Musikwissenschaft an der TU Dresden

Music, Mind & Culture

Der Fachbereich Musikwissenschaft lehrt und forscht über das vielschichtige Phänomen Musik aus einer Vielzahl von Perspektiven. So integriert er u.a. innovative Ansätze aus der Musikkognition, Musikgeschichte, Kulturwissenschaft, Musiksemiotik und Musikpsychologie.

Die Technische Universität Dresden ist eine der elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Wir fördern Studierende mit dem Ziel, ihr eigenes Potential zu entfalten. Die Beteiligung der Studierenden an Forschungsprojekten des Fachbereichs und ein hohes Maß an individueller Betreuung stehen dabei im Mittelpunkt unserer Lehre. Ein eigenes Soundlabor zur Durchführung von Experimenten und Arbeit mit Musiktechnologie wird ab 2016 zur Verfügung stehen.

Wir - das sind zwei eng kooperierende Teams: Music, Culture and Meaning (MC&M) und das Dresden Music Cognition Lab (DMCL).

Music, Culture and Meaning (MC&M)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des MC&M untersuchen Musik und die ihr zugeschriebenen Bedeutungen aus einer dezidiert kulturwissenschaftlich orientierten Perspektive. Wir setzen uns in Forschung und Lehre mit folgenden Fragen auseinander:

  • Wo steckt die musikalische Bedeutung: in den Noten, in den Klängen, in unseren Köpfen, in Handlung oder Interaktion?

  • Wie können wir Musik begreifen, die historisch, geographisch oder kulturell weit von uns entfernt liegt?

  • Was hat Musik mit Klang zu tun?

  • Gibt es so etwas wie musikalische Kommunikation und wie funktioniert sie?

  • Wer bestimmt, was Musik ist - und welche Macht hat die Musik?

  • In welche Bereiche der Kultur mischt sich Musik sich ein und wie schafft sie das?

    Welche Rolle spielt Musik in transkulturellen Begegnungen - sei es lokal oder sei es global?


Dresden Music Cognition Lab (DMCL)

Das internationale Team des DMCL kommt aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, wie Musikwissenschaften, Sprachwissenschaften, Psychologie, Neurowissenschaften, Mathematik und Philosophie. Im Zentrum unserer Forschungsinteressen stehen Fragen wie:

  • Was können wir über die Ursprünge von Musik wissen?
  • Wie können musikalische Strukturen formal beschrieben werden?
  • Wie werden musikalische Strukturen wie bspw. Tonhöhe, Tonarten oder Metrum mental repräsentiert?
  • Wie kommen emotionale Wirkungen von Musik zustande?
  • Wie beeinflusst Musik die Wahrnehmung von Film?
  • Benutzen Musik und Sprache gemeinsame kognitive Mechanismen?

Das methodische Repertoire umfasst musiktheoretische und mathematische Modelle, generative Ansätze, sowie Paradigmen aus den Neurowissenschaften, der Experimentalpsychologie und Computermodellierung.

Partner

Dresden, die Landeshauptstadt Sachsens, ist ein idealer Standort für musikwissenschaftliche Studien. Die Musikwissenschaft an der Technischen Universität arbeitet mit zahlreichen hochkarätigen Kulturinstitutionen – der Sächsischen Staatskapelle und der Sächsischen Staatsoper, der Dresdner Philharmonie, den Dresdner Musikfestspielen, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau – zusammen. Mehr dazu finden Sie auf der Übersichtsseite der TU Dresden. Diese und zahlreiche weitere Institutionen bieten unseren Studierenden auch Gelegenheit für berufspraktische Erfahrungen im Rahmen von Praktika und evtl. anschließenden Projekten und Aufträgen. Die enge Verbindung von Musikwissenschaft und Musiktheorie hat bei uns einen großen Stellenwert. Ein Teil unserer Lehrveranstaltungen erfolgt daher in Kooperation mit der nahe gelegenen Hochschule für Musik Carl Maria von Weber. Als Teil des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft ist Musikwissenschaft nicht nur institutionell mit der Kunstwissenschaft eng verbunden, beide Fächer bieten auch gemeinsame Lehrveranstaltungen an.

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Webredaktion Musikwissenschaft
Letzte Änderung: 27.04.2016