Lernplattformen, Organisationsentwicklung, Human Resources oder Training Management.
Unsicher? Wende dich an die oder den aktuellen Prakikumsbeauftragte/n im Studiengang oder die Studienfachberatung.
Der Bericht hat einen Umfang von 10 Schriftseiten in der üblichen Formatierung.
Er soll zeigen, dass Studierende:
- Praxis nicht nur beschreiben, sondern analysieren können
- relevante theoretische Konzepte angemessen anwenden
- das Verhältnis von Organisation, professionellem Handeln und eigener Rolle reflektieren
- Erfahrungen argumentativ strukturieren und wissenschaftlich darstellen können
Er verlangt dagegen keine empirische Untersuchung mit Forschungsfrage, Datenerhebung etc., er ist keine "objektive" Evaluation der Praktikumsstelle, keine umfassende Organisationsdiagnose, aber ebensowenig reine Selbsterfahrungsprosa.
Idealerweise verbindet der Bericht drei Ebenen:
- Beschreibung: Was ist die Organisation/Tätigkeit?
- Analyse: Wie lässt sich das mit Konzepten aus Weiterbildung/Organisationsentwicklung/etc. verstehen?
- Reflexion: Welche Spannungen, Lernprozesse und professionallen Anforderungen wurden sichtbar?
Was müsst ihr weiterhin beachten?
1. Keine bloße Chronologie
Der Bericht sollte keine Wochen- oder Tätigkeitsliste sein.
Stattdessen:
- Auswahl zentraler Situationen, Projekte oder Beobachtungen
- thematische Bündelung
- analytische Verdichtung
Beispielsweise:
- Umgang mit Widerständen in Veränderungsprozessen
- Rolle informeller Kommunikation
- Spannungen zwischen Bildungsanspruch und Effizienzdruck
- Professionalisierung von Weiterbildung
- Steuerungslogiken einer Organisation
2. Theoriebezug als Analyseinstrument
Die Studierenden sollen keine „Theoriesammlung“ reproduzieren, sondern wenige Konzepte gezielt nutzen.
Beispiele:
- Organisationskultur
- Lernen in Organisationen
- Mikropolitik
- Change Management
- Professionalisierung
- Governance
- Rollen- und Systemtheorie
- Reflexionsmodelle professionellen Handelns
Wichtig ist:
- Theorie erklärt oder strukturiert Praxisbeobachtungen
- keine bloße Illustration („Das erinnert an Modell X“)
- keine überfrachtete Literaturarbeit
Der Bericht nutzt ausgewählte theoretische Konzepte zur Analyse konkreter Erfahrungen und organisationaler Zusammenhänge.
3. Reflexion statt Selbstbespiegelung
„Reflexion“ sollte nicht heißen:
- „Was hat mir gefallen?“
- „Was habe ich gelernt?“
Sondern:
- Welche professionellen Anforderungen wurden sichtbar?
- Welche Rollenkonflikte entstanden?
- Welche impliziten Annahmen über Lernen/Organisation wurden deutlich?
- Wo zeigte sich eine Spannung zwischen Theorie und Praxis?
- Wie hat sich der eigene Blick auf OE/Weiterbildung verändert?
Also:
reflektierte Professionalisierung, nicht Erlebnisaufsatz.
4. Klare wissenschaftliche Form
- Fragestellung oder Leitperspektive
- theoretische Bezugnahme
- analytische Argumentation
- Literaturbelege
- nachvollziehbare Struktur
Nicht notwendig:
- Forschungsdesign
- Methodenkapitel im engeren Sinn
- Datenauswertung
- Hypothesenprüfung
Mögliche Leitfragen könnten sein:
- „Wie wurde Veränderungskommunikation in der Organisation gestaltet?“
- „Welche Spannungen zeigen sich zwischen pädagogischem Anspruch und organisationaler Steuerung?“
- „Welche Rolle spielte informelles Lernen im Arbeitsalltag?“
Im folgenden findet ihr eine mögliche Struktur eures Berichts:
1. Einleitung (ca. 1 Seite)
- Praktikumsfeld und Kontext
- Schwerpunkt/Leitfrage
- Aufbau des Berichts
2. Organisation und Tätigkeitsfeld (ca. 2 Seiten)
- Organisation
- Aufgabenbereich
- relevante Rahmenbedingungen
- eigene Rolle
Nicht rein beschreibend, sondern bereits analytisch fokussiert.
3. Analytischer Hauptteil (ca. 4–5 Seiten)
- ausgewählte Beobachtungen/Situationen
- Verknüpfung mit Theorie
- Analyse organisationaler Prozesse
- Diskussion von Spannungen/Widersprüchen
Das ist der Kern des Berichts.
4. Reflexion professionellen Lernens (ca. 2 Seiten)
- eigene Rolle
- Kompetenzentwicklung
- Grenzen der eigenen Perspektive
- Verhältnis von Studium und Praxis
5. Fazit (ca. 1 Seite)
- zentrale Erkenntnisse
- Rückbezug auf Leitfrage
- ggf. offene Fragen
Dokumente für Seminararbeiten
- Handreichung zum wissenschaftlichen Arbeiten (435KB)
- Antrag auf Verlängerung des Abgabetermins für eine Seminararbeit (18KB)
- Selbstständigkeitserklärung für Seminararbeiten (15KB)
Weitere Dokumente finden Sie auf der Seite des Prüfungsamtes oder auf der Seite der Amtlichen Bekanntmachungen der TU-Dresden.