Speziallabore

Um Konzepte und Ideen von Morgen zu erforschen und zu realisieren, verfügt die Fakultät Informatik über einige Speziallabore und -ausstattungen. Im Folgenden werden einige Beispiele genannt. Weitere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Projektseiten.

Interaktive Displaywall

displaywall © IMLD displaywall © IMLD

Eine hochauflösende interaktive Display-Wand befindet sich in einem Labor der Professur für Multimedia-Technologie (Interactive Media Lab Dresden). Sie umfasst eine Fläche von 10 m² mit insgesamt über 25 Millionen Pixeln. Neben Multitouch-Eingabe können auch Stifte und Marker (z.B. bei Tangibles) zur Interaktion mit den 12 nahezu randlosen Displays verwendet werden. Die Displaywand bietet viel Darstellungsplatz für sehr große Informationsräume und Anwendungen mit vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten.

Holodeck

Holodeck © 2017, Lucas Vogel Holodeck © 2017, Lucas Vogel
Holodeck

© 2017, Lucas Vogel

Im Holodeck wird der Einsatz großflächiger Displays für Computergraphik und Visualisierung dreidimensionaler Szenen untersucht. Die 133 Zoll große Rückprojektionswand ermöglicht die stereoskopische Darstellung zur Exploration, Analyse und Präsentation komplexer Daten. Die Forschungsthemen reichen von der Untersuchung von Wahrnehmungseffekten über effiziente Darstellungsansätze bis hin zu interaktiven visuellen Analysetechniken.

RoboLab

Robolab © Jan Falkenberg Robolab © Jan Falkenberg
Robolab

© Jan Falkenberg

Im Roboterlabor der Professur für Softwaretechnologie wird mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Roboterplattformen experimentiert. Neben mobilen Robotern wie dem Turtlebot wird hier auch mit Roboterarmen und deren Integration in intelligente Räume geforscht. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung selbstadaptiver Anwendungen im Bereich von cyber-physikalischen Systemen.

Intelligentes Haus

smarthome2 © 2017, Biermann-Jung smarthome2 © 2017, Biermann-Jung
smarthome2

© 2017, Biermann-Jung

Im Labor untersucht die Professur für Technische Informationssysteme das Zusammenspiel (Interoperabilität) vernetzter Komponenten der Hausautomation. Ziel sind Werkzeuge für den halbautomatischen Entwurf interoperabler Steuerungssysteme für Zweck- und Wohngebäude, die sowohl von Experten als auch von Laien genutzt werden können. Gemeinsam entsteht eine Verbundplattform aus Werkzeugen vieler Anbieter, die auch Einfluss auf die internationale Standardisierung nehmen soll.

Usability-Labor

Das Usability-Labor der Professur Mensch-Computer Interaktion dient der Ausbildung von Studierenden aus den Bereichen Informatik und Medieninformatik im Rahmen der Lehrveranstaltungen, Beleg- und Diplomarbeiten bzw. der Forschung im Bereich Usability und Accessibility. Es ist ein speziell eingerichtetes Labor, in dem man die Gebrauchstauglichkeit von interaktiven Systemen, die Barrierefreiheit von Webseiten und die Zugänglichkeit von unterschiedlichen Produkten analysieren und evaluieren kann.

Virtuelle Fabrik

Durch Kombination eines physischen Fabrikmodells und eines Simulationsmodells dieser Fabrik können im Labor der Professur für Technische Informationssysteme neue Konzepte zur virtuellen Inbetriebnahme realer Fabriken und ihrer Steuerungssysteme untersucht werden. Die echtzeitfähige Kopplung von Anlagenmodellen mit realen Maschinensteuerungen ermöglicht den automatisierten Test von Steuerungssoftware unter realitätsnahen Betriebsbedingungen.

3D Virtual Reality CAVE

Cave © 2017, Biermann-Jung Cave © 2017, Biermann-Jung
Cave

© 2017, Biermann-Jung

Die Professur Wissenschaftliches Rechnen für Systembiologie verfügt im Zentrum für Systembiologie über einen 3D-Visualisierungsraum für virtuelle Realität. Der Raum hat vier Projektionsflächen und ein Echtzeit- Multikamerasystem. Damit werden 3D-Bilder aus Biologie und Medizin „begehbar“. Das Labor dient der Entwicklung der dazu notwendigen Softwaresysteme, Bildverarbeitungsmethoden, sowie neuartiger Interaktionsformen mit biomedizinischen Bilddaten.

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Silvia Kapplusch
Letzte Änderung: 02.08.2018