NeuroESP - Assistenzsystem zur Warnung vor epileptischen Anfällen

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Inhaltsverzeichnis

      1. Überblick
      2. Ziel des Forschungsvorhabens NeuroESP
      3. Forschergruppe
      4. Projektbezogene Publikationen
      5. Kontakt

Überblick

  • Zeitraum: 01.02.2018 bis 31.12.2020
  • Förderer: Land Sachsen (EFRE)

In Deutschland leben etwa 800.000 Patienten mit einer Epilepsie, 40.000 erkranken jedes Jahr neu. Bei einem Viertel der Patienten lassen sich die epileptischen Anfälle nicht befriedigend durch Medikation (Antiepileptika) oder epilepsiechirurgische Eingriffe kontrollieren, sodass eine umfassende Betreuung der Patienten durch Ärzte und Pflegepersonal erforderlich ist. Dadurch entsteht eine erhebliche Belastung des deutschen Gesundheitssystems, da eine auf die spezielle Form der Epilepsie eines Patienten angepasste Behandlung häufig große Schwierigkeiten bereitet. Darüber hinaus besteht ein dringender Bedarf an der Erforschung neuer Therapiemöglichkeiten, um eine Verbesserung der Lebensqualität von Epileptikern zu ermöglichen.

Die zuverlässige Vorhersage epileptischer Anfälle würde eine wesentliche Erleichterung für das Alltagsleben der betroffenen Patienten bedeuten. Dem Patienten soll auf ein mobiles Endgerät (z. B. Smartphone oder Smartwatch) die Information für ein besonders hohes Risiko eines bevorstehenden Anfalls übermittelt werden. Er hat dann die Möglichkeit, einen sicheren Ort aufzusuchen und ggf. Medikamente einzunehmen, deren dauerhafte Einnahme sonst mit zu starken Nebenwirkungen verbunden ist.

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Ziel des Forschungsvorhabens NeuroESP

Ziel des geplanten Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines mobilen Systems, das eine telemedizinische Überwachung und Behandlung von Epilepsiepatienten sowie eine sichere Vorhersage von epileptischen Anfällen ermöglicht. Dafür müssen neue, leistungsfähige Methoden entwickelt, auf einer geeigneten Signalverarbeitungsplattform implementiert und schließlich im klinischen Umfeld validiert werden. Durch eine erfolgreiche klinische Validierung wird der Grundstein für die zukünftige Entwicklung eines Implantates zum Einsatz im Heim-Bereich gelegt.

Forschergruppe

  • Prof. Ronald Tetzlaff (Projektleitung)
    Technische Universität Dresden
    Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik
    Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik
    Professur für Grundlagen der Elektrotechnik
  • Prof. Matthias Kirsch

    Technische Universität Dresden

    Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

    Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

  • Prof. Gerald Steiner
    Technische Universität Dresden
    Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
    Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
    Abteilung Klinisches Sensoring und Monitoring

  • Dr. Jochen Schwind
    SIGMA Medizin-Technik GmbH

Projektbezogene Publikationen

Eberlein, Matthias, et al. Convolutional Neural Networks for Epileptic Seizure Prediction. arXiv preprint arXiv:1811.00915, 2018. (pdf)
 

Tetzlaff, R. ; Senger, V.. The seizure prediction problem in epilepsy: cellular nonlinear networks. Circuits and Systems Magazine, IEEE, 2012, 12. Jg., Nr. 4, S. 8-20

Kontakt

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Professur für Grundlagen der Elektrotechnik

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Jens Müller
Letzte Änderung: 28.11.2018