Prof. Dr. Fritz-Heiner Mutschler (Emeritus)

  • Inhaber des Lehrstuhls für Klassische Philologie/Latein an der TU Dresden (1993-2011)

  • Leiter des lateinischen Teilprojektes (A1) am Sonderforschungsbereich 537 "Institutionalität und Geschichtlichkeit" (1997-2008)

  • Leiter des lateinischen Teilprojektes (B2) am Sonderforschungsbereich 804 "Transzendenz und Gemeinsinn" (2009-2014)

1. Kontakt

Name

Prof. Dr. Fritz-Heiner Mutschler

Emeritus

Address work

Postanschrift:

TU Dresden, Institut für Klassische Philologie

01062 Dresden

2. Lehrveranstaltung im Sommersemester 2017

  • [keine]

3. Curriculum Vitae

  • 1946 geb. in Heidelberg
  • 1965-1973 Studium der Klassischen Philologie und Germanistik in Heidelberg und Berlin
  • 1973 Promotion mit einer Arbeit zu Caesars Kommentarien
  • 1973-1988 Wissenschaftlicher Assistent und Professor auf Zeit in Heidelberg
  • 1982 Habilitation in Heidelberg mit einer Arbeit zu den Elegienbüchern Tibulls
  • 1988-1992 Gastdozent für "Western Classics" in Changchun und Tianjin (VR China)
  • 1993-2011 Professor in Dresden
  • 2011-2016 Professor in Peking (VR China)

4. Forschungsschwerpunkte

  • Augusteische Dichtung
  • Antike Geschichtsschreibung unter komparatistischen Gesichtspunkten
  • Soziale Werte und literarische Kommunikation in Rom
  • Römische Philosophie

5. Forschungsprojekte

Teilprojekt B2 „Tradition, Vernunft, Gott. Zur wechselnden Fundierung gemeinsinnigen Handelns“, Sonderforschungsbereich 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“

DFG, 2009-2013, Leitung: Fritz-Heiner Mutschler, Mitarbeit: Katharina Degen, Andreas Heil, Andreas Haltenhoff, Antje Junghanß, Matthias Rabe, Mario Waida, Bernhard Kaiser

Kurzzusammenfassung
Das Teilprojekt untersuchte (vor allem) lateinische Texte aus der Zeit von der ausgehenden Republik bis in die Umbruchphase des 3. Jahrhunderts im Hinblick auf ihren Beitrag zur Fundierung gemeinsinnigen Handelns. Die vergleichende Analyse dieser Texte hat gezeigt, dass drei meist verschränkt auftretenden Fundierungsmodi besondere Bedeutung zukommt: dem Bezug auf die Tradition, dem Bezug auf die menschliche Vernunftnatur und dem Bezug auf die Götter bzw. Gott. Die Aufklärung der wechselnden Verschränkungen dieser Begründungsweisen hat zu einem genaueren Bild der Geschichte römischer Gemeinsinnigkeit beigetragen. Im Rahmen des Projekts sind mehrere Dissertationsvorhaben entstanden. 

Zusammenfassung
Gemeinsinn, d.h. die Ausrichtung des individuellen Handelns auf das Wohl der Gemeinschaft, sowie unterschiedliche Fundierungsstrategien gemeinsinniges Handelns bildeten die zentralen Untersuchungsgegenstände des latinistischen Teilprojekts. Gefragt wurde, wie sich die Vorstellungen vom gemeinsinnigen Handeln in den Texten aus der Zeit von der ausgehenden Republik bis in die Umbruchphase des 3. Jahrhunderts entwickelten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Einfluss des Christentums. Es konnte gezeigt werden, dass sich die Ordnungsbezüge im untersuchten Zeitraum zwar durchaus veränderten, die Forderung nach einer (je anders akzentuierten) Gemeinsinnigkeit aber dennoch eine Konstante blieb. 

Die Hypothese, dass bei der Begründung gemeinsinnigen Handelns drei meist verschränkt auftretende Fundierungsmodi eine besondere Rolle spielten, konnte bestätigt werden: der Bezug auf die Tradition, die Begründung durch die menschliche Vernunftnatur und der Verweis auf die Götter bzw. auf Gott. Die komparatistische Untersuchung von Ciceros De officiis, Senecas De beneficiis und Lactanz’ Divinae institutiones zeigte, dass tatsächlich alle drei theoretischen Texte von diesen Begründungsformen Gebrauch machen, auch wenn sich die Gewichtung von dem Verweis auf die Tradition und die Vernunft zu einer Berufung auf Gott verlagert. Anhand einer eingehenden Analyse und Interpretation der frühchristlichen Martyriumsberichte wurde zudem verdeutlicht, dass auch diese eher volksnahen und nicht für ein hochgebildetes Publikum verfassten Texte Gemeinsinnsbehauptungen aufstellen und dabei christliche und traditionell-pagane Fundierungsstrategien mischen.

Teilprojekt A1 „Der römische mos maiorum: Werteordnung und literarische Kommunikation“, Sonderforschungsbereich 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“

DFG, 1997-2008, Leitung: Fritz-Heiner Mutschler, Mitarbeit: Maximilian Braun, Andreas Haltenhoff, Andreas Heil, Nils Rücker, Jochen Sauer

Wesentlicher Bestandteil des römischen mos maiorum war ein Komplex von Leitideen, Normen, Handlungsregeln, Vorbildern, an dem sich die Angehörigen des römischen Gemeinwesens in ihrem individuellen und kollektiven Handeln immer wieder orientierten. Dieses normative Geflecht, die römische Werteordnung im weiten Sinn, bewies eine erstaunliche Beharrungskraft und war ein wichtiger Grund für die innere Stabilität der res publica Romana. Ziel des chronologisch angelegten Projekts war es, die Rolle zu bestimmen, die der literarischen Kommunikation bei der Geltungssicherung dieser Werteordnung zukam. Die Ergebnisse der Projektarbeit wurden in vier Sammelbänden dokumentiert. In der ersten Projektphase wurde die Zeit vom Beginn der römischen Literatur bis zum Anfang des 1. Jh. v. Chr. untersucht (M. Braun, A. Haltenhoff, F.-H. Mutschler, Moribus antiquis res stat Romana. Römische Werte und römische Literatur im 3. u. 2. Jh. v. Chr., München–Leipzig 2000), in der zweiten Phase die Epoche der ausgehenden Republik (A. Haltenhoff, A. Heil, F.-H. Mutschler, O tempora, o mores! Römische Werte und römische Literatur in den letzten Jahrzehnten der Republik, München–Leipzig 2003). In der dritten Projektphase ging es um die Kontinuität des mos maiorum unter den veränderten Bedingungen der augusteischen Zeit und des frühen Prinzipats (A. Haltenhoff, A. Heil, F.-H. Mutschler, Römische Werte und Römische Literatur im frühen Prinzipat, Berlin–New York 2011. Die Geschichte der gerade im deutschsprachigen Raum nicht immer unproblematischen Forschung zu den römischen Wertbegriffen wurde in einer Tagung aufgearbeitet (A. Haltenhoff, A. Heil, F.-H. Mutschler, Römische Werte als Gegenstand altertumswissenschaftlicher Forschung, München–Leipzig 2005).

„Reich und Welt. Konstruktionen des Eigenen und des Fremden im historischen Diskurs antiker Imperien: Rom und das alte China als Beispiel“

Volkswagenstiftung, 2003-2005, Leitung: Fritz-Heiner Mutschler, Mitarbeiter: Achim Mittag

Das Forschungsvorhaben zielte darauf ab, die Konstruktionen des Eigenen und des Fremden im historischen Denken und in der Geschichtsschreibung der antiken „Weltreiche“ Rom und China zu untersuchen und zueinander in Beziehung zu setzen. Hierbei wurden zum einen Schlüsselbegriffe dieser Konstruktionen untersucht, zum anderen eine vergleichende Charakteristik markanter Phasen römischer und altchinesischer Geschichtsschreibung erarbeitet. Die Ergebnisse eines Teils dieser Untersuchungen sind in einem Sammelband mit den Beiträgen der international besetzten Abschlusskonferenz des Projektes publiziert worden (A. Mittag, F.-H. Mutschler, Conceiving the empire: China and Rome compared, Oxford 2008).

6. Veröffentlichungen

Monographien

  • Erzählstil und Propaganda in Caesars Kommentarien, Heidelberg 1975 [=Heidelberger Forschungen 15]
  • Die poetische Kunst Tibulls. Struktur und Bedeutung der Bücher 1 und 2 des Corpus Tibullianum, Frankfurt-Bern-New York-Nancy 1985 [=Studien zur Klassischen Philologie 18]
     

Sammelbände

  • (Hg.) (mit A. Haltenhoff), Hortus litterarum antiquarum. Festschrift für H. A. Gärtner zum 70. Geburtstag, Heidelberg 2000
  • (Hg.) (mit M.Braun und A.Haltenhoff), Moribus antiquis res stat Romana. Römische Werte und römische Literatur im 3. und 2. Jh. v. Chr., München-Leipzig 2000 [= Beiträge zur Altertumskunde 134]
  • (Hg.) (mit A. Haltenhoff und A. Heil), O tempora, o mores. Römische Werte und römische Literatur in den letzten Jahrzehnten der Republik, München-Leipzig 2003 [= Beiträge zur Altertumskunde 171]
  • (Hg.) (mit A. Haltenhoff und A. Heil), Römische Werte als Gegenstand der Altertumswissenschaft, München-Leipzig 2005 [Beiträge zur Altertumskunde 227]
  • (Hg.) (mit A. Mittag), Conceiving the empire: China and Rome compared, Oxford 2008
  • (Hg.) [mit A. Haltenhoff, A. Heil], Römische Werte und Römische Literatur im frühen Prinzipat, Berlin-New York 2011
  • (Hg.) (mit Ø. Andersen), Happiness in Ancient Literature and Art, Symbolae Osloenses 85, 2011.
  • (Hg.) (mit A. Mittag) Gouxiang diguo: gudai zhongguo yu guluoma bijiao yanjiu, Shanghai 2013 (Fudan University Press) [Chinesische Übersetzung von 'Conceiving the Empire']
     

Ausgaben und Übersetzungen

  • Seneca, De vita beata. Vom glücklichen Leben, lateinisch/deutsch, übersetzt und herausgegeben von F.-H. Mutschler, Stuttgart 1990 [= Reclams Universal-Bibliothek Nr.1849], revidierte und bibliographisch ergänzte Ausgabe, Stuttgart 2009
  • Liwei, Jian cheng yi lai shi. Qian yan, quan 1,  [Livius, Ab urbe condita. Vorwort, Buch 1], lateinisch/chinesisch, übersetzt und herausgegeben von F.-H. Mutschler, Y. D. Fu, L. Y. Wang, Q. Zhang, mit einem Vorwort von F.-H. Mutschler, Changchun 1992 [2. Auflage, Shanghai 2005]
  • Seneca, Vom glücklichen Leben: Aus dem Lateinischen übersetzt von F.-H. Mutschler, Stuttgart 2009

Aufsätze

  • Beobachtungen zur Gedichtanordnung in der ersten Odensammlung des Horaz, in: RhM N.F. 117, 1974, 109-133
  • Kaufmannsliebe. Eine Interpretation der Horazode 'Quid fles Asterie' (c.3,7), in: SO 53, 1978, 111-131
  • Individualismus und Gemeinsinn bei Lucilius und Horaz, in: AuA 31, 1985, 46-65
  • Ökonomie und Philosophie. Überlegungen zum 14. Gedicht der properzischen Monobiblos, in: RhM N.F. 128, 1985, 161-180
  • Zur Bedeutung des Ritterstandes für die Geschichte der römischen Literatur des 2. und 1. Jhs. v. Chr., in: WüJbb 14, 1988, 113-135
  • Politics and Privacy in Horace's Odes, in: Journal of Ancient Civilizations 3, 1988, 46-58
  • Four Poems of Horace concerning Augustus, in: Journal of Ancient Civilisations 4, 1989, 81-113
  • Horaz und Augustus, in: WüJbb 16, 1990, 117-136 [deutsche Fassung von: Four Poems of Horace]
  • Seneca's De vita beata, in: Journal of Ancient Civilizations 5, 1990, 187-206 [englische Fassung des Nachwortes von Seneca, De vita beata]
  • "Western Classics" im Reich der Mitte, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der TU Dresden 44, 1995, H. 5, 45-52
  • dialogi and epistulae. Obeservations on Seneca's Development as a Philosophical Writer, in: Journal of Ancient Civilizations 10, 1995, 85-100
  • Hercules im Hain. Überlegungen zur Properzelegie 4,9, in: R. Faber, B. Seidensticker (Hg.), Worte, Bilder, Töne. Festschrift B. Kytzler, Würzburg 1996, 115-128
  • Cicero als Kulturhistoriker: Zur Interpretation von Tusculanae disputationes 4,1-4,7, in: Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg Jahresbericht 1995/96, Heidelberg 1996, 111-121
  • Vergleichende Beobachtungen zur griechisch-römischen und altchinesischen Geschichtsschreibung, in: Saeculum 48, 1997, 213-254
  • Variierende Wiederholung. Zur literarischen Eigenart von Senecas philosophischen Schriften, in: M. Baumbach, H. Köhler, A.M. Ritter (Hg.), Mousopolos Stephanos. Festschrift für H. Görgemanns, Heidelberg 1998, 143-159
  • La memoria del passato. Un confronto tra la storiografia greco-romana e la storiografia cinese antica, in: Annali di Ca' Foscari 37/3, 1998, 407-434 [= gekürzte italienische Fassung von: Vergleichende Beobachtungen zur griechisch-römischen und altchinesischen Geschichtsschreibung]
  • Norm und Erinnerung. Anmerkungen zur sozialen Funktion von Geschichtsschreibung und historischem Epos im 2. Jh. v. Chr., in: M. Braun, A. Haltenhoff, F.-H. Mutschler, Moribus antiquis res stat Romana. Römische Werte und römische Literatur im 3. und 2. Jh. v. Chr., München-Leipzig 2000 [= Beiträge zur Altertumskunde 134], 85-124
  • (mit M. Braun) Plautus ludens. Zum Spiel mit römischen Werten im Pseudolus, in: ebda., 169-18
  • Moralischer Relativismus bei Nepos?, in: A. Haltenhoff, F.-H. Mutschler (Hg.), Hortus litterarum antiquarum. Festschrift für H. A. Gärtner zum 70. Geburtstag, Heidelberg 2000, 391-406
  • (mit M. Jehne) Texte, Rituale und die Stabilität der res publica. Zu zwei Teilprojekten des Dresdener Sonderforschungsbereiches „Institutionalität und Geschichtlichkeit“,  in: Antike Welt 31,5, 2000, 551-556
  • virtus und kein Ende? Römische Werte und römische Literatur im 3. und 2. Jh. v. Chr., in: Poetica 32, 2000, 23-49
  • Geschichten und Legionen. Anmerkungen zu (Cicero, Caesar und) Augustus, in: G. Melville, H. Vorländer (Hg.), Geltungsgeschichten. Über die Stabilisierung und Legitimierung institutioneller Ordnungen, Köln-Weimar-Wien 2002, 27-53
  • (mit P. Witzmann) Formen römischen Lebens im Spiegel der Grabinschriften, in: Forum Classicum 45, 2002, 256-265
  • Zu Sinnhorizont und Funktion griechischer, römischer und altchinesischer Geschichtsschreibung, in: K.-J. Hölkeskamp, J. Rüsen, E. Stein-Hölkeskamp, H. T. Grütter (Hgg.), Sinn (in) der Antike. Orientierungssysteme, Leitbilder und Wertkonzepte im Altertum, Mainz 2003, 33-54
  • virtus 2002. Zur Rolle der „römischen Werte“ in der Altertumswissenschaft, in: Gymnasium 110, 2003, 363-38
  • Caesars Kommentarien im Spannungsfeld von sozialer Norm und individuellem Geltungsanspruch, in: A. Haltenhoff, A. Heil, F.-H. Mutschler, O tempora,o mores. Römische Werte und römische Literatur in den letzten Jahrzehnten der Republik, München-Leipzig 2003 [= Beiträge zur Altertumskunde 171], 93-117
  • Geschichtsbetrachtung und Werteorientierung bei Nepos und Sallust, in: ebda., 259-285
  • (mit P. Witzmann) Formen römischen Lebens im Spiegel der Grabinschriften, in: H. Loos u.a. (Hgg.), Athlon. Festschrift für H. J. Glücklich, Speyer 2005, 167-182  [erweiterte Fassung von: Formen römischen Lebens]
  • potestatis nihilo amplius habui quam ceteri. Zum Problem der Invisibilisierung der Macht im frühen Prinzipat, in: G. Melville (Hg.), Das Sichtbare und das Unsichtbare der Macht. Institutionelle Prozesse in Antike, Mittelalter und Neuzeit, Köln-Weimar-Wien 2005, 259-282 
  • Einleitung, in: A. Haltenhoff, A. Heil, F.-H. Mutschler, Römische Werte als Gegenstand der Altertumswissenschaft, München-Leipzig 2005 [Beiträge zur Altertumskunde 227], VI-XIII
  • Tacitus und Sima Qian. Eine Annäherung, in: Philologus 150, 2006, 115-135
  • Tacitus und Sima Qian. Persönliche Erfahrung und historiographische Perspektive, in: Philologus 151, 2007, 127-152
  • Sima Qian and his Western Colleagues: On Possible Categories of Description, in: History and Theory 46, 2007, 194-200
  • (mit A. Mittag), Preface, in: Conceiving the empire: China and Rome compared, Oxford 2008, xiii-xx
  • (mit Y. Huang), The Emergence of Empire. Rome and the Surrounding World in Historical Narratives from the Late Third Century BC to the Early First Century AD, in: ebd., 91-114
  • The Problem of Imperial Historiography in Rome, in: ebd., 119-141
  • (mit A. Mittag), Epilogue, in: ebd., 421-447
  • Tacite (et Tite-Live) et Sima Qian: La vision politique d'historiens latins et chinois, Bulletin de l'Association Guillaume Budé 2008/2, 123-155
  • Tacite et Sima Qian: expérience personelle et perspective historiographique, in: Res Antiquae 5, 2008, 275-295
  • Gender im alten Rom: Zur Konstruktion der Geschlechterrollen in lateinischen Texten vom Beginn der römischen Literatur bis in die augusteische Zeit, in S. Horlacher (Hg.), "Wann ist die Frau eine Frau?" "Wann ist der Mann ein Mann?". Konstruktionen von Geschlechtlichkeit von der Antike bis ins 21. Jahrhundert, Würzburg 2010 [ZAA Monograph Series Bd. 10], 47-73.
  • (mit A. Mittag), Introduction: Universalism in China and Rome, Journal of Chinese Philosophy 37/4, 2010, 522-526
  • (mit A. Mittag), Empire and Humankind: Historical Universalism in Ancient China and Rome, Journal of Chinese Philosophy 37.4, 2010, 527-555
  • Die res publica restituta des Augustus im Spiegel augusteischer Dichtung. Das kleine Problem mit der Freiheit, in: A. Haltenhoff, A. Heil, F.-H. Mutschler (Hgg.), Römische Werte und Römische Literatur im frühen Prinzipat, Berlin-New York 2011, 23-52
  • Happiness, Life Models, and Social Order in Republican and Augustan Rome, Symbolae Osloenses 86, 2011, 234-260
  • Orientierung und faktengestütztes Wissen, Erwägen Wissen Ethik, 22, 2011, 565-567
  • Macht und Tradition. Eine Einführung, in: G. Melville / K.-S. Rehberg (Hg.), Dimensionen institutioneller Macht, Köln - Weimar - Wien 2012, 51-58
  • Histoire générale des empires romain et chinois, L’Archéothéma 19, 2012, 8-15
  • (mit M. Jehne), Gemeinsinnsbehauptung, Gemeinsinnsmotivation und Transzendenzkonstruk-tion bei Cicero, in: Vorländer, Hans (Hg.), Transzendenz und die Konstitution von Ordnungen, Berlin 2013, 97-114
  • Art. 'De vita beata', in: G. Damschen / A. Heil (Hg.), Brill's Companion to Seneca, Leiden 2014, 141-146
  • Art. 'De tranquillitate animi', in: G. Damschen / A. Heil (Hg.), Brill's Companion to Seneca, Leiden 2014, 153-159
  • Horizon of Perception and Social Function: Greek, Roman and Ancient Chinese Historiography Compared, Horizons 5,1, 2014, 99-126 [Englische Überarbeitung von "Sinnhorizont und Funktion"]
  • Politische Organisationsform und menschliches Verhalten in der griechisch-römischen und altchinesischen Geschichtsschreibung, in: E. Emilsson / A. Maravela / Mathilde Skoie (Hgg.), Paradeigmata. Studies in Honour of Oivind Andersen, Athen 2014, 109-117

Rezensionen

  • Rez. K.W.Weeber, Das 4. Properzbuch, Diss. Bochum 1974, in: AAHG 35, 1982, 204-207
  • Rez. L.Ballew, Straight and Circular. A Study of Imagery in Greek Philosophy, Assen 1979, in: Ancient Philosophy 3, 1983, 91-92
  • Rez. B.C.MacQueen, Plato's Republic in the Monographs of Sallust, Chicago 1981 (Nachdr. 1982), in: Ancient Philosophy 5, 1985, 344-347
  • Rez. M. Henniges, Utopie und Gesellschaftskritik bei Tibull, Frankfurt 1979, in: AAHG 39, 1986, 46-48
  • Rez. Colloquium Propertianum (secundum), Assisi, 9-11 novembre 1979, Atti-Assisi 1981, in: AAHG 39, 1986, 48-53
  • Rez. Colloquium Propertianum (tertium), Assisi, 29-31 maggio 1981, Atti-Assissi 1983, in: AAHG 39, 1986, 53-57
  • Rez. B. Kytzler, Horaz. Eine Einführung, München-Zürich 1985 [=Artemis-Einführungen 17], in: GB 15, 1988, 270-273
  • Rez. D.Th. Benediktson, Propertius, Modernist Poet of Antiquity, Carbondale-Edwardsville 1989, in: Gnomon 63, 1991, 461-463
  • Rez. St. Alfonso, G. Cipriani, P. Fedeli, I. Mazzini, A. Tedeschi, Il poeta elegiaco e il viaggio d'amore, Bari 1990, in: Gnomon 67, 1995, 262-264
  • Rez. Th. Habinek, A. Schiesaro (Hg.), The Roman Cultural Revolution, Cambridge 1997, und Th. Habinek, The Politics of Latin Literature, Princeton 1998, in: Gnomon 74, 2001, 407-413
  • Rez. G. Zecchini, Cesare e il mos maiorum, Stuttgart 2001, in: Historische Zeitschrift 278, 2004, 436-437
  • Rez. S. Anselm, Struktur und Transparenz. Eine literaturwissenschaftliche Analyse der Feldherrnviten des Cornelius Nepos (Altertumswissenschaftliches Kolloquium 11) Wiesbaden 2004, in: Göttinger Gelehrter Anzeiger 258, 2006, 64-72
  • Rez. M. McDonnell, Roman Manliness. Virtus and the Roman Republic, Gnomon 82, 2010, 115-119
  • Rez. W. Scheidel (ed.), Rome and China. Comparative Perspectives on Ancient World Empires, New York 2009, Classical Review 60, 2010, 535-537
  • Rez. Seneca: De ira. Über die Wut. Übersetzt und herausgegeben von Jula Wildberger. Lateinisch/Deutsch, Stuttgart 2007 (Reclams Universal-Bibliothek 18456),  Anzeiger für die Altertumswissenschaft 64, 2011 (2 S.)
  • Rez. T.P. Wiseman, Remembering the Roman People. Essays on Late-Republican Politics and Literature, Oxford 2009, Gnomon 83, 2011, 608-611
  • Rez. W. Denecke, Classical world literatures: Sino-Japanese and Greco-Roman comparisons, Oxford - New York 2014. BMCR 2014.08.50
  • Rez. W. Scheidel (ed.), State Power in Ancient China & Rome, New York 2015, BMCR 2015. BMCR 2015.09.24

Sonstiges

  • Viktor Pöschl 70 Jahre, Ruperto Carola 33. Jg., H. 65/66, 1981, 198-199

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Antje Junghanß
Last modified: Mar 02, 2017