Lehrveranstaltungen
Wichtiger Hinweis zur Planung
Bitte beachten Sie, dass alle im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis aufgeführten Angaben ohne Gewähr erfolgen. Da die Semesterplanung ein dynamischer Prozess ist, kann es fortlaufend zu Änderungen und kurzfristigen Anpassungen (z. B. bei Terminen, Räumen oder Lehrpersonen) kommen.
Es wird daher empfohlen, die Einträge regelmäßig auf Aktualisierungen zu prüfen.
Gesamtansicht – Sommersemester 2026
PHF-SEGY-EREL-ST2
(Grundlagen der Systematischen Theologie (GY/BBS))
- Vorlesung – [ETh ST - Schwarke] Grundzüge der Dogmatik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Christian Schwarke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Glaubenslehre (oder Dogmatik) ist derjenige Teil der Theologie, in dem versucht wird, die Inhalte des christlichen Glaubens rational zu durchdringen und sie für die jeweilige Gegenwart verständlich zu machen. Bei dieser Beschäftigung ist in der 2000-jährigen Geschichte des Christentums ein Gedankengebäude von erheblichen Ausmaßen entstanden.
Die Vorlesung will eine Art Reiseführer zu diesem Bauwerk bieten. Zu Beginn werden unterschiedliche Ansätze (Grundrisse), eine Theologie zu entwickeln, behandelt. Dann geht es in die verschiedenen Räume der Theologie: An den klassischen Themen (z. B. Gotteslehre, Christologie, Eschatologie) sollen die dahinterstehenden Fragen ebenso deutlich werden wie die Geschichtlichkeit der Theologie (ihr jeweiliger Stil). Die Vorlesung ist Teil des Basismoduls Systematische Theologie und als solche an Grundlagen orientiert.
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
-
- Während des Semesters lesen Sie begleitend zur Vorlesung (auch als E-book in der SLUB):
- LEONHARDT, ROCHUS: Grundinformation Dogmatik. Ein Lehr- und Arbeitsbuch für das Studium der Theologie (UTB 2214), 5. Aufl., Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2023.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh ST - Tutor:in] Tutorium zur VL Grundzüge der Dogmatik
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
PHF-SEGY-EREL-KG2
(Kirchengeschichte - Vertiefung (GY))
- Vorlesung – [ETh KG - Michel] Kirchengeschichte VI - Der Weg des Protestantismus zwischen 1919 und 1989
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Ungefähr 70 Jahre sind eine vergleichsweise kurze Zeitspanne in der Geschichte. Jedoch fanden zwischen 1919 und 1989 so viele Um- und Aufbrüche statt, die das gegenwärtige Christsein mitbestimmen, dass eine Vorlesung über gerade diesen Zeitraum gerechtfertigt ist.
Wir werden den Weg vom Ende des landesherrlichen Kirchenregiments durch die Diktaturen des 20. Jahrhunderts in zwei deutsche Staaten bis zur Wiedervereinigung verfolgen. Dabei stoßen wir unter anderem auch auf theologische Aufbrüche in den 1920er Jahren, die das ganze 20. Jahrhundert prägten. - Literatur
-
- Das Zeitalter der Weltkriege und Revolutionen, hrsg. von MARTIN GRESCHAT (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 5), Neukirchen-Vluyn 1999.
- ALBRECHT-BIRKNER, VERONIKA: Freiheit in Grenzen. Protestantismus in der DDR, Leipzig 2018.
- GRESCHAT, MARTIN: Der Protestantismus in der Bundesrepublik Deutschland (1945–2005), Leipzig 2011.
- MAU, RUDOLF: Der Protestantismus im Osten Deutschlands (1945–1990), Leipzig ³2014.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Vorlesung – [ETh KG - Michel] Die Bibel in der Kirchengeschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Für christliche Theologie ist die Bibel entscheidende Norm und Quelle. Doch ist die Bibel, wie wir sie als Altes und Neues Testament kennen, nicht vom Himmel gefallen, sondern entstand erst nach einem längeren Diskussionsprozess. Die Vorlesung bietet einen Überblick über alle Epochen der Kirchengeschichte und zeichnet den Weg von der Entstehung der biblischen Schriften über ihren Gebrauch und ihre Auslegung bis ins 20. Jahrhundert nach.
- Literatur
-
- KARPP, HEINRICH: Schrift, Geist und Wort Gottes. Geltung und Wirkung der Bibel in der Geschichte der Kirche – Von der Alten Kirche bis zum Ausgang der Reformationszeit, Darmstadt 1992.
- SCHÄFER, ROLF: Die Bibelauslegung in der Geschichte der Kirche, Gütersloh 1980.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
-
- AQUA
- Seminar – [ETh KG - Michel/Hellwig] Theologische Debatten um "Frieden" in den 1980er Jahren in der DDR
- Lehrpersonen
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Annabell Hellwig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Frieden war zu allen Zeiten ein zentrales Thema, jedoch wurde es wohl nie zuvor so intensiv diskutiert wie im 20. Jahrhundert. Angesichts der atomaren Bedrohung und der Erfahrungen aus zwei Weltkriegen ist dies kaum verwunderlich. Auch der Protestantismus musste erst zu einer neuen Friedensethik finden.
Anhand zentraler Texte aus der Diskussion innerhalb der evangelischen Kirchen der DDR sollen im Seminar verschiedene Standpunkte und Argumentationen in ihrem historischen Kontext nachgezeichnet werden. Gerade darin liegt die Spannung: Während sich die DDR als Friedensstaat inszenierte, entwickelten kirchliche Basisgruppen eine ganz andere Sprache des Friedens. - Literatur
- Wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEGY-EREL-FD2
(Fachdidaktik 2 (GY/BBS))
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Methodik und Didaktik religiöser Bildung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Fraglos gehören Methodenwissen und didaktisches Know-How zur Grundausstattung einer jeden Person, die (religiöse) Bildungsprozesse zu initiieren und zu begleiten hat. In der Praxis trifft man häufig auf ein rein instrumentales Verständnis von Methoden, Medien und Interaktionsformen: sie sind Instrumente, um Inhalte verständlich und vielseitig zu vermitteln. Dies ist einerseits sicherlich zutreffend. Andererseits sind Methodik und Didaktik jedoch auch in einem weiteren Blickwinkel wahrzunehmen, etwa als Träger impliziter Inhalte (hidden curricula), Faktoren, die Beziehungen im Klassenzimmer gestalten, Beiträge zur Identitätsbildung von Schülerinnen und Schülern und vieles mehr.
In der Vorlesung geht es daher neben der Vermittlung praxisrelevanten Methodenwissens und didaktischer Qualifikation um eine vertiefende Wahrnehmung von Methodik und Didaktik. Dabei kommen empirische Einsichten ebenso zum Tragen wie eine theologische Reflexion von Methodik und Didaktik. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Blockseminar – [ETh RP - Platow] Religiöse Bildung im Spannungsfeld von Glaube - Wissenschaft - Frömmigkeit. Religionspädagogische Perspektiven
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/5-008 In Präsenz bis ABS/5-008 In Präsenz bis ABS/5-008 In Präsenz - Beschreibung
- Immer wieder hört man, dass Studierenden in Gemeinden vom Theologiestudium abgeraten wird, weil an der Universität ihr Glaube zerstört würde. In welchem Verhältnis stehen aber Glaube und theologische Wissenschaft zueinander? Was ist überhaupt Glaube, was Wissenschaft? Neben dem individuellen Glauben gibt es schließlich auch noch Frömmigkeitsstile, die verschiedene Gruppen entwickeln.
Das Seminar soll dazu dienen, den eigenen Glauben in Übereinstimmung oder im Gegensatz zu anderen Glaubensweisen verstehen und beschreiben zu können. Dabei geht es auch um die Reflexion der eigenen Berufsrolle und die beginnende Ausbildung eines Berufsethos für diverse Orte theologischer und pädagogischer Arbeit.
Im Seminar werden wir (auch mit nonverbalen Methoden) auf die Suche nach unseren eigenen Glaubens- und Frömmigkeitsstilen gehen und sie in Beziehung zur theologischen Wissenschaft setzen. Die Teilnahme am Seminar setzt also das Interesse und die Bereitschaft voraus, über sich selbst nachzudenken.
Das Seminar wird als Blockseminar vom 8.-10. Mai 2026 stattfinden; der Ort wird noch bekannt gegeben. Um den Ablauf zu besprechen, treffen wir uns einmalig am 21. April um 10:00 Uhr im Raum ABS/05-008 (im Institut für Evangelische Theologie).
Bitte melden Sie sich bis zum 10.04.2026 über den OPAL-Kurs zum Blockseminar an. Die Teilnehmendenzahl ist auf 16 beschränkt.
- Seminar – [ETh RP - Platow/Neumann/Buchheim/Briese] Wo ist Onkel Torsten falsch abgebogen? Ein Webtool zur Reflexion diskriminierender Contents
- Lehrpersonen
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Sarah Marie Neumann
- Laura Christina Buchheim
- Marie Briese
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Dieses Seminar wird für Studierende ab dem 4. Fachsemester angeboten. Es handelt sich um ein experimentelles Format. Daher setzt das Seminar auf bereits erworbene Kompetenzen der Fachdidaktiken sowie Erfahrungen im Umgang mit Social Media, Interesse am selbstorganisierten Arbeiten in Blockeinheiten, Freude an kollaborativen Methoden und Begeisterung für das Lesen komplexer Texte mit Themenpassung.
Studierende im AQUA- und Ergänzungsbereich können teilnehmen, sofern sie einen sozial- oder geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt studieren.
Auf Social Media erzielen fundamentalistische und rechtspopulistische Akteur:innen immer größere Reichweiten mit diskriminierenden Inhalten. Antisemitismus, Antifeminismus oder Queerfeindlichkeit seien hier als Schlagworte genannt. Ihre Argumentation stützen sie oft auf Texte der Bibel, weshalb sie nicht selten als Stellvertretende für das Christentum allgemein wahrgenommen werden. Lehrkräfte müssen sich dieser Tatsache bewusst sein und sie für Bildungsprozesse antizipieren. Im Seminar sollen dafür notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten entwickelt werden: eine generelle Beobachtungs- und Analysekompetenz, diagnostische Fähigkeiten sowie eine spezifische Medienkompetenz, die sich in den Arbeitsformen und Leistungsnachweisen des Seminars widerspiegeln.
Medien- sowie Demokratiebildung sind ein integraler Bestandteil der Lehrtätigkeit an Schulen und spielen auch in Berufsfeldern außerhalb der Bildungsinstitute eine übergeordnete Rolle. Im Seminar werden Kompetenzen im Umgang mit diesen zwei Querschnittsthemen auf theoretischer Ebene mit Praxisbezug vermittelt.
In Kooperation mit Studierenden der Medieninformatik wurde ein Webtool entwickelt, das diskriminierenden Social Media Content dekonstruiert. Die Inhalte dieser Anwendung werden im Seminar erarbeitet. Dazu lernen wir uns in den ersten vier Sitzungen als Seminargruppe kennen, erarbeiten gemeinsam ein Bewusstsein für die Grenzen des Projekts und gewinnen Einblick in die Themenblöcke und Funktionsweisen von Algorithmen. In den anschließenden Themenblöcken werden die jeweiligen Diskriminierungsdimensionen vertieft.
Dieses Seminar hat eine Einschreibefrist. Bitte tragen Sie sich bis 7. April 2026 auf OPAL ein. - Zuordnungen
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- Nicht modular
-
- AQUA
- Seminar – [ETh RP - Platow] Kinder- und Jugendtheologie
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde ABS/0213/U In Präsenz - Beschreibung
- Friedrich Schweitzer hat mit seiner gleichnamigen Publikation 2000 ein „Recht des Kindes auf Religion“ postuliert. Indirekt knüpft er damit an die Wegbereiter der sogenannten „Kindertheologie“ an (etwa Anton A. Bucher, Gerhard Büttner, Friedhelm Kraft, Petra Freudenberger-Lötz, Hartmut Rupp, Elisabeth Schwarz u. a.). Im Zentrum der Kindertheologie steht das Anliegen, die von Kindern hervorgebrachte Theologie wahrzunehmen, darin enthaltene Muster zu identifizieren, mit dem Ziel, diese auszudifferenzieren und zu flexibilisieren. Dabei geht es also weniger um eine Lehrkraft zentrierte Vermittlung als vielmehr um eine Hermeneutik der aktiven Aneignung und verstärkten Reflexivität. Das gleiche Anliegen vertritt die Jugendtheologie für die betroffene Altersgruppe (vgl. Schwarz/Freudenberger-Lötz).
Auch wenn die Kinder-/Jugendtheologie selbst einen vergleichsweise jungen Ansatz innerhalb der Religionspädagogik darstellt, existieren zahlreiche historische Vorläufer, darunter die antike Feststellung der Andersartigkeit des Kindes, die neutestamentliche Aufwertung des Kindes sowie diverse reformpädagogische Impulse. Innerhalb der systematischen Theologie korrespondieren die Konzepte der Offenbarungstheologie, Laientheologie, der existenzialen bzw. kritisch-dialogischen Theologie mit dem Grundgedanken der Kindertheologie. Entscheidende Anstöße kamen zudem aus der Philosophie, der das Modell des Philosophierens mit Kindern entstammt.
Das Seminar vermittelt theoretisches Wissen zum Konzept; ferner werden die verschiedenen Konzepte kindertheologischer Zugänge thematisiert (Theologie von, für und mit Kindern) und kritisch-konstruktiv reflektiert. Im Zentrum der Übung steht jedoch die pädagogisch-didaktische Konkretion von Kindertheologie. - Literatur
-
- BUCHER, ANTON A.: Kinder als Theologen?, in: Zeitschrift für Religionsunterricht und Lebenskunde 20 (1992) 1, 19-22.
- BUCHER, ANTON A. u. a. (Hgg.): Jahrbücher für Kindertheologie, Stuttgart ab 2002.
- ZIMMERMANN, MIRJAM: Kindertheologie als theologische Kompetenz von Kindern. Grundlagen, Methodik und Ziel kindertheologischer Forschung am Beispiel der Deutung des Todes Jesu, 2. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2012.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEGY-EREL-SPÜ
(Schulpraktische Übungen (SPÜ) im Fach Ev. Religion)
- Seminar – [ETh RP - NN] SPÜ-Begleitveranstaltung
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Sofern Sie über das Praktikumsportal einen Gruppenplatz gebucht und sich in den OPAL-Kurs eingeschrieben haben, werden Sie über Veranstaltungstermine via E-Mail informiert. Das Praktikumsportal erreichen Sie unter: https://praktikumsportal.lehrerbildung.sachsen.de/
Den OPAL-Kurs zu den SPÜ finden Sie hier: https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23203545090
Die Teilnahme an den Veranstaltungen rund um die SPÜ ist verpflichtend. Datum und Uhrzeit Ihrer SPÜ an der Schule werden Ihnen spätestens in der Einführungsveranstaltung mitgeteilt.
Sie besuchen i. d. R. in Kleingruppen semesterbegleitend den Evangelischen Religionsunterricht einer Klasse im Raum Dresden. Nach einer kurzen Hospitationsphase unterrichten Sie selbst in Form von mindestens zwei Unterrichtsversuchen. Hinzu kommen Reflexionsgespräche in der Schule im Anschluss an die Unterrichtsstunden. Die SPÜ umfassen zudem universitäre, z. T. digitale, Begleitveranstaltungen. Sie erhalten bei der Planung und Auswertung Ihrer Stunden Unterstützung durch Lehrbeauftragte, Ihre Kommiliton:innen sowie die Tutorin, welche Sie auch an der jeweiligen Schule hospitiert und berät. Ziel der SPÜ ist es, die Kompetenz zu fachdidaktischem Transfer von Inhalten des Religionsunterrichts aufzubauen und den reflektierten Wechsel in die Lehrer:innenrolle zu vollziehen.
Wichtige Hinweise:
Für Studierende, die im Wintersemester 2026/2027 Ihre SPÜ machen möchten: Die Vergabe der Plätze geschieht ausschließlich über das Praktikumsportal. Beachten Sie bitte unbedingt die frühen Termine (05.06.–19.06.2026) zur Anmeldung im Praktikumsportal: https://tu-dresden.de/zlsb/lehramtsstudium/im-studium/schulpraktika/organisation-der-sps/termine-spue-und-block-b
Termine:
Offizieller Praktikumszeitraum: 13. April 2026 bis 03. Juli 2026 (Bitte beachten Sie die Schulferien.)
Organisatorische Einführungsveranstaltung: 09. April 2026, 9:20 Uhr
Weitere Begleitveranstaltungen:
• Reflexionsveranstaltung: voraussichtlich 21. Mai 2026, 9:20 Uhr
• Begleitseminar: nach Absprache (ggf. digital)
• Auswertungsveranstaltung: voraussichtlich 09. Juli 2026, 9:20 Uhr
Alle weiteren Informationen erhalten Angemeldete via E-Mail. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEGY-EREL-BT3
(Biblische Theologie (GY))
- Vorlesung – [ETh BT - Heilmann] Die Apostelgeschichte
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Taten der Apostel, so der eigentliche Titel, erzählt die Ursprünge der christlichen Bewegung in Jerusalem und die Verbreitung des Evangeliums unter den Völkern der antiken Welt „bis an die Enden der Erde“ (Act 1,8). Dabei liest sich der Text wie eine Geschichte voller Abenteuer: Gefängnisausbrüche, Schiffbrüche und Schlangenbisse, spontane Bekehrungen und Aufstände prägen die Erzählung. Schatten heilen Kranke, Zauberbücher werden öffentlich verbrannt, und ein Jüngling fällt während einer endlosen Predigt aus dem dritten Stock – nur um wieder zum Leben erweckt zu werden.
Doch wie viel wahre Geschichte steckt in der Apostelgeschichte? Wie viel ist Ursprungsmythos? Von wem und wann ist die Apostelgeschichte geschrieben? In welchem Verhältnis steht die Apostelgeschichte zu den Paulusbriefen? Wie ist die Apostelgeschichte im Rahmen der antiken Historiographie einzuordnen? Die Vorlesung verbindet exegetische Zugriffe mit geschichtstheoretischen Ansätzen und zeigt, wie antike Autoren aus Geschichte Geschichten schreiben.
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
- Eine Einführung in die Literatur wird in der ersten Vorlesungssitzung geboten.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Seminar – [ETh BT - Müller] Abraham als Identifikationsfigur zwischen Judentum und Christentum
- Lehrperson
-
- Jonas Müller
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar beschäftigt sich mit der herausragenden Rolle der Figur Abraham im Alten Testament und zieht von da aus Linien in die Rezeption des Erzvaters in frühjüdischen, neutestamentlichen und rabbinischen Quellen. Dabei werden sehr unterschiedliche Interpretationen des Patriarchen deutlich, die die dynamischen Verbindungen zwischen Judentum und Christentum verdeutlichen, und sogar schematische Gegenüberstellungen zwischen den beiden Religionen in den ersten Jahrhunderten n. Chr. in Frage stellen.
- Literatur
-
- MAIER, DANIEL: Abraham. Facetten einer Vaterfigur, Theologische Studien NF 19, Zürich 2023.
- MÜHLING, ANKE: „Blickt auf Abraham, euren Vater“. Abraham als Identifikationsfigur des Judentums in der Zeit des Exils und des Zweiten Tempels, FRLANT 236, Göttingen 2011.
PHF-SEGY-EREL-KG1
(Einführung in die Kirchengeschichte (GY/BBS))
- Vorlesung – [ETh KG - Michel] Kirchengeschichte VI - Der Weg des Protestantismus zwischen 1919 und 1989
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Ungefähr 70 Jahre sind eine vergleichsweise kurze Zeitspanne in der Geschichte. Jedoch fanden zwischen 1919 und 1989 so viele Um- und Aufbrüche statt, die das gegenwärtige Christsein mitbestimmen, dass eine Vorlesung über gerade diesen Zeitraum gerechtfertigt ist.
Wir werden den Weg vom Ende des landesherrlichen Kirchenregiments durch die Diktaturen des 20. Jahrhunderts in zwei deutsche Staaten bis zur Wiedervereinigung verfolgen. Dabei stoßen wir unter anderem auch auf theologische Aufbrüche in den 1920er Jahren, die das ganze 20. Jahrhundert prägten. - Literatur
-
- Das Zeitalter der Weltkriege und Revolutionen, hrsg. von MARTIN GRESCHAT (Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 5), Neukirchen-Vluyn 1999.
- ALBRECHT-BIRKNER, VERONIKA: Freiheit in Grenzen. Protestantismus in der DDR, Leipzig 2018.
- GRESCHAT, MARTIN: Der Protestantismus in der Bundesrepublik Deutschland (1945–2005), Leipzig 2011.
- MAU, RUDOLF: Der Protestantismus im Osten Deutschlands (1945–1990), Leipzig ³2014.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh KG - Tutor:in] Tutorium zur VL Kirchengeschichte VI - Der Weg des Protestantismus zwischen 1919 und 1989
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
- Seminar – [ETh KG - Michel] Einführungsseminar: Die Lutherbibel. Entstehung - Wirkung - Bedeutung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Stefan Michel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 6. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
- Martin Luthers Bibelübersetzung, die im September 1522 mit seiner Übersetzung des Neuen Testaments vielen Leser:innen zugänglich wurde und 1534 mit der ersten Wittenberger Vollbibel abgeschlossen war, prägte die Theologie des Luthertums nachhaltig. Nach seinem Tod wurde der Text zunächst noch stellenweise den Bedürfnissen der Zeit angepasst. Ab 1581 unterblieben solche Änderungen jedoch, weil man meinte, durch Veränderungen den Inhalt zu verfälschen. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer ersten Revision des Textes der Lutherbibel.
Diesen Prozessen werden wir im Seminar nachgehen, wobei vor allem der Erwerb des methodischen Handwerkszeugs eines/r Kirchenhistorikers/Kirchenhistorikerin im Fokus der Sitzungen steht. - Literatur
-
- ARMBRUSTER, JÖRG: Luthers Bibelvorreden. Studien zu ihrer Theologie (AGWB 5), Stuttgart 2005.
- REINITZER, HEIMO: Biblia deutsch. Luthers Bibelübersetzung und ihre Tradition, Wolfenbüttel 1983.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEGY-EREL-FD1
(Fachdidaktik 1 (GY/BBS))
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Theorien religiöser Entwicklung und Bildung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Nicht grundlos hat das Forschungsinteresse an Religion im Lebenslauf innerhalb der Religionspädagogik in den letzten Jahren markant zugenommen. Zum einen wird das Individuum heute – theologisch wie pädagogisch begründbar – als Subjekt religiöser Bildung wahrgenommen. Daher kommt lebensgeschichtlichen wie entwicklungspsychologischen Aspekten für den Lernprozess konstitutive Bedeutung zu. Weiter gilt es zu bedenken, dass für religiöse Bildung im Besonderen gilt, dass es sich hierbei um ein Lernen in Beziehungen und Interaktion handelt. Folglich gehört es zur (religions-)pädagogischen Qualifikation angehender Lehrkräfte, sich eigene Vorprägungen, die Geschichte und aktuelle Gegenwart religiöser Identität bewusst zu machen und diese (kritisch) reflektiert in das Lerngeschehen einzubringen. In der Vorlesung werden daher Theorien religiöser Entwicklung sowie grundlegende Theorien von (religiöser) Bildung unter diversen Aspekten thematisiert und vor dem persönlichen Hintergrund und im Kontext zukünftiger Aufgaben reflektiert.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh RP - Tutor:in] Tutorium zur VL Theorien religiöser Entwicklung und Bildung
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Methodik und Didaktik religiöser Bildung
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Fraglos gehören Methodenwissen und didaktisches Know-How zur Grundausstattung einer jeden Person, die (religiöse) Bildungsprozesse zu initiieren und zu begleiten hat. In der Praxis trifft man häufig auf ein rein instrumentales Verständnis von Methoden, Medien und Interaktionsformen: sie sind Instrumente, um Inhalte verständlich und vielseitig zu vermitteln. Dies ist einerseits sicherlich zutreffend. Andererseits sind Methodik und Didaktik jedoch auch in einem weiteren Blickwinkel wahrzunehmen, etwa als Träger impliziter Inhalte (hidden curricula), Faktoren, die Beziehungen im Klassenzimmer gestalten, Beiträge zur Identitätsbildung von Schülerinnen und Schülern und vieles mehr.
In der Vorlesung geht es daher neben der Vermittlung praxisrelevanten Methodenwissens und didaktischer Qualifikation um eine vertiefende Wahrnehmung von Methodik und Didaktik. Dabei kommen empirische Einsichten ebenso zum Tragen wie eine theologische Reflexion von Methodik und Didaktik. - Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- Zeitfenster Lehramt
PHF-SEGY-EREL-BT2
(Biblische Literatur 2)
- Vorlesung – [ETh BT - Heilmann] Einführung in das Alte Testament: Pentateuch
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt ein in die Schriften des Pentateuchs. Thematisiert werden sowohl die Erzählwelt als auch die Entstehungsgeschichte der Tora im Rahmen der Geschichte Israels.
Am Ende der Vorlesungszeit besteht die Möglichkeit, eine fakultative Bibelkundeklausur als Freischussklausur zu absolvieren. Diese kann in der mündlichen Modulprüfung eingebracht werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Vorlesung sowie im Tutorium.
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
- ZENGER, E./FREVEL, C. (Hgg.): Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart u. a. 62006.
- Zuordnungen
-
- Nicht modular
-
- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh BT - Tutor:in] Tutorium zur VL Einführung in das Alte Testament: Pentateuch
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten. Es hilft bei der Erschließung der Bibelkundekenntnisse und bietet Gelegenheit zur Diskussion offener Fragen.
PHF-SEGY-EREL-ST3
(Theologie und Gegenwart (GY))
- Vorlesung – [ETh ST - Schwarke] Religion und Kultur
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Christian Schwarke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- „Religion ist die Substanz der Kultur, und Kultur ist die Form der Religion.“ (Paul Tillich)
Das Christentum wird, wie alle Religionen, nur in kulturellen Erscheinungen sichtbar, hörbar, lesbar, erlebbar. Aber wie beeinflussen sich Religion und Kultur gegenseitig? Und was können wir aus der Kultur theologisch lernen? Diese Fragen werden in der Vorlesung verbunden mit der Frage nach dem scheinbaren Verschwinden des Christentums in der Gegenwart. Wenn Kultur und Religion grundsätzlich so eng verbunden sind wie in der Vergangenheit, müssten wir doch auch in der Kultur der Gegenwart Religiöses (oder dessen Abwesenheit) erkennen können. Es geht aber nicht nur darum, irgendwo religiöse Elemente zu finden, sondern nach deren Bedeutung zu fragen. Was lernen wir durch den Blick auf die Kultur über die Religion der Gegenwart?
Wir begeben uns auf eine Spurensuche in ganz verschiedene Bereiche der Kultur (in Vergangenheit und Gegenwart): Literatur, Bildende Kunst, Musik, Architektur, Comics, Museen, Filme und Serien, Gärten, Computerspiele, Werbung, CD-Cover und …. (was fällt Ihnen noch ein?)
Für Freunde der Theorie: Selbstverständlich müssen wir uns zunächst darüber verständigen, was wir unter Kultur, Religion und Christentum verstehen wollen und was bisher zu deren Verhältnis gedacht wurde (s. o. das Zitat von Tillich). Wie „findet“ man Christentum und Religion in säkularen Kontexten? Ist unsere Brille, die Religion nur dort erkennt, wo es um Transzendenz geht, eigentlich noch hilfreich?
Für Freunde der Phänomene: Wir werden sehr viele Bilder sehen, Musik hören, Filmausschnitte ansehen, vielleicht Gebäude, Gärten und Museen besuchen, Material sammeln, …
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
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- TILLICH, PAUL: Die religiöse Substanz der Kultur, GW IX, Stuttgart: Ev. Verlagswerk 1967.
- GEERTZ, CLIFFORD: Religion als kulturelles System, in: DERS: Dichte Beschreibung, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1987, S. 44-95.
- COBB, KELTON: The Blackwell Guide to Theology and Popular Culture, Malden (MA)/Oxford (UK): Blackwell 2005.
- LYDEN, JOHN C./MAZUR, ERIC MICHAEL (Hgg.): The Routledge Companion to Religion and Popular Culture, London: Routledge 2015/2019.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Blockseminar – [ETh ST - Schwarke] Glaube - Wissenschaft - Frömmigkeit. Systematisch-theologische Perspektiven
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Christian Schwarke
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/5-008 In Präsenz bis ABS/5-008 In Präsenz bis ABS/5-008 In Präsenz - Beschreibung
- Immer wieder hört man, dass Studierenden in Gemeinden vom Theologiestudium abgeraten wird, weil an der Universität ihr Glaube zerstört würde. In welchem Verhältnis stehen aber Glaube und theologische Wissenschaft zueinander? Was ist überhaupt Glaube, was Wissenschaft? Neben dem individuellen Glauben gibt es schließlich auch noch Frömmigkeitsstile, die verschiedene Gruppen entwickeln.
Das Seminar soll dazu dienen, den eigenen Glauben in Übereinstimmung oder im Gegensatz zu anderen Glaubensweisen verstehen und beschreiben zu können. Dabei geht es auch um die Reflexion der eigenen Berufsrolle und die beginnende Ausbildung eines Berufsethos für diverse Orte theologischer und pädagogischer Arbeit.
Im Seminar werden wir (auch mit nonverbalen Methoden) auf die Suche nach unseren eigenen Glaubens- und Frömmigkeitsstilen gehen und sie in Beziehung zur theologischen Wissenschaft setzen. Die Teilnahme am Seminar setzt also das Interesse und die Bereitschaft voraus, über sich selbst nachzudenken.
Das Seminar wird als Blockseminar vom 8.-10. Mai 2026 stattfinden; der Ort wird noch bekannt gegeben. Um den Ablauf zu besprechen, treffen wir uns einmalig am 21. April um 10:00 Uhr im Raum ABS/05-008 (im Institut für Evangelische Theologie).
Bitte melden Sie sich bis zum 10.04.2026 über den OPAL-Kurs zum Blockseminar an. Die Teilnehmendenzahl ist auf 16 beschränkt.
- Blockseminar – [ETh ST - Stefanides] Systematische Theologie entwickeln
- Lehrperson
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- Anna Lena Stefanides
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis ABS/214/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz bis ABS/0105/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar gibt Ihnen die Gelegenheit, Ihre eigenen Fragen in der Systematischen Theologie zu stellen und zu bearbeiten. Im Gegensatz zu anderen Seminaren, die stärker an der Interpretation älterer theologischer Texte orientiert sind, geht es in diesem Seminar um Ihre theologische Positionierung – und darum, wie man sich eine solche erarbeitet.
Wir werden zunächst Fragen sammeln und nach möglichen Beziehungen zwischen den Fragen suchen. In den dadurch entstandenen Arbeitsgruppen werden Sie in der selbstständigen Auseinandersetzung mit der Literatur verschiedene Antwortversuche kennenlernen. Daran anschließend werden Sie Ihre eigene Antwort auf die Frage entwickeln. Abschließend werden Sie Ihre Antwort und den Weg dahin den anderen Studierenden im Rahmen einer Präsentation vorstellen. Über den konkreten Aufbau des Seminars verständigen wir uns in der ersten Sitzung gemeinsam.
Einerseits widmen Sie sich in diesem Seminar intensiv einem theologischen Thema Ihrer Wahl und lernen, sich begründet zu positionieren, anderseits dient es der Kompetenzentwicklung in der Strukturierung komplexer Arbeitsprozesse sowie Ihrer Fähigkeit, mit Kommiliton:innen zusammen zu arbeiten.
Die erste Sitzung findet am Mittwoch, den 15.04.26 in der 5. DS statt. Danach soll die Veranstaltung als Blockseminar an folgenden Terminen stattfinden:
Freitag, 24.04.26, 09:00-17:00 Uhr
Freitag, 05.06.26, 09:00-13:00 Uhr
Freitag, 24.07.26, 09:00-17:00 Uhr
Bitte schreiben Sie sich bis spätestens 07.04.26 in den OPAL-Kurs ein. - Literatur
- OHLY, LUKAS: Arbeitsbuch Systematische Theologie, Tübingen 2019
PHF-SEGY-EREL-RP1
(Religionspädagogik (GY))
- Vorlesung – [ETh RP - Platow] Theorien religiöser Entwicklung und Bildung
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Birte Platow
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/0E11/H In Präsenz - Beschreibung
- Nicht grundlos hat das Forschungsinteresse an Religion im Lebenslauf innerhalb der Religionspädagogik in den letzten Jahren markant zugenommen. Zum einen wird das Individuum heute – theologisch wie pädagogisch begründbar – als Subjekt religiöser Bildung wahrgenommen. Daher kommt lebensgeschichtlichen wie entwicklungspsychologischen Aspekten für den Lernprozess konstitutive Bedeutung zu. Weiter gilt es zu bedenken, dass für religiöse Bildung im Besonderen gilt, dass es sich hierbei um ein Lernen in Beziehungen und Interaktion handelt. Folglich gehört es zur (religions-)pädagogischen Qualifikation angehender Lehrkräfte, sich eigene Vorprägungen, die Geschichte und aktuelle Gegenwart religiöser Identität bewusst zu machen und diese (kritisch) reflektiert in das Lerngeschehen einzubringen. In der Vorlesung werden daher Theorien religiöser Entwicklung sowie grundlegende Theorien von (religiöser) Bildung unter diversen Aspekten thematisiert und vor dem persönlichen Hintergrund und im Kontext zukünftiger Aufgaben reflektiert.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh RP - Tutor:in] Tutorium zur VL Theorien religiöser Entwicklung und Bildung
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 5. Doppelstunde ABS/0214/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten und bietet Gelegenheit zur Vertiefung des behandelten Stoffes und Klärung von offenen Fragen.
PHF-SEGY-EREL-BT1
(Biblische Literatur 1)
- Vorlesung – [ETh BT - Heilmann] Einführung in das Alte Testament: Pentateuch
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Jan Heilmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 50
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt ein in die Schriften des Pentateuchs. Thematisiert werden sowohl die Erzählwelt als auch die Entstehungsgeschichte der Tora im Rahmen der Geschichte Israels.
Am Ende der Vorlesungszeit besteht die Möglichkeit, eine fakultative Bibelkundeklausur als Freischussklausur zu absolvieren. Diese kann in der mündlichen Modulprüfung eingebracht werden. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in der Vorlesung sowie im Tutorium.
Zur Vorlesung gibt es einen passwortgeschützten OPAL-Kurs. Das Passwort erhalten Sie in der ersten Sitzung der Lehrveranstaltung. - Literatur
- ZENGER, E./FREVEL, C. (Hgg.): Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart u. a. 62006.
- Zuordnungen
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- Nicht modular
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- AQUA
- Zeitfenster Lehramt
- Tutorium – [ETh BT - Tutor:in] Tutorium zur VL Einführung in das Alte Testament: Pentateuch
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde ABS/0114/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Tutorium wird begleitend zur Vorlesung angeboten. Es hilft bei der Erschließung der Bibelkundekenntnisse und bietet Gelegenheit zur Diskussion offener Fragen.
PHF-SEGY-EREL-BPB
(Blockpraktikum Evangelische Religion)
- Konsultation – [ETh RP – Neumann/Buchheim] Einführungsveranstaltung zum Blockpraktikum
- Lehrpersonen
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- Sarah Marie Neumann
- Laura Christina Buchheim
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung – ABS/5-008 In Präsenz - Beschreibung
- Das Blockpraktikum B umfasst vier zusammenhängende Wochen Schulpraxis und setzt die erfolgreich abgeschlossene SPÜ im Fach Evangelische Religion voraus. Die Durchführung ist in der vorlesungsfreien Zeit (i. d. R. März im WiSe und September im SoSe) an Schulen außerhalb Dresdens vorgesehen.
Einen Praktikumsplatz für das Blockpraktikum B erhalten Sie ausschließlich über das Praktikumsportal: https://praktikumsportal.lehrerbildung.sachsen.de/
Bei Fragen rund um die Buchung der Plätze wenden Sie sich bitte an die Zuständigen Ansprechpersonen des ZLSB: https://tu-dresden.de/zlsb/lehramtsstudium/im-studium/schulpraktika/spue-und-blockpraktikum-b
In Vorbereitung auf das Praktikum findet eine einmalige universitäre Einführungsveranstaltung statt, in welcher Organisatorisches sowie Hinweise zur Prüfungsleistung thematisiert werden. Eine Auswertung des Praktikums bzw. der Prüfungsleistung wird ggf. individuell mit den Veranstalter:innen vereinbart.
Wichtige Hinweise:
Die Einführungsveranstaltung findet voraussichtlich am 16.07.2026 statt. Genaue Informationen zu Raum und Zeit finden Sie nach Anmeldung des Praktikumsplatzes bei Opal sowie im Praktikumsportal.
Die Abgabe der Prüfungsleistung erfolgt 8 Wochen nach Ende des Praktikums.
Termine:
Offizieller Praktikumszeitraum: 4 Wochen im September/Oktober oder März
Genauer Termin ersichtlich auf den Internetseiten des ZLSB:
https://tu-dresden.de/zlsb/lehramtsstudium/im-studium/schulpraktika/termine-spue-und-block-b