Projekt: Gelingen!

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Gemeinsam lernen in und für inklusive(n) Bedingungen im Kindergarten

Ein Verbundvorhaben der TU Dresden und der TU Dortmund

1) Ausgangslage

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung fordert, dass allen Kindern die Möglichkeit des gemeinsamen Lernens zur Verfügung steht. Dies soll unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten sowie von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft sein. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass systematische Ansätze fehlen, um Inklusion im pädagogischen Alltag zu realisieren. Wir möchten daher den Inklusionsgedanken bereits in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern etablieren und zugleich ein Forschungsdesiderat an praxisorientierter Didaktik in der Unterrichtsforschung schließen.

2) Ziele und Vorgehen

Das Forschungsvorhaben soll die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern im Hinblick auf inklusiv ausgerichtete pädagogische Tätigkeiten weiterentwickeln. Hierfür wird zunächst die subjektive Perspektive der Beteiligten zum Thema Inklusion erhoben. Die Erkenntnisse werden als Basis für die Entwicklung und Erprobung eines neuen Lehr- und Lerndesigns an Fachschulen genutzt. Über das didaktische Prinzip des Forschenden Lernens werden sich die Schülerinnen und Schüler durch selbst gewählte Forschungsfragen mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen. Hierbei werden sie begleitet, eigene Forschungsvorhaben zu planen, diese durchzuführen und am Ende die Ergebnisse zu reflektieren.

3) Kooperationsaufbau

Organigramm © gelingen Organigramm © gelingen
Organigramm

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4) Ablauf

Das Projekt findet im Zeitrahmen von Januar 2018 bis Juni 2020 statt und verfügt über die folgenden Phasen:

Phase 1 © gelingen Phase 1 © gelingen
Phase 1

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Phase 2 © gelingen Phase 2 © gelingen
Phase 2

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Phase 3 © gelingen Phase 3 © gelingen
Phase 3

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5) Innovation und Perspektiven

Das Projekt möchte einerseits zu individuellen Veränderungen beitragen. Durch das Forschende Lernen, welches interessengeleitetes Lernen unterstützt, können neben einer inklusionsorientierten Haltung weitere Schlüsselkompetenzen, wie z.B. Beobachtungs- und Reflexionsfähigkeiten, erworben werden. Um andererseits institutionelle Veränderungen in der Ausbildung herbeizuführen, werden alle relevanten Akteurinnen und Akteure in den Forschungsprozess einbezogen. Darüber hinaus werden für die multiplikatorische Wirkung des Projektes und deren Nachhaltigkeit die didaktischen Erkenntnisse nicht nur der Fachöffentlichkeit durch ein Symposium sowie ein Handbuch zugänglich gemacht, sondern zudem auch filmisch aufbereitet.

6) Kontakt

Prof.in Dr. in Cornelia Wustmann

Technische Universität Dresden

Fakultät Erziehungswissenschaften

Institut für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Wohlfahrtswissenschaften

Professur für Beratung und soziale Beziehungen

01062 Dresden

cornelia.wustmann@tu-dresden.de

Mirjam Christ, M.A.

Technische Universität Dresden

Fakultät Erziehungswissenschaften

Institut für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Wohlfahrtswissenschaften

Professur für Beratung und soziale Beziehungen

01062 Dresden

mirjam.christ@tu-dresden.de

Dr.in Anke Karber

Technische Universität Dortmund

Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie

Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit (ISEP)

Emil-Figge-Straße 50; 44227 Dortmund

anke.karber@tu-dortmund.de

Vanessa Mertens, M.Ed.

Technische Universität Dortmund

Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie

Institut für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Pädagogik der frühen Kindheit (ISEP)

Emil-Figge-Straße 50; 44227 Dortmund

vanessa2.mertens@tu-dortmund.de

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BMBF

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Gefördert aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderrichtlinie "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung"
Förderkennzeichen: 01NV1725A (Standort TU Dresden) / 01NV1725B (Standort TU Dortmund)
 

Projektlaufzeit: Januar 2018 - Juni 2020

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Franziska Leissenberger
Letzte Änderung: 10.07.2018