16.05.2018

MW-BLICK 04/2018

Alexander von Humboldt-Stipendiat forscht am IF

Humboldt-Stipendiat Dr. Marcos M. Soldera © Veronica Somaglia Humboldt-Stipendiat Dr. Marcos M. Soldera © Veronica Somaglia
Humboldt-Stipendiat Dr. Marcos M. Soldera

© Veronica Somaglia

Dr. Marcos M. Soldera arbeitet seit dem 1. April 2018 als Alexander von Humboldt-Stipendiat an der Professur für Laserbasierte Methoden der großflächigen Oberflächenstrukturierung. Der 34-Jährige forschte bisher am National Council of
Science and Technology (CONICET) in Argentinien und wird nun für 24 Monate seine Tätigkeit in der Arbeitsgruppe seines Gastgebers Prof. Andrés Lasagni an der Fakultät Maschinenwesen fortsetzen. Seinem bisherigen Forschungsschwerpunkt, der Herstellung und Modellierung von Solarzellen, die auf organisch-anorganischen Hybridmaterialien basieren, wird er treu bleiben und während seines Aufenthaltes Lichtmanagementstrategien erarbeiten, die zukünftig die Leistung von optoelektrischen Bauelementen wie Solarzellen, OLEDs oder Infrarotsensoren verbessern sollen.>>>Mehr

„National 5g Energy Hub“

Logo 5 G Hub

Forscher aus dem Gebiet des Maschinenbaus, der Elektro- und der Kommunikationstechnik bündeln ihr Know-how und starteten am 1. Mai gemeinsam das Großforschungsprojekt „National 5G Energy Hub“. In Kooperation mit der RWTH Aachen und ausgewählten Industriepartnern wird in den kommenden 2 Jahren (Projektphase
1) daran gearbeitet, den 5G-Mobilstandard für Anwendungen in der Energietechnik,
mit speziellem Bezug zur Gebäudeenergietechnik, nutzbar zu machen. Das Projekt ist in drei Phasen aufgeteilt. Die erste Projektphase beginnt in diesem Jahr und läuft bis Anfang 2020. In dieser Zeit werden die grundlegenden Techniken und Softwarebausteine für den Einsatz der 5G Technik im Energiebereich entwickelt. Im zweiten Projektabschnitt steht der Transfer zu Produkten und Serviceleistungen im Mittelpunkt
(2020-2024), wobei insbesondere mittelständische Unternehmen bei ihren Anstrengungen in der Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen unterstützt werden. In der anschließenden Feldtestphase (2025-2028) werden weiterführende Anwendungen bearbeitet, mit denen die Aufgaben der Energiewende gelöst werden können.

Graduiertenkolleg 2430 bewilligt

Dresdner Forscher wollen eine völlig neue Werkstoffklasse entwickeln, bei der Aktoren und Sensoren in flexible Faserverbundwerkstoffe integriert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte dazu das neue Graduiertenkolleg 2430 „Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde“ an der TU Dresden in Kooperation mit dem
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden. Sprecher ist Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik. In den nächsten 4,5 Jahren werden insgesamt 11 Doktoranden in 11 Teilprojekten gefördert. Ziel ist die simulationsgestützte Entwicklung intelligenter Werkstoffkombinationen für sogenannte autarke Faserverbundwerkstoffe. Dabei werden Aktoren und Sensoren in die Strukturen integriert und müssen nicht mehr wie bisher nachträglich platziert werden. So werden die Systeme robuster, komplexe Vorformungsmuster lassen sich an der gewünschten
Stelle maßgeschneidert einstellen – und zwar reversibel und berührungslos. Dies ermöglicht es, schnell und präzise auf variable Anforderungen der Umwelt zu reagieren. Mit ihren innovativen Eigenschaften sind interaktive Faser-Elastomer-Verbunde für zahlreiche Anwendungsfelder im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Robotik, Architektur, Orthetik und Prothetik prädestiniert.

Prof. Thomas Bley mit DECHEMA-Medaille ausgezeichnet

Prof. Dr. Roland Ulber, Vorsitzender der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie; Prof. Dr. Thomas Bley; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA © DECHEMA Prof. Dr. Roland Ulber, Vorsitzender der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie; Prof. Dr. Thomas Bley; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA © DECHEMA

Prof. Dr. Roland Ulber, Vorsitzender der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie; Prof. Dr. Thomas Bley; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA

Prof. Dr. Roland Ulber, Vorsitzender der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie; Prof. Dr. Thomas Bley; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA

Prof. Dr. Roland Ulber, Vorsitzender der DECHEMA-Fachgemeinschaft Biotechnologie; Prof. Dr. Thomas Bley; Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA © DECHEMA

Herr Prof. Thomas Bley wurde zur Himmelfahrtstagung der DECHEMA e. V. Anfang Mai für seine Verdienste um das Voranbringen der wissenschaftlichen Themen der DECHEMA, wie auch für seine Verdienste um die gemeinnützigen Aktivitäten mit der DECHEMA-Medaille ausgezeichnet. Die DECHEMA hebt besonders seine vielfältigen
fachlichen Impulse für die Entwicklung in der Biotechnologie im Rahmen seiner Tätigkeit in der Fachgruppe Bioprozesstechnik und im Lenkungskreis der Fachgemeinschaft Biotechnologie hervor sowie sein besonderes Engagement in der Zeit der  Wiedervereinigung. Prof. Bley ist der siebente deutsche Biotechnologe, der mit der
DECHEMA-Medaille geehrt wird. Die Auszeichnung wurde für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Chemischen Apparatewesens 1951 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der DECHEMA gestiftet.

Zukunftslabore 2018 – Einladung zu den Zukunftslaboren 5 und 6

Seit Januar 2018 haben bereits vier Zukunftslabore mit großem Erfolg stattgefunden. Im Mai folgen nun die vorerst letzten beiden Zukunftslabore, die wieder zur Diskussion über zentrale Aspekte einer Gesamtstrategie der TU Dresden einladen.

Das fünfte Zukunftslabor „Verantwortung oder Komfortzone?“ am 17. Mai thematisiert die „Universitätskultur“ an der TU Dresden. Mit ihrem Leitbild unter dem Titel „Wissen schafft Brücken“ steht die TU Dresden für Weltoffenheit und Verantwortung, Veränderungsbereitschaft und Innovationskraft, Exzellenz und Qualität, Vielfalt und Interdisziplinarität. Wie zeigt sich dieses Selbstbild in unserem Arbeitsalltag, in der Zusammenarbeit und im Selbstverständnis der TU Dresden?

Das fünfte Zukunftslabor bietet eine Plattform, um miteinander zu Themen der Verantwortung, der kulturellen Werte, der Identifikation mit der TU Dresden, der Führungskultur und Kommunikation, der Zusammenarbeit und der Weiterentwicklung der TU Dresden ins Gespräch zu kommen. Was verbindet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der TU Dresden und wie können alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wissenschaftsunterstützenden Beschäftigten und Verwaltungsangestellten dazu beitragen, gemeinsam das Leitbild heute und in Zukunft in die Realität umzusetzen?

Das letzte Zukunftslabor dieser Veranstaltungsreihe findet am 31. Mai unter dem Titel „Werdegang oder Weggang?“ statt. Hier stehen Personalentwicklung, Karrierewege und Nachwuchsförderung im Fokus. In sechs Themenzirkeln wird darüber diskutiert, was gute Personalentwicklung an der TU Dresden ausmacht, welche Qualifizierungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote der wissenschaftliche Nachwuchs benötigt und welche Förderung das wissenschaftsunterstützende Personal für seine Weiterentwicklung braucht. Dabei gilt es, die TU Dresden als verantwortungsvolle Arbeitgeberin in den Blick zu nehmen. Wir wollen uns über unser Verständnis von guter Führung ebenso austauschen wie über Voraussetzungen zur Übernahme von Eigenverantwortung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schließlich wollen wir in einem Themenzirkel Möglichkeiten für Karrierewege und Karriereentwicklung in Kooperation mit Partnern am Standort Dresden nachgehen.

Wie bei den vorigen Zukunftslaboren sind auch zu diesen beiden Veranstaltungen alle Lehrenden, Studierenden und Beschäftigten der TU Dresden sowie der DRESDEN-concept-Einrichtungen eingeladen, sich zu beteiligen.

Zukunftslabor 5: „Verantwortung oder Komfortzone?“
Do, 17. Mai 2018

9-13 Uhr
Festsaal Dülferstraße (Seiteneingang Alte Mensa)

Zukunftslabor 6: „Werdegang oder Weggang?“
Do, 31. Mai 2018

9-13 Uhr
Festsaal Dülferstraße (Seiteneingang Alte Mensa)

Informationen und Anmeldung unter: https://tu-dresden.de/zukunftslabore

Termine

02.06.2018 Uni-Tag 2018 - Auch dieses Jahr öffnet die TU Dresden ihre Türen für alle Interessierten von 9.30 -15.00 Uhr. Die Fakultät Maschinenwesen hat ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das zum Mitmachen einlädt. Am Infostand „Technik überwindet Grenzen“ im Hörsaalzentrum können sich Studieninteressierte rund um das Studium an der Fakultät beraten lassen.

15.06.2018 Zur Langen Nacht der Wissenschaften präsentiert sich die TU Dresden mit
vielen Einzelveranstaltungen aller Fachrichtungen. Auch die Fakultät Maschinenwesen ist mit zahlreichen Programmpunkten vertreten.

16.06.2018 „Tag der Fakultät Maschinenwesen“, Boulevardtheater Dresden, Beginn 16.00 Uhr. Wir freuen uns auf den Festredner Prof. Jan Wörner von der ESA, den 3. Science-Slam der Fakultät und die Dresdner Band „Pawella Ice.“

27.06.2018 10. Forum Technische Logistik, veranstaltet durch das Insitut für Technische
Logistik und Arbeitssysteme. Hier finden Sie das komplette Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung.

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Im MW-BLICK wird kurz und knapp über alles berichtet, was die Fakultät gerade bewegt. Der Newsletter erscheint einmal im Monat.
V.i.S.d.P: Dekan der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden
Redaktion:

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit © Kirsten Lassig

Referentin

Name

Jacqueline Duwe Dipl.-Medienwiss.

Öffentlichkeitsarbeit

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01069 Dresden

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Duwe, Jacqueline
Letzte Änderung: 17.05.2018