Forschungsprojekte
Die Professur führt drittmittelgeförderte Projekte vor allem an der Schnittstelle von Erkenntnistheorie, Entscheidungstheorie und Sozialphilosophie durch.
Laufendes Projekt
Restorative Epistemic Justice: Epistemic Redress and Forgiveness in Non-Ideal Environments — gefördert von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderlinie „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften". Das Projekt untersucht, wie epistemische Ungerechtigkeiten behoben werden können. Im Mittelpunkt stehen Konzepte wie epistemische Wiedergutmachung und Verzeihen, die auf die Wiederherstellung gestörter Beziehungen und von Vertrauen zielen. Beteiligt: PD Dr. Rico Hauswald und Dr. Pedro Schmechtig.
Frühere Projekte
Akzeptanz: Normen und Natur — gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in Kooperation mit Dr. Alexander Dinges (Düsseldorf). Zum Begriff der Akzeptanz und seiner Rolle in Erkenntnistheorie, Entscheidungstheorie und Sprachphilosophie. An der Professur begonnen, inzwischen an der Universität des Saarlandes fortgeführt. Projektseite
Gefangen im Netz? Chancen und Perspektiven von epistemischer Netzwerkanalyse — gefördert von der Sächsischen Aufbaubank. Zu den epistemischen Netzwerken, in denen sich Menschen bewegen, mit Blick auf digitale Kommunikationsräume und die Meinungsbildung zu politisch sensiblen Themen. Projektseite
Verantwortungsvoller Umgang mit künstlicher Intelligenz in der Medizin (2022–2025) — BMBF-gefördertes interdisziplinäres Verbundvorhaben; das erkenntnis- und medizintheoretische Teilprojekt leitete PD Dr. Rico Hauswald.
Die Disruptivität der Anderen — Teilprojekt im Rahmen von TUDiSC, gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Scherbaum (Psychologie) und Prof. Dr. Marc Wolfram (Transformationsforschung). Zur Rolle epistemischer Außenseiter in Transformationsprozessen wie der Dekarbonisierung. Projektseite
Testimoniale Zuschreibungen und epistemische Autoritäten (2020–2023) — gefördert von der DFG; Leitung: Dr. Pedro Schmechtig.
Entscheidungen und Wissen (2016–2022) — Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe der DFG, geleitet von Prof. Dr. Moritz Schulz. An der Schnittstelle von Erkenntnis- und Entscheidungstheorie, mit dem Ziel einer integrierten Theorie theoretischer und praktischer Rationalität. Projektseite
Eine mehrdimensionale Theorie der Weisheit — gefördert von der DFG; Prof. Dr. Gerhard Schönrich und Dr. Pedro Schmechtig. Zu einer Theorie der Weisheit, die vom Begriff des weisen Entscheidens ausgeht und daraus personale Weisheit sowie den Wert der Weisheit ableitet.
Analyse und Erklärung epistemischer Werte (2012–2015) — gefördert von der DFG; Leitung: Prof. Dr. Gerhard Schönrich. Zur Frage, was epistemisch wertvoll ist, und zum Menon-Problem: warum Wissen wertvoller ist als wahre Meinung.
Semiotik der Institutionen / Ontologie der Institutionen (1997–2008) — Teilprojekt im DFG-Sonderforschungsbereich 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit". Zur Frage, wie Institutionen trotz zeitlicher Veränderung Dauer im Wandel behaupten können.
Weitere Angaben zu den Projekten von Prof. Dr. Moritz Schulz finden Sie auf seiner persönlichen Webseite.