11.05.2026
Prof. Stefan Feddern – Neuer Professor für Klassische Philologie/Latein
Stefan Feddern wurde 2010 in Klassischer Philologie (Latein) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert und hat sich dort 2016 habilitiert. Nach Professurvertretungen in Leipzig und Regensburg sowie der Einwerbung und Durchführung eines DFG-geförderten Drittmittelprojektes zur Poetik der Frühen Neuzeit (eigene Stelle) am Petrarca-Institut der Universität zu Köln ist er zum Wintersemester 2025/26 auf die Professur für Klassische Philologie (Latein) an der TU Dresden berufen worden.
Name: Prof. Stefan Feddern
Position/Professur: Professor für Klassische Philologie/Latein
Institut/Fakultät: Institut für Klassische Philologie, Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
Wo liegen Ihre Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen?
Seit dem Studium und der Promotion interessiere ich mich für die Rhetorik, gerade auch die antike Schulrhetorik (v.a. die Deklamation). Mit der Habilitation habe ich mir ein neues Hauptfeld erschlossen, die Literaturtheorie, vor allem die Fiktionalität. Hinzu kommen das Interesse an der Mimesis (Imitation) sowie Schwerpunkte in der Rezeption und Transformation (der antiken Literatur in der Frühen Neuzeit).
Was war Ihr interessantestes bzw. spannendstes Forschungsprojekt?
Schwer zu sagen, welchem das Primat gebührt, aber ureigenen Interessen entsprechend, viele Fächer betreffend, sehr interessant und spannend und dann auch noch mit ebensolchen Auslandsaufenthalten (in Mailand und Paris) kombiniert war mein DFG-Projekt zur Poetik der Frühen Neuzeit.
An welchem Projekt arbeiten Sie aktuell?
Zusammen mit einem Kölner Kollegen arbeite ich an einem Buch zur Mimesis (Imitation), in dem wir Stationen dieses wohl wichtigsten ästhetischen Konzeptes des Abendlandes von der Antike bis in die Moderne verfolgen.
Was darf auf Ihrem Schreibtisch auf keinen Fall fehlen?
Laptop und Smartphone, aber auch Ordnung – und hiermit verbunden meine Konzentration (angesichts von vielen Aufgaben).
Haben Sie ein Lieblingszitat? Wenn ja, welches und von wem ist es?
"Man sollte vierdimensional denken, also den Faktor Zeit einberechnen" – kann gar nicht sagen, woher das kommt.
Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
Zur Zeit lese ich die Sachsenromane von Kraszewski [Anm. der Redaktion: "Gräfin Cosel", "Brühl" und "Aus dem Siebenjährigen Krieg" von Józef Ignacy Kraszewski].
Weitere Infos über Sie gibt es auf:
https://tu-dresden.de/gsw/slk/klassphil/