20.12.2017

BMWi Forschungsprojekt „Entwicklung und Untersuchung von modularen hybriden Heiz- und Kühlflächen in Kombination mit Raumluftkonditio­nierung“

Auftakttreffen FHKL Hyprid © TUD Auftakttreffen FHKL Hyprid © TUD

Teilnehmer der Auftaktveranstaltung bei ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau Von links nach rechts: G. Kehle (Ilkazell), PD Dr.-Ing. habil. J. Seifert (TUD), L. Schinke (TUD), Dr.-Ing. M. Fink (Fraunhofer IFAM), R. Kiryk (BDH), R. Zeuch (Mayser), R. Croy (PT Jülich), Dr. U. Reimann (Mayser), R. Richter (Ilkazell), M. Beyer (TUD); R. Blab (Kermi / BDH), Dr.-Ing. A. Schlott (Fraunhofer IFAM)

Auftakttreffen FHKL Hyprid

Teilnehmer der Auftaktveranstaltung bei ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau Von links nach rechts: G. Kehle (Ilkazell), PD Dr.-Ing. habil. J. Seifert (TUD), L. Schinke (TUD), Dr.-Ing. M. Fink (Fraunhofer IFAM), R. Kiryk (BDH), R. Zeuch (Mayser), R. Croy (PT Jülich), Dr. U. Reimann (Mayser), R. Richter (Ilkazell), M. Beyer (TUD); R. Blab (Kermi / BDH), Dr.-Ing. A. Schlott (Fraunhofer IFAM) © TUD

Am 14.12.2017 fand bei der Firma ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau das Auftakttreffen zum Forschungsvorhaben „Entwicklung und Untersuchung von modularen hybriden Heiz- und Kühlflächen in Kombination mit Raumluftkonditionierung“ statt. Das Projekt wird vom BMWi über eine Laufzeit von 3 Jahren gefördert. Das Projekt ist ein Verbundprojekt zwischen der TU Dresden (Konsortialführer), der Firma ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau, der Firma Mayser GmbH & Co. KG sowie dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden. Weiterhin wird das Projekt vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) unterstützt.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines hochinnovativen Heiz- und Kühlelementes, welches die Funktionalitäten der reinen Wärmeübertragung an den Raum (Flächenheizung / -kühlung) ergänzend mit einer Wärmeübertragung an einen luftführenden Kanal verbindet. Durch diesen Luftkanal wird die Zuluft des Raumes thermisch konditioniert und somit Einfluss auf das dynamische Aufheiz-/Abkühlverhalten des Raumes genommen.

Im Projekt werden neue Materialkombinationen entwickelt. Besonders im Fokus stehen hierbei die zellularen metallischen Werkstoffe (z.B. Schäume, Fasern) in Verbindung mit dem wasserführenden Rohr. Im Element findet der Wärmetransport vom Wasser über das Rohr und den zellularen metallischen Werkstoff zum Raum statt. Dieser Entwicklungsprozess wird durch die Projektpartner Fraunhofer IFAM Dresden und der Firma Mayser GmbH & Co. KG durchgeführt. Durch die Wahl der Werkstoffe und die innovative Konstruktion erfolgt eine gleichmäßige Wärmeverteilung über das Trägerelement und zusätzlich verfügt dieses über die notwendige Eigensteifigkeit, wodurch eine aufwendige statische Hilfskonstruktion überflüssig wird. Diese Arbeitsschwerpunkte werden vordergründig vom Projektpartner ILKAZELL Isoliertechnik GmbH Zwickau übernommen. Ziel ist es, das neu entwickelte Element mit typischen am Markt befindlichen Heiz- und Kühlelementen zu vergleichen. Hierzu werden im Combined Energy Lab 2.0 der TU Dresden umfängliche Leistungstests realisiert. Ergänzend werden im genannten Versuchsumfeld auch Analysen mit Probanden durchgeführt, die die Wirkung der Strahlungs- und konvektiven Wärmeströme auf den Menschen bewerten. Hauptziel aus wissenschaftlicher Sicht ist es eine belastbare energetische und wärmephysiologische Theorie zu hybriden Übergabesystemen zu erarbeiten, die bisher noch nicht existent ist.

Unterstützt wird das Projekt weiterhin vom BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie), welche das Projekt als assoziierter Partner begleitet.

Ansprechpartner für Journalisten

PD Dr.-Ing. habil. J. Seifert
E-Mail: Joachim Seifert@tu-dresden.de
Tel: 0351 / 463 34909

Dipl.-Ing. L. Schinke
E-Mail:
Lars.schinke@tu-dresden.de
Tel: 0351 / 463 35356                                                       

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Jacqueline Duwe
Letzte Änderung: 20.12.2017