18.11.2026; Exkursion
Exkursion nach Chemnitz: Ausstellungen „Die Etrusker. Götter, Gräber und Gelage“ & „Mythos. Von Göttern zu Superheldinnen“
Die Etrusker. Götter, Gräber und Gelage
Sonderausstellung 30.10.2026 – 29.03.2027
Mit der Ausstellung „Die Etrusker. Götter, Gräber und Gelage“ zeigt das smac nach „Pompeji und Herculaneum“ wieder ein Thema der Klassischen Antike. Doch dieses Mal – und das macht es so reizvoll und spannend – sind es nicht die allseits bekannten Römer, sondern mit den Etruskern eine Hochkultur, die bereits vor den Römern im italischen Raum Großes schuf.
Die Etrusker wurden von den Römern Tusci und von den Griechen Tyrrhenoi genannt. Die Bezeichnungen leben bis heute als Toskana und Tyrrhenisches Meer weiter.
Die Ausstellung illustriert mit hochkarätigen Leihgaben aus italienischen Museen die Geschichte, Handelsbeziehungen, Kunstfertigkeit sowie Leben und Sterben der Etrusker. Sie zeigt auf 1000 qm etwa 250 Objekte vom filigranen Goldschmuck über einen großen plastisch gearbeiteten Terrakottasarkophag bis hin zur vollständigen Ausstattung eines Familiengrabes.
Quelle: Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac)
Mythos. Von Göttern zu Superheldinnen
Sonderausstellung 03.10.2026 – 21.02.2027
Welche Rolle spielen antike griechische und römische Mythen heute? Wo sind sie, wo ihre Symbole, Attribute und Rollenbilder noch sichtbar? Ausgehend von den eigenen umfangreichen Sammlungen ergründet die Ausstellung Mythos. Von Göttern zu Superheldinnen diese Fragen und sucht im Universum der Comics und der Popkultur nach Antworten. Ausgewählte Leihgaben zeitgenössischer Künstler:innen veranschaulichen, wie mythologische Stoffe heute rezipiert werden oder wie neue Mythen entstehen.
Mythen zählen zu den ältesten Erzählformen der Menschheit. Sie sind Botschafter grundlegender Wahrheiten und thematisieren Personen von weltgeschichtlicher Bedeutung. In ihnen wird die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Werdegang sichtbar. So erzählen sie uns vom Leben und der Liebe, von der Geburt und dem Tod. Die Heldinnen und Heroen ringen um das Gute und das Böse; sie stehen für die Tugenden und Laster der Menschen. Die Göttinnen und Götter hingegen symbolisieren das Übermenschliche, die Naturgewalten, sowie die Güte und Härte des Schicksals.
Über die Jahrhunderte hinweg wurden mythologische Stoffe in Kunst und Kultur immer wieder dargestellt und im Rahmen der jeweiligen gesellschaftlichen Voraussetzungen neu interpretiert. Die Ausstellung Mythos beleuchtet diese Transformation anhand einzelner Figuren. Dabei baut sie auf der parallellaufenden Ausstellung Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer (3. Oktober 2026 – 11. April 2027) auf und stellt Bezüge bis in die Gegenwart, das digitale Zeitalter und die Welt der Massenkultur her.
Mit zeitgenössischen Positionen:
Dara Birnbaum, Tatjana Doll, Thomas Feldberg, Hans-Hendrik Grimmling, Mandy Knospe, Michel Majerus, Tomokazu Matsuyama, Pierre et Gilles, Dagmar Ranft-Schinke und Klaus Schwabe
Quelle: Kunstsammlungen Chemnitz
Weitere Informationen und Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt für Angehörige der TU Dresden über OPAL. Hier finden Sie auch alle weiteren Informationen zum Exkursionsablauf.
Externe Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an Anton Kürzinger.