13.07.2026
Neuzugang am IHI Zittau: Regionalbüro Lehrkräftebildung des ZLSB eröffnet
Symbolische Eröffnung des ZLSB-Regionalbüros auf der Hauptbühne des Zittauer Stadtfestes durch OB Thomas Zenker. Rechts von Zenker: Dr. Elisa Rößler, Koordinatorin der Regionalstelle, Prof. Thorsten Claus, Direktor des IHI Zittau sowie Prof. Axel Gehrmann, ZLSB-Direktor. Links moderiert Oliver Tettenborn vom IHI Zittau die Veranstaltung.
Das Internationale Hochschulinstitut (IHI) der TU Dresden in Zittau erweitert sein Profil: Seit Mai 2026 ist das neue Regionalbüro Lehrkräftebildung des Zentrums für Lehrkräftebildung, Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) am IHI Zittau angesiedelt.
Am 11. Juli 2026 wurde das neue Regionalbüro Lehrkräftebildung der TU Dresden im Rahmen des Wissenschaftsfestes „OHA! – Oberlausitz hat Ahnung!“ auf dem Zittauer Marktplatz feierlich eröffnet. Das Regionalbüro, das seinen Sitz im Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau hat, wurde mit großer Begeisterung von der Region aufgenommen. Es bietet eine zentrale Anlaufstelle für die Vernetzung von Schulen, Lehrkräften und weiteren Bildungsakteuren in der Oberlausitz. Die Eröffnung markiert nicht nur einen wichtigen Schritt für die Lehrkräftebildung in der Region, sondern auch den Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem IHI und dem Zentrum für Lehrkräftebildung, Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) der TU Dresden. Gemeinsam sollen neue Synergien geschaffen werden, um die Bildungslandschaft in der Oberlausitz nachhaltig zu stärken.
Synergien für die Region: Fortbildungen und neue Angebote
Das Regionalbüro Lehrkräftebildung und das IHI arbeiten bereits zusammen, um innovative Bildungsangebote für die Region zu entwickeln. So sind erste Formate wie punktuelle Fortbildungsveranstaltungen und die Etablierung einer Seiteneinstiegsgruppe in Zittau in Planung. Ziel ist es, Lehrkräfte vor Ort gezielt zu unterstützen und neue Perspektiven für die Lehrkräftebildung zu schaffen.
Ein Beispiel ist die geplante Exkursion ins Zittauer Gebirge, die im Rahmen des Interreg-geförderten Projekts FENIX angeboten und nun auch vom Regionalbüro Lehrkräftebildung beworben wird. Dieses Format richtet sich an Lehrkräfte und bietet die Möglichkeit, über einen Zeitraum von ein bis fünf Tagen das Thema „Leben mit der Natur“ praxisnah zu erleben und in den Unterricht zu integrieren.