DYNOLA
Schwingungsverhalten der Oberleitung bei mehreren Stromabnehmern
| Projekt | DYNOLA |
| Bearbeiter |
02.2021-04.2022: Dipl.-Ing. Sascha Noack ab 04.2026: Dipl.-Ing. Fabian Wendrock |
| Förderer | Deutsches Zentrum für Schienenfahrzeuge beim Eisenbahn Bundesamt |
| Partner | IFB Institut für Bahntechnik GmbH |
Beschreibung
Bahnbetrieb wird im Stadt- und Regionalverkehr vielfach durch Triebzüge in Mehrfachtraktion realisiert. Bei elektrisch angetriebenen Mehrfachtraktionen interagieren mehrere gleichzeitig gehobene Stromabnehmer mit der Oberleitung. Insbesondere der Abstand der einzelnen Stromabnehmer zueinander und deren Ausrichtung (Spieß- oder Kniegang) beeinflussen das Zusammenspiel beider Teilsysteme. Mit steigender Anzahl von elektrischen Triebwagen nehmen auch die möglichen Varianten der Stromabnehmeranordnungen im Zug zu. Jede einzelne Variante erzeugt eine andere mechanische Anregung der Oberleitung und damit unterschiedliche Fahrdrahtanhübe sowie Kontaktkräfte. Die Einhaltung dieser normativen Grenzwerte ist im Rahmen der Fahrzeugzulassung durch zeitaufwändige Messungen oder alternativ durch Simulationen nachzuweisen.
Visualisierung des Schwingungsverhaltens von Oberleitungen
Im Rahmen des Projektes wird eine recheneffiziente Simulationsmethode entwickelt, mit der das Schwingungsverhalten verschiedener Kettenwerksoberleitungen untersucht sowie resultierende Kontaktkräfte und Fahrdrahtanhübe bestimmt werden können. Gegenstand der Forschung ist die Untersuchung kritischer Stromabnehmerkombinationen zur Bewertung der Wellenüberlagerungen spezifischer Oberleitungsbauarten und die Auswirkungen auf Kontaktkraft und Fahrdrahtanhub zu untersuchen.
Deutsches Zentrum für Schienenfahrzeuge beim Eisenbahn Bundesamt als Förderer des Projekts