MeDDrive Lehre
Die Medizinische Fakultät der TU Dresden fördert seit 2007 innovative Projekte, die der Weiterentwicklung der Lehr- und Lernlandschaft unserer Fakultät dienen. Das Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin (IDL) ist seit 2025 mit der Betreuung der Ausschreibung beauftragt.
Sobald neue Informationen zur diesjährigen Ausschreibung bekannt sind, finden Sie diese auf dieser Seite. Ein Zeitpunkt kann aktuell nicht genannt werden.
Die geförderten Projekte 2026
Diese innovativen Projekte werden 2026 gefördert. Bei Fragen rund um das Projekt, wenden Sie sich bitte an die Projektleiter:innen.
CardioModules VR: Virtual Reality basiertes modulares Lernen der Hämodynamik von der Physik bis zur Pathophysiologie
| Das Projekt CardioModules VR entwickelt eine modulare Virtual-Reality-Umgebung für das kompetenzorientierte Lernen hämodynamischer Zusammenhänge. Studierende erleben physikalische Grundlagen, physiologische Abläufe und pathophysiologische Veränderungen praxisnah in virtuellen Patient*innenszenarien – sowohl individuell als auch im Team. Durch exploratives, forschendes Lernen werden klinisch relevante Kompetenzen frühzeitig gefördert. CardioModules VR ist curricular breit integrierbar (von der Vorklinik bis ins PJ), unterstützt die Leitbilder von MFD und TUD und trägt zur digitalen Transformation der medizinischen Ausbildung bei. Die Entwicklung erfolgt in Kooperation mit Virtual Lab (Tschechien, Budweis) und wird durch fortlaufende Evaluationen begleitet. Ziel ist eine nachhaltige, flexibel erweiterbare Lernplattform, die theoretisches Wissen und klinisches Denken innovativ verknüpft. |
Ansprechperson: Dr. Martin Mirus
„Was man nicht im Kopf hat, hat man… Online.“ - Etablierung einer KI-gestützten Transkription und Zusammenfassung von Gruppenfeedback in der Lehre
| Feedback gilt als eine zentrale Grundlage für erfolgreiches Lernen. Feedback aus Lerngruppen vollständig und langfristig zu erinnern, ist herausfordernd. Im Medizinisch Interprofessionellen Trainingszentrum soll im Rahmen von Kommunikationstrainings mit Simulationspersonen ein KI-gestütztes Systems zur automatisierten Feedbackzusammenfassung etabliert werden. Ziel des Projektes ist es, die nachhaltige Wirksamkeit von Feedback zu steigern sowie selbstreguliertes Lernen und die Reflexion kommunikativer und sozialer Kompetenzen im Studienverlauf zu fördern. Das KI-gestützte System wird im Rahmen der Pflichtlehre des Studiengangs Medizin erprobt. Im Fokus stehen die Akzeptanz der Methode sowie die Auswirkung auf die Erinnerungsleistung der Studierenden. Die Ergebnisse werden zur Weiterentwicklung des Curriculums herangezogen. Ein funktionales, KI-gestütztes System zur inhaltlichen Aufbereitung mündlicher Lehrinhalte bietet darüber hinaus Potenzial zur Anwendung in weiteren Lehrkontexten. |
Ansprechperson: Florian Mauersberger
OSCE+: FeedForward for Next-Level Education and Clinical Excellence - Implementierung eines strukturierten, mündlichen Feedbacks in die interdisziplinäre OSCE-Prüfung des 10. Fachsemesters Humanmedizin
| Der OSCE wird zum Lernmoment für den Praxistransfer. Das Projekt optimiert ein bestehendes Prüfungsformat hin zu mehr Kompetenzorientierung. Es entsteht eine studierendenzentrierte Prüfung mit der die nächste Generation unserer Absolvent:innen FeedForward in das PJ und Berufsleben starten kann. OSCE+ schafft Strukturen, Vorlagen und Vorgaben, die in folgenden Jahren möglichst effizient unter Nutzung vorhandener Expertisen der Kooperationspartner (IDL, MITZ, IT) das Potenzial dieses aufwendigen Prüfungsformats ausschöpfen um individuelle Entwicklungsfelder der Studierenden zu adressieren. OSCE+ fördert eine Kultur des Feedbackgebens an unserer Fakultät und professionalisiert unsere Lehrenden. OSCE+ kann damit maßgeblich zu gegenseitigem Vertrauen und einer lebenslangen positiven Lernhaltung beitragen. OSCE+ sichert neben der Validität und Reliabilität der Prüfung perspektivisch eine dauerhaft exzellente Patient:innenversorgung durch unsere zukünftigen Ärztinnen und Ärzte. |
Ansprechperson: Dr. Theresa Meißner