Empirische Designforschung
Designforschung beginnt für uns mit Fragen: Welchen Handlungsrahmen setzen wir? Welche Materialien, Technologien denken wir mit, welche Erfahrungen und Zusammenhänge berücksichtigen wir in unserem Tun? Welche Partner brauchen wir um breiter zu wirken? Kurz gesagt: wie gestalten wir Forschungs- und Entwicklungsräume, die verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln stärken?
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Designforschung für nachhaltige Transformation
Erkenntnis und Wissen, die fortschrittlichste Technologie verändern noch kein Verhalten. Für dauerhafte Nachhaltigkeits-Transformation bedarf es sowohl der Akzeptanz von Neuerungen als auch der Motivation zu deren Nutzung. Wir stellen deshalb Beziehungen in den Mittelpunkt unserer Forschung. Einerseits untersuchen wir, wie Nutzerinnen zu Artefakten, Prozessen und zu sozio‑technischen Systemen in Beziehung stehen; andererseits analysieren wir die Beziehungen zwischen den Akteuren, die für multiperspektivische, ko‑kreative Lösungsansätze erforderlich sind.
Resilienz und Wirkung werden dabei zu Leit- und Orietierungspunkten für einen integrierten Entwicklungsansatz – sowohl für unsere Professur als auch für unsere Forschung. Wir erweitern kurzfristige, schrittweise, projektbasierte und responsive Ansätze zu längerfristiger, transformativer, ganzheitlicher und visionärer Planung. Dabei stellen wir uns zwei zentrale Fragen: Wo liegen bislang ungenutzte Potentiale für neue Entwicklungen und wie können wir diese aktiv mitgestalten, um nachhaltige Wirkungen zu erzielen?