Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass es sich beim Kommentierten Vorlesungsverzeichnis um den aktuellen Bearbeitungsstand handelt. Alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben erfolgen ohne Gewähr. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Wintersemester 2026/2027
PHF-SEBS-EREL-ST 1
(Einführung in das Studium der Evangelischen Theologie)
- Einführungskurs – [ETh RP - Stefanides] Einführung in das Studium der Evangelischen Theologie
- Lehrperson
-
- Anna Lena Stefanides
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Diese Veranstaltung führt in die Grundlagen des Studiums der Evangelischen Theologie ein. Es werden Arbeitsweisen und Perspektiven der wissenschaftlichen Theologie vorgestellt und diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Einführung in Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens, die u. a. für das Abfassen von Seminararbeiten benötigt werden.
Einschreibung:
Bitte schreiben Sie sich für den Einführungskurs bis spätestens 09.10.2026 verbindlich auf OPAL ein.
Achtung:
Obligatorischer Bestandteil des Einführungskurses ist der Lesekurs Griechisch, der als Einzeltermin am Mittwoch, den 14.10.2026 stattfindet. Bitte beachten Sie, dass Sie sich in den Lesekurs Griechisch gesondert einschreiben müssen. Eine Einschreibung über OPAL ist für die Teilnahme zwingend erforderlich!
• Alle Studierenden, die den vollständigen Kurs "Neutestamentliches Griechisch A1" besuchen werden, schreiben sich bei OPAL bitte in den Kurs "Neutestamentliches Griechisch – A1" ein.
• Alle Studierenden, die nur den 90-minütigen Lesekurs besuchen, schreiben sich bitte in den Kurs "Lesekurs Neutestamentliches Griechisch" ein.
Zur Einschreibung: https://www.sprachausbildung.tu-dresden.de/de/einschreibung.html - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-EREL-KG 1
(Einführung in die Kirchengeschichte)
- Vorlesung – [ETh KG - Michel] Kirchengeschichte II: Mittelalter
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung verfolgt den Weg von der Christianisierung Europas über Karl den Großen und das Aufkommen und die Verbreitung verschiedener geistlicher Orden bis zur Frömmigkeit des Spätmittelalters. Dabei sind zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen Papsttum und weltlichen Herrschern zu beobachten, die zu deutlichen Profilierungen führen. Zugleich ist darauf zu achten, Klischees zu vermeiden. Das Mittelalter war weder finster noch brutal.
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Di, 6. DS. - Literatur
-
- Kaufmann, Thomas; Kottje, Raymund; Moeller, Bernd; Wolf, Hubert (Hg.), Ökumenische Kirchengeschichte, Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Mittelalter, Darmstadt 2006.
- Leppin, Volker, Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Tübingen 2012.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [ETh KG - Michel] Einführungsseminar: Franz von Assisi
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Was wissen wir eigentlich über den „historischen“ Franziskus – und was unterscheidet ihn vom Franziskus der Legenden? Wie verändert sich seine Bewegung auf dem Weg von der Laienbuße zum approbierten Orden? Und welche Rolle spielen die unterschiedlichen Quellengattungen für unser Bild von ihm?
Im Seminar sollen Leben und Wirken Franz von Assisis (1181/82–1226) anhand zentraler Quellen – darunter seiner eigenen Schriften sowie früher Viten – erschlossen werden. Dabei wird nach den Ursprüngen der franziskanischen Bewegung, ihrem Verhältnis zur Kirche und ihrer raschen Institutionalisierung gefragt. Zugleich dient das Seminar der Einübung methodischen Arbeitens in der Kirchengeschichte, insbesondere im Umgang mit hagiographischen Quellen. - Literatur
- Franziskus von Assisi, Sämtliche Schriften Lateinisch / Deutsch, hrsg. von Dieter Berg, Stuttgart 2014.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh KG - Tutor:in] TUT Kirchengeschichte II: Mittelalter
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
PHF-SEBS-EREL-FD 1
(Fachdidaktik 1)
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Religiöse Bildung in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/CON1/U In Präsenz - Beschreibung
- Erste Hinweise auf religiöse Bildungsprozesse finden sich bereits in der Bibel, auf eine erste Form institutionalisierter religiöser Bildung treffen wir beim Taufunterricht der Alten Kirche. Reformation, Gegenreformation und Aufklärung profilieren und hinterfragen aber auch erstmalig Sinn und Legitimation religiöser Bildung.
Heute sieht sich der Religionsunterricht mit einer zunehmenden Legitimationskrise konfrontiert. In der Vorlesung nehmen wir den Gang durch die Geschichte zum Anlass, an neuralgischen Punkten grundsätzliche Fragen religiöser Bildung zu extrapolieren – was ist ihr Beitrag zur Allgemeinbildung? Welche Berechtigung hat sie in einer pluralistischen und säkularisierten Gesellschaft? Weiter wird Thema sein, wie Religionsunterricht in der Zukunft aussehen muss, um seinem ureigenen Anspruch gerecht zu bleiben und zugleich einen Beitrag zu Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zu leisten.
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Mi, 5. DS. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh RP - Tutor:in] TUT Religiöse Bildung in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [ETh RP - C. Heilmann] Vom Lehrplaninhalt zum Lebensweltbezug
- Lehrperson
-
- Claudia Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Religionsunterricht wird für Schüler:innen dann bedeutsam, wenn Lehrplaninhalte nicht als abstrakter Wissensstoff, sondern als Antworten auf existenzielle Fragen ihres eigenen Lebens erfahrbar werden. Ausgehend von diesem didaktischen Grundgedanken erarbeiten die Studierenden im Seminar, wie sich klassische Themen des Religionsunterrichts zu lebensweltbezogenen Unterrichtseinheiten entwickeln lassen, wie z. B. aus der Einheit „Übertragen von Gerechtigkeitsvorstellungen auf gesellschaftliche Problemfelder“ eine Einheit mit dem Titel „Wir sagen Nein zu Rassismus“ wird.
Auf Grundlage religionsdidaktischer Theorien (u. a. Elementarisierung) entwickeln die Teilnehmenden eigene Themenübersetzungen für Lehrplaninhalte des für sie gültigen Lehrplans und erarbeiten daraus konkrete Unterrichtsplanungen. Diese werden im Rahmen von Microteaching-Einheiten vor der Seminargruppe erprobt und reflektiert. Praxisbeispiele aus dem eigenen Religionsunterricht der Seminarleitung fließen durchgehend ein.
Ziel ist, dass die Studierenden befähigt werden, Lehrplaninhalte eigenständig und begründet lebensweltbezogen zu gestalten, sowie Unterrichtserfahrung im geschützten Rahmen der Seminargruppe sammeln. - Literatur
- Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
PHF-SEBS-EREL-BPB
(Blockpraktikum B im Fach Evangelische Religion)
- Konsultation – [ETh RP – C. Heilmann] Einführungsveranstaltung zum Blockpraktikum
- Lehrperson
-
- Claudia Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/5-008 In Präsenz - Beschreibung
- Das Blockpraktikum B umfasst vier zusammenhängende Wochen Schulpraxis und setzt die erfolgreich abgeschlossene SPÜ im Fach Evangelische Religion voraus. Die Durchführung ist in der vorlesungsfreien Zeit (i. d. R. März im WiSe und September im SoSe) an Schulen außerhalb Dresdens vorgesehen.
Einen Praktikumsplatz für das Blockpraktikum B erhalten Sie ausschließlich über das Praktikumsportal: https://praktikumsportal.lehrerbildung.sachsen.de/
Bei Fragen rund um die Buchung der Plätze wenden Sie sich bitte an die Zuständigen Ansprechpersonen des ZLSB: https://tu-dresden.de/zlsb/lehramtsstudium/im-studium/schulpraktika/spue-und-blockpraktikum-b
In Vorbereitung auf das Praktikum findet eine einmalige universitäre Einführungsveranstaltung statt, in welcher Organisatorisches sowie Hinweise zur Prüfungsleistung thematisiert werden. Eine Auswertung des Praktikums bzw. der Prüfungsleistung wird ggf. individuell mit der Dozentin vereinbart.
Termine:
Die Einführungsveranstaltung findet am 04.02.2027 statt. Genaue Informationen zu Raum und Zeit finden Sie nach Anmeldung des Praktikumsplatzes bei Opal sowie im Praktikumsportal. Bitte schreiben Sie sich unbedingt in den unten aufgeführten OPAL-Kurs ein.
Die Abgabe der Prüfungsleistung erfolgt 8 Wochen nach Ende des Praktikums.
Offizieller Praktikumszeitraum: 4 Wochen im September/Oktober (Wintersemester) oder März (Sommersemester)
Genauer Termin ersichtlich auf den Internetseiten des ZLSB:
https://tu-dresden.de/zlsb/lehramtsstudium/im-studium/schulpraktika/termine-spue-und-block-b
PHF-SEBS-EREL-BT 3
(Biblische Theologie)
- Vorlesung – [ETh BT - J. Heilmann] Folgenreiche Fehlinterpretationen biblischer Texte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Bibel gehört zu den wirkmächtigsten Texten der Weltgeschichte – und zu den am häufigsten missbrauchten. Sklaverei und Rassismus, Antisemitismus, die Unterdrückung von Frauen und Homosexualität, Legitimierung von Gewalt und Vergeltung, staatliche und kirchliche Machtansprüche, Wissenschaftsskeptizismus und apokalyptischer Wahn: Immer wieder wurden und werden biblische Texte als Begründung für folgenreiche, oft katastrophale Denk- und Handlungsmuster herangezogen. Die Vorlesung untersucht zehn solcher missbräuchlichen Lesemuster exemplarisch. Präzise exegetische Arbeit setzt einen Kontrapunkt: Was steht genau im Text? In welchem literarischen und historischen Kontext steht er? Stets mitgeführt wird die hermeneutische Grundfrage: Was macht eine Interpretation zur Fehlinterpretation – und wer hat die Macht, das zu entscheiden?
- Literatur
- Literatur wird in der ersten Vorlesungssitzung bekanntgegeben.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [ETh BT - J. Müller] Johannes und die Synoptiker
- Lehrperson
-
- Jonas Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Die neutestamentliche Forschung stellt sich schon seit langer Zeit die Frage, warum drei Evangelien sich so ähnlich sind – die sog. synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas) –, aber das Johannesevangelium deutlich von ihnen abweicht. Johannes etwa erzählt schon zu Beginn des Wirkens Jesu (Joh 2,13–25), wie dieser im Tempel wütet, während die Synoptiker diese Perikope übereinstimmend erst am Ende von Jesu Leben erzählen (Mt 21; Mk 11; Lk 19).
In diesem Seminar werden wir das Verhältnis von Johannes und den Synoptikern untersuchen und unterschiedliche Theorien zu dieser Frage kennenlernen. Kannte Johannes die Synoptiker etwa nicht oder ignoriert er sie bewusst? Sind unsere Vorstellungen von literarischer Kenntnis durch die engen Verhältnisse der Synoptiker vielleicht auch verzerrt und übersehen wir so, dass Johannes die Synoptiker sehr wohl kennt, aber einfach kreativ weiterverarbeitet und ihren Stoff teilweise in sein theologisches und literarisches Konzept überführt? Diese wichtige Forschungsfrage hilft, Ihr Wissen zu den Synoptikern mit dem Johannesevangelium zu verknüpfen und die Kreativität in der Evangelienentstehung nachzuvollziehen. - Literatur
-
- Barker, James W., Writing and Rewriting the Gospels. John and the Synoptics, Chicago 2025.
- Becker, Eve-Marie; Bond, Helen K.; Williams, Catrin H. (Hg.), Johns Transformation of Mark, London/New York/Oxford/New Delhi/Sydney 2021.
- Goodacre, Mark S., The Fourth Synoptic Gospel. John’s Knowledge of Matthew, Mark, and Luke, Grand Rapids (MI) 2025.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-EREL-ST 3
(Theologie und Gegenwart)
- Vorlesung – [ETh ST - Nagel] Hamartiologie
- Lehrperson
-
- Dr. Christiane Nagel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Hamartiologie ist der dogmatische Topos, in dem nach dem Inhalt und der Bedeutung von Sünde in Systematischer Theologie gefragt wird. In dieser Vorlesung wird die klassische Lehre der Sünde anhand zentraler theologischer Texte einleitend dargestellt. Dabei stehen aber nicht nur die dogmatischen Klassiker:innen im Fokus, sondern auch die Frage, welche Bedeutung hamartiologische Fragestellungen heute noch für Theologie, Kirche und Gesellschaft haben können. Die Vorlesung zielt also einerseits auf klassische Wissensvermittlung, geht diese aber über aktive, kritisch reflektierte Auseinandersetzung mit den vorgestellten theologischen Klassiker:innen an.
- Literatur
- Wird im Laufe der Vorlesung bekanntgegeben.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Lehrplanung
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [ETh ST - Nagel] Literatur und Wahrheit
- Lehrperson
-
- Dr. Christiane Nagel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Bis
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/2-01/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz bis ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Evangelische Theologie stellt sich auf vielfältige Art immer wieder die Wahrheitsfrage: in Bezug auf Glaubens- und Geschichtswahrheiten und in Auseinandersetzung mit verschiedensten Quellen. In diesem interdisziplinären Blockseminar zwischen Neutestamentlicher Wissenschaft und Systematischer Theologie wollen wir der Bedeutung von Wahrheit näher auf die Spur gehen: Wie normiert der Wahrheitsbegriff theologische Diskurse? Und was ist „wahr“ an biblischen Texten? Durch die Beschäftigung mit sowohl klassischen als auch neueren Ansätzen wollen wir uns gemeinsam auf den Weg machen mit dem Ziel, eine kritisch-reflektierte Haltung zur Bedeutung von Wahrheit im Zusammenhang mit Literatur und Geschichte in evangelischer Theologie zu entwickeln.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, den 15.10.2026, 16:40-18:10 Uhr (6. DS)
Donnerstag, den 22.10.2026, 16:40-18:10 Uhr (6. DS)
Donnerstag, den 29.10.2026, 16:40-18:10 Uhr (6. DS)
Freitag, den 15.01.2027, 09:00-18:00 Uhr
Freitag, den 22.01.2027, 09:00-18:00 Uhr
Die Veranstaltung wird als kooperativ-interdisziplinäres Seminar durchgeführt - siehe auch das Seminar "Literatur und Geschichte" von Prof. Dr. Jan Heilmann (SID: 226). Wir treffen uns zunächst im Plenum im angegebenen Raum und teilen die Gruppen dann auf. Sie können, je nach Ihrer individuellen Schwerpunktsetzung und dem Wunsch nach Anrechenbarkeit für Ihr Studium, den Schwerpunkt in der Biblischen Theologie (Literatur und Geschichte) oder der Systematischen Theologie (Literatur und Wahrheit) legen.
Einschreibung:
Bitte schreiben Sie sich für das Seminar bis spätestens 02.10.2026 verbindlich auf OPAL ein.
Wichtig: Diese Lehrveranstaltung kann auch im Rahmen des Interdisziplinären Moduls Religion–Theologie–Weltdeutung (kurz IM) besucht werden. Dieses Modul besteht aus einem Seminar und einem Arbeitskreis. Beide Lehrveranstaltungen sind zwingend in einem Semester zu besuchen, da sie thematisch aufeinander abgestimmt sind. Eine Aufteilung des Moduls auf mehrere Semester ist daher nicht möglich!
Der Arbeitskreis zum Seminar „Lektüre antiker christlicher Literatur und der Apokryphen“ (SID: 195) findet Mi, 2. DS im Raum ABS/CON2/U statt. - Literatur
- Wird über den OPAL-Kurs zum Seminar bekannt gegeben bzw. in der Lehrveranstaltung vorgestellt.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-EREL-RP
(Religionspädagogik)
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Religiöse Bildung in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/CON1/U In Präsenz - Beschreibung
- Erste Hinweise auf religiöse Bildungsprozesse finden sich bereits in der Bibel, auf eine erste Form institutionalisierter religiöser Bildung treffen wir beim Taufunterricht der Alten Kirche. Reformation, Gegenreformation und Aufklärung profilieren und hinterfragen aber auch erstmalig Sinn und Legitimation religiöser Bildung.
Heute sieht sich der Religionsunterricht mit einer zunehmenden Legitimationskrise konfrontiert. In der Vorlesung nehmen wir den Gang durch die Geschichte zum Anlass, an neuralgischen Punkten grundsätzliche Fragen religiöser Bildung zu extrapolieren – was ist ihr Beitrag zur Allgemeinbildung? Welche Berechtigung hat sie in einer pluralistischen und säkularisierten Gesellschaft? Weiter wird Thema sein, wie Religionsunterricht in der Zukunft aussehen muss, um seinem ureigenen Anspruch gerecht zu bleiben und zugleich einen Beitrag zu Fragen und Herausforderungen unserer Zeit zu leisten.
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Mi, 5. DS. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh RP - Tutor:in] TUT Religiöse Bildung in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
- Seminar – [ETh RP - C. Heilmann] Vom Lehrplaninhalt zum Lebensweltbezug
- Lehrperson
-
- Claudia Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Religionsunterricht wird für Schüler:innen dann bedeutsam, wenn Lehrplaninhalte nicht als abstrakter Wissensstoff, sondern als Antworten auf existenzielle Fragen ihres eigenen Lebens erfahrbar werden. Ausgehend von diesem didaktischen Grundgedanken erarbeiten die Studierenden im Seminar, wie sich klassische Themen des Religionsunterrichts zu lebensweltbezogenen Unterrichtseinheiten entwickeln lassen, wie z. B. aus der Einheit „Übertragen von Gerechtigkeitsvorstellungen auf gesellschaftliche Problemfelder“ eine Einheit mit dem Titel „Wir sagen Nein zu Rassismus“ wird.
Auf Grundlage religionsdidaktischer Theorien (u. a. Elementarisierung) entwickeln die Teilnehmenden eigene Themenübersetzungen für Lehrplaninhalte des für sie gültigen Lehrplans und erarbeiten daraus konkrete Unterrichtsplanungen. Diese werden im Rahmen von Microteaching-Einheiten vor der Seminargruppe erprobt und reflektiert. Praxisbeispiele aus dem eigenen Religionsunterricht der Seminarleitung fließen durchgehend ein.
Ziel ist, dass die Studierenden befähigt werden, Lehrplaninhalte eigenständig und begründet lebensweltbezogen zu gestalten, sowie Unterrichtserfahrung im geschützten Rahmen der Seminargruppe sammeln. - Literatur
- Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
PHF-SEBS-EREL-SPÜ
(Schulpraktische Übungen (SPÜ) im Fach Evangelische Religion)
- Seminar – [ETh RP - Buchheim/N.N.] SPÜ-Begleitveranstaltung
- Lehrperson
-
- Laura Christina Buchheim
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Sofern Sie über das Praktikumsportal einen Gruppenplatz gebucht und sich in den OPAL-Kurs eingeschrieben haben, werden Sie über Veranstaltungstermine via E-Mail informiert. Das Praktikumsportal erreichen Sie unter: https://praktikumsportal.lehrerbildung.sachsen.de/
Den OPAL-Kurs zu den SPÜ finden Sie hier: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23203545090
Die Teilnahme an den Veranstaltungen rund um die SPÜ ist verpflichtend. Datum und Uhrzeit Ihrer SPÜ an der Schule werden Ihnen spätestens in der Einführungsveranstaltung mitgeteilt.
Sie besuchen i. d. R. in Kleingruppen semesterbegleitend den Evangelischen Religionsunterricht einer Klasse im Raum Dresden. Nach einer kurzen Hospitationsphase unterrichten Sie selbst in Form von mindestens zwei Unterrichtsversuchen. Hinzu kommen Reflexionsgespräche in der Schule im Anschluss an die Unterrichtsstunden. Die SPÜ umfassen zudem universitäre, z. T. digitale, Begleitveranstaltungen. Sie erhalten bei der Planung und Auswertung Ihrer Stunden Unterstützung durch Lehrbeauftragte, Ihre Kommiliton:innen sowie die Tutorin, welche Sie auch an der jeweiligen Schule hospitiert und berät. Ziel der SPÜ ist es, die Kompetenz zu fachdidaktischem Transfer von Inhalten des Religionsunterrichts aufzubauen und den reflektierten Wechsel in die Lehrer:innenrolle zu vollziehen.
Wichtige Hinweise:
Für Studierende, die im Sommersemester 2027 ihre SPÜ absolvieren möchten: Die Vergabe der Plätze geschieht ausschließlich über das Praktikumsportal. Beachten Sie bitte unbedingt die frühen Termine (04.12.-18.12.2026) zur Anmeldung im Praktikumsportal: https://tu-dresden.de/zlsb/lehramtsstudium/im-studium/schulpraktika/organisation-der-sps/termine-spue-und-block-b
Termine:
Offizieller Praktikumszeitraum: 26. Oktober 2026 bis 05. Februar 2027 (Bitte beachten Sie die Schulferien.)
Organisatorische Einführungsveranstaltung: 08. Oktober 2026, 9:20 Uhr
Alle weiteren Informationen erhalten Angemeldete via Mail.
Weitere Begleitveranstaltungen:
• Reflexionsveranstaltung: voraussichtlich 10. Dezember 2026, 9:20 Uhr
• Begleitseminar: nach Absprache (ggf. digital)
• Auswertungsveranstaltung: voraussichtlich 11. Februar 2027, 9:20 Uhr - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEBS-EREL-BT 2
(Biblische Literatur 2)
- Vorlesung – [ETh BT - J. Heilmann] Einführung in die Evangelien
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung gibt einen Überblick über die vier neutestamentlichen Evangelien und legt dabei einen Schwerpunkt auf die Synoptiker. Dabei werden u. a. folgende Fragen adressiert: Wie wird die Geschichte Jesu erzählt? Wie viel historischer Jesus steckt in den Geschichten? Warum stimmen die Synoptiker an so vielen Stellen überein? Warum unterscheiden sie sich aber auch in zentralen Aspekten? Wie sind die synoptischen Evangelien entstanden und welches ist das älteste? In welchem Verhältnis stehen die Evangelien zur antiken Literatur?
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Mo, 6. DS.
Am Ende der Vorlesungszeit besteht die Möglichkeit, eine fakultative Bibelkundeklausur als Freischussklausur zu absolvieren. Diese kann in der mündlichen Modulprüfung eingebracht werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Vorlesung sowie im Tutorium. - Literatur
- Eine Einführung in die Literatur wird in der ersten Vorlesungssitzung geboten.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh BT - Tutor:in] TUT Einführung in die Evangelien
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten. Es hilft bei der Erschließung der Bibelkundekenntnisse und bietet Gelegenheit zur Diskussion offener Fragen.
PHF-SEBS-EREL-ST 2
(Grundlagen der Systematischen Theologie)
- Seminar – [ETh ST - Stefanides] Von Gott und über Gott reden
- Lehrperson
-
- Anna Lena Stefanides
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Als Christ:innen sollen wir von Gott reden, als Theolog:innen müssen wir von Gott reden. Aber wie können wir als Menschen von Gott reden?
Können wir etwas über Gott aussagen? Oder reduzieren wir den Allmächtigen zu einem Objekt, indem wir „über ihn“ reden? Welche Rolle spielt die symbolische Rede von Gott? Und was bedeutet die Metapher des Vaters heute? Sprechen wir, wenn wir von Gott reden, nicht genauso über uns selbst? Erst nachdem wir uns diese Fragen gestellt haben, können wir weiterfragen: Wer ist unser Gott?
Grundsätzlich wird im Seminar Lesekompetenz erworben: Wir werden gemeinsam aktiv Texte rekonstruieren und Fragen an ebenjene stellen, um die eigenen hermeneutischen Fertigkeiten auszubauen. Darüber hinaus wird ebenso die Fähigkeit zur Reflexion der eigenen Gottesvorstellungen und der begründeten Positionierung gefördert.
Einschreibung:
Bitte schreiben Sie sich für das Seminar bis spätestens 04.10.2026 verbindlich auf OPAL ein.
- Vorlesung – [ETh ST - Nagel] Einführung in die Ethik
- Lehrperson
-
- Dr. Christiane Nagel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Theologische Ethik ist die Teildisziplin der Systematischen Theologie, die über Moral und Ethos vor dem Hintergrund christlichen Glaubens nachdenkt. Es geht – abstrakt und ganz konkret – um die Frage nach dem Zusammenhang von Glauben und Handeln in der Welt. Diese Vorlesung bietet eine Einführung in die Grundfragen und -begriffe theologischer Ethik. Dabei beschäftigen wir uns sowohl mit klassischen als auch neueren Ansätzen, um so erste Schritte zu einer eigenen kritischen, ethisch-theologischen Haltung zu gehen.
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Mi 3. DS. - Literatur
-
- Anzenbacher, Arno, Ethik. Eine Einführung, 4., durchges. und akt. Aufl., Ostfildern: Patmos 2012.
- Düwell, Marcus; Hübenthal, Christoph; Wener, Micha H. (Hg.), Handbuch Ethik, 3., akt. und erw. Aufl., Stuttgart/Weimar: Metzler 2011.
- Fischer, Johannes et al. (Hg.), Grundbegriffe theologischer und philosophischer Ethik, 2. überarb. und erw. Auflage, Stuttgart: Kohlhammer 2008.
- Härle, Wilfried, Ethik, Berlin: De Gruyter 2011.
- Honecker, Martin, Grundriß Sozialethik, Berlin/New York: De Gruyter 1995.
- Körtner, Ulrich H. J., Evangelische Sozialethik. Grundlagen und Themenfelder (utb, 2107), 4., überarb. und erw. Aufl., Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2019.
- Mühling, Markus, Systematische Theologie: Ethik. Eine christliche Theorie vorzuziehenden Handelns, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2012.
- Ohly, Lukas, Neue Grundlegungen der Theologischen Ethik bis zur Gegenwart. 13 Modelle von Barth bis Herms, Frankfurt a.M.: Peter Lang 2018.
- Rendtorff, Trutz, Ethik. Grundelemente, Methodologie und Konkretionen einer ethischen Theologie, 3., durchges. Aufl., Tübingen: Mohr Siebeck 2011.
- Roth, Michael; Held, Marcus, Was ist theologische Ethik? Grundbestimmungen und Grundvorstellungen, Berlin/Boston: De Gruyter 2018.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Tutorium – [ETh ST - Tutor:in] TUT Einführung in die Ethik
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
PHF-SEBS-EREL-KG 2
(Kirchengeschichte – Vertiefung)
- Vorlesung – [ETh KG - Michel] Kirchengeschichte II: Mittelalter
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung verfolgt den Weg von der Christianisierung Europas über Karl den Großen und das Aufkommen und die Verbreitung verschiedener geistlicher Orden bis zur Frömmigkeit des Spätmittelalters. Dabei sind zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen Papsttum und weltlichen Herrschern zu beobachten, die zu deutlichen Profilierungen führen. Zugleich ist darauf zu achten, Klischees zu vermeiden. Das Mittelalter war weder finster noch brutal.
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Di, 6. DS. - Literatur
-
- Kaufmann, Thomas; Kottje, Raymund; Moeller, Bernd; Wolf, Hubert (Hg.), Ökumenische Kirchengeschichte, Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Mittelalter, Darmstadt 2006.
- Leppin, Volker, Geschichte des mittelalterlichen Christentums, Tübingen 2012.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [ETh KG - Michel] Georg Spalatin: Humanist - Verwaltungsbeamter - Reformator
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Georg Spalatin (1484–1545) war eine der vielseitigsten Gestalten der Reformationszeit: humanistisch gebildeter Gelehrter, enger Berater Friedrichs des Weisen und Johanns des Beständigen, Übersetzer, Bibliothekar, Visitator und Seelsorger. Aber er war zugleich enger Vertrauter Luthers, sein Verbindungsmann am Hof. Sein nachgewiesener Briefwechsel umfasst rund 1600 Stücke, eine kritische Gesamtedition fehlt bis heute. Im Seminar sollen Leben und Wirken Spalatins als Humanist, Verwaltungsbeamter und Reformator anhand ausgewählter Quellen erarbeitet werden.
- Literatur
- Höß, Irmgard, Georg Spalatin 1484-1545. Ein Leben in der Zeit des Humanismus und der Reformation, Weimar ²1989.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Vorlesung – [ETh KG - Michel] Sächsische Kirchengeschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Sachsen gehört zu den kirchengeschichtlich dichtesten Landschaften Deutschlands. Hier liegen die Wurzeln der mittelalterlichen Bistümer Meißen, Merseburg und Naumburg, hier nahm mit Wittenberg die Reformation ihren Ausgang, und hier prägten Kursachsen als „Mutterland der Reformation“, später Pietismus, Erweckungsbewegung und die kirchlichen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts das religiöse Leben weit über die Landesgrenzen hinaus.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über diese Geschichte von der Christianisierung bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen zentrale Epochen, Akteure und Konflikte der sächsischen Kirchengeschichte sowie deren Verflechtung mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung des Landes. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
PHF-SEBS-EREL-FD 2
(Fachdidaktik 2)
- Seminar – [ETh RP - Platow] Religion in der Krise
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Der Titel des Seminars „Religionsunterricht in der Krise“ kann auf zweierlei Arten gelesen werden. Zum einen könnte man daraus ableiten, dass der Religionsunterricht selbst Gegenstand einer Krise sei. In der Tat verstummen die Fragen nach seiner Legitimation angesichts einer weitgehend säkularen und religionspluralen Gesellschaft ebenso wenig wie diejenigen nach seinem genuinen Bildungsbeitrag im Gesamtfächerkanon. Zum anderen kann man den Titel aber auch so lesen, als leiste der Religionsunterricht „in der Krise“ einen ganz eigenen Beitrag.
Im Seminar wollen wir beiden Lesarten – der kritischen sowie der einer existentiellen Bedeutsamkeit – nachgehen. Außerdem soll kollaborativ erarbeitet werden, was der genuine Beitrag von Religionsunterricht in einer echten Krise sein könnte. Dabei dient diese Denkart als Kristallisationspunkt neuralgischer Fragen und als Zielpunkt gemeinsamer Erträge (etwa einem krisenspezifischen Curriculum, methodischen Settings u. v. m.).
Das Seminar basiert stark auf kollaborativen Arbeitsformen und Ergebnissen. Daher sind eine regelmäßige Teilnahme sowie die Fähigkeit zur Arbeit im Team Grundvoraussetzungen. - Literatur
- Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [ETh RP - C. Heilmann] Vom Lehrplaninhalt zum Lebensweltbezug
- Lehrperson
-
- Claudia Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Religionsunterricht wird für Schüler:innen dann bedeutsam, wenn Lehrplaninhalte nicht als abstrakter Wissensstoff, sondern als Antworten auf existenzielle Fragen ihres eigenen Lebens erfahrbar werden. Ausgehend von diesem didaktischen Grundgedanken erarbeiten die Studierenden im Seminar, wie sich klassische Themen des Religionsunterrichts zu lebensweltbezogenen Unterrichtseinheiten entwickeln lassen, wie z. B. aus der Einheit „Übertragen von Gerechtigkeitsvorstellungen auf gesellschaftliche Problemfelder“ eine Einheit mit dem Titel „Wir sagen Nein zu Rassismus“ wird.
Auf Grundlage religionsdidaktischer Theorien (u. a. Elementarisierung) entwickeln die Teilnehmenden eigene Themenübersetzungen für Lehrplaninhalte des für sie gültigen Lehrplans und erarbeiten daraus konkrete Unterrichtsplanungen. Diese werden im Rahmen von Microteaching-Einheiten vor der Seminargruppe erprobt und reflektiert. Praxisbeispiele aus dem eigenen Religionsunterricht der Seminarleitung fließen durchgehend ein.
Ziel ist, dass die Studierenden befähigt werden, Lehrplaninhalte eigenständig und begründet lebensweltbezogen zu gestalten, sowie Unterrichtserfahrung im geschützten Rahmen der Seminargruppe sammeln. - Literatur
- Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
- Vorlesung – [ETh RP -Platow] Ethische Bildung im Religionsunterricht
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- In den curricularen Vorgaben aller Schularten und Jahrgangsstufen ist die Behandlung ethischer Themen vorgesehen. Die Vorlesung möchte angehende Lehrkräfte in drei Dimensionen dafür vorbereiten: Zum einen geht es um Grundkategorien von Ethik – worin unterscheidet sich eine theologische Ethik von einer philosophischen, welche ethischen Betrachtungsweisen gibt es und wie entstehen Urteile? Zum anderen geht es um die themenspezifischen Verstehens- und Urteilsbedingungen, die die Adressat:innen von ethischer Bildung in den Unterricht mit einbringen. Und nicht zuletzt geht es um die exemplarische Erarbeitung konkreter Themen aus den Lehrplänen.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Lehrplanung
PHF-SEBS-EREL-BT 1
(Biblische Literatur 1)
- Vorlesung – [ETh BT - J. Heilmann] Einführung in die Evangelien
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung gibt einen Überblick über die vier neutestamentlichen Evangelien und legt dabei einen Schwerpunkt auf die Synoptiker. Dabei werden u. a. folgende Fragen adressiert: Wie wird die Geschichte Jesu erzählt? Wie viel historischer Jesus steckt in den Geschichten? Warum stimmen die Synoptiker an so vielen Stellen überein? Warum unterscheiden sie sich aber auch in zentralen Aspekten? Wie sind die synoptischen Evangelien entstanden und welches ist das älteste? In welchem Verhältnis stehen die Evangelien zur antiken Literatur?
Begleitend zur Vorlesung wird ein Tutorium angeboten: Mo, 6. DS.
Am Ende der Vorlesungszeit besteht die Möglichkeit, eine fakultative Bibelkundeklausur als Freischussklausur zu absolvieren. Diese kann in der mündlichen Modulprüfung eingebracht werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Vorlesung sowie im Tutorium. - Literatur
- Eine Einführung in die Literatur wird in der ersten Vorlesungssitzung geboten.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Proseminar – [ETh BT - J. Müller] Exegetische Methoden
- Lehrperson
-
- Jonas Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Exegese versteht sich als methodisch kontrolliertes Lesen und Verstehen biblischer Texte. Im Proseminar wird anhand ausgewählter neutestamentlicher Texte in die klassischen Methoden der historisch-kritischen Exegese sowie deren Ergänzungen durch weitere Methodenschritte eingeführt. Es wird das Ziel verfolgt, sich den Sinnpotentialen der biblischen Texte sowie ihrer Entstehung im historischen Kontext zu nähern. Das Proseminar schafft damit die Grundlagen zur selbstständigen, wissenschaftlich fundierten Textinterpretation.
Behandelt werden u. a.:
• Textkritik;
• Narrative Analyse und Argumentationsanalyse;
• Literarkritik und Quellenanalyse;
• Redaktionskritik und Kompositionsanalyse;
• Formgeschichte/Gattungskritik;
• Traditionsgeschichte.
Voraussetzungen für die Teilnahme: Bereitschaft zur intensiven Mitarbeit sowie Übernahme eines Protokolls/Referats/Expertentextes. - Literatur
- Literatur wird in der ersten Seminarsitzung bekanntgegeben.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh BT - Tutor:in] TUT Einführung in die Evangelien
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten. Es hilft bei der Erschließung der Bibelkundekenntnisse und bietet Gelegenheit zur Diskussion offener Fragen.