Unser Anliegen ist es, das Verständnis und die Behandlung neurologischer, psychiatrischer und psychologischer Erkrankungen durch Spitzenforschung, Bildung und gesellschaftliches Engagement spürbar voranzubringen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und klinischer Versorgung zu schließen, künftige Führungskräfte auszubilden und das Leben unserer Patientinnen und Patienten entscheidend zu verbessern. Wir legen dabei großen Wert auf Integrität in der Forschung und setzen alles daran, Innovationen zu fördern und die Lebensqualität der einzelnen Menschen zu steigern, die von diesen komplexen Erkrankungen betroffen sind.
Wissenschaft
Unsere Forschung befasst sich mit der schwer vorhersagbaren Natur neurologischer/psychiatrischer/psychologischer Erkrankungen und setzt dabei wissenschaftliche Erkenntnisse in praxistaugliche Therapien um, die das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Indem wir uns mit den schwankenden Symptomen und den sich entwickelnden Herausforderungen dieser Störungen und Erkrankungen befassen, bieten wir innovative Lösungen, die die Lücke zwischen Labor und klinischer Versorgung schließen.
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Unser Hauptanliegen ist es, das Verständnis, die Diagnose, die Prävention und die Behandlung von neurologischen Erkrankungen und psychischen Störungen zu fördern, die sich im Laufe des Lebens herausbilden und verändern. Unsere synergetischen Forschungsprogramme helfen uns dabei, die Ursachen für die Schwankungen und die Variabilität der Anzeichen und Symptome zu verstehen, die bei den meisten neurologischen und psychischen Erkrankungen auftreten. Diese Variabilität stellt eine große Herausforderung für klinische Forschungsstudien dar. Für die Patientinnen und Patienten ist die Ungewissheit über ihr zukünftiges Wohlergehen eine tägliche Belastung. Unser Hauptaugenmerk gilt den Herausforderungen dynamischer Störungen/Erkrankungen, deren pathophysiologische Verläufe und Mechanismen oft nicht vorhersehbar sind. Charakteristisch für diese Störungen/Erkrankungen sind schwankende Symptome, die sich nicht linear entwickeln, sondern verschiedene Verläufe haben können.
Durch die Konzentration auf solche dynamischen und komplexen Erkrankungen sind wir in der einzigartigen Lage, die „translationale Lücke“ zu schließen, und setzen wissenschaftliche Entdeckungen in die klinische Praxis um. Dank unserer hervorragenden Forschungsinfrastruktur können wir verschiedene Methoden einsetzen, die von der Untersuchung zellulärer Mechanismen bis hin zur Systemebene und der Analyse klinischer Manifestationen reichen, um ein möglichst umfassendes Verständnis des Krankheitsverlaufs zu gewährleisten. Mit diesem Ansatz können wir die Grundlagenforschung wirksam in klinische Anwendungen umsetzen, die Behandlungsergebnisse für die Patientinnen und Patienten verbessern und die Entwicklung neuer therapeutischer und präventiver Maßnahmen beschleunigen. Wir legen ein besonderes Augenmerk auf den Einfluss von Begleiterkrankungen und die Übergänge zwischen verschiedenen Krankheiten im Laufe der Zeit und beobachten, wie sich Störungen/Erkrankungen entwickeln und sich in veränderten Phänotypen manifestieren. Dieses Bewusstsein prägt unsere Bemühungen bei der Behandlung und Prävention und stellt dabei sicher, dass wir uns nicht nur den einzelnen Störungen/Erkrankungen widmen, sondern auch mit ihren weitreichenden Zusammenhängen. Die Integration verschiedener Methoden u.a. aus den Neurowissenschaften, der Psychologie/Psychiatrie und der digitalen Gesundheit ermöglicht es uns, unsere Forschung zu vertiefen und auszuweiten. Dadurch können wir innovative Lösungen für komplexe neurologische Erkrankungen und psychische Störungen entwickeln. Durch unser Engagement haben wir Strukturen geschaffen (z.B. DZNE, DZKJ, CRTD), die es uns ermöglichen, unsere Forschungsergebnisse frühzeitig und direkt vom Labor zu den Patientinnen und Patienten in die Klinik zu bringen. Unsere Forschung zeichnet sich durch Flexibilität und Präzision aus, basiert auf fundiertem und methodischen Fachwissen und verfolgt einen multimodalen Ansatz, der auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Strategien fördert.
Aus- und Weiterbildung
Wir bilden künftige Führungskräfte in der neurologischen, psychiatrischen/psychologischen Forschung und Versorgung aus, damit Studierende und Fachkräfte die Fähigkeiten erwerben, unser Verständnis und die Behandlung von psychischen und hirnorganischen Funktionsstörungen voranzutreiben.
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Integraler Bestandteil unserer wissenschaftlichen Mission ist es, umfassende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten, die Studierende und Gesundheitsexperten auf allen Ebenen - Bachelor-, Master- und Doktorandenebene - auf verschiedene Karrierewege in der Wissenschaft, Industrie, Regierung und klinischen Praxis vorbereiten. Wir legen großen Wert auf internationale Zusammenarbeit und Inklusion und sind uns bewusst, dass die Ausbildungserwartungen unserer internationalen Studierenden, Forscherinnen und Forscher sich oft unterscheiden. Unsere Programme für Klinikerinnen und Kliniker sowie medizinische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind an der Dresden School of Clinical Science (DSCS) gebündelt und so gestaltet, dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden und gleichzeitig ein Umfeld der Innovation und Exzellenz fördern. Die aktive Beteiligung verschiedener Institutionen an unseren Bildungsinitiativen ermöglicht es jungen Forscherinnen und Forschern, wertvolle Einblicke in verschiedene Disziplinen und in die Praxis zu gewinnen und bietet Ihnen die Möglichkeit zur Spezialisierung und interdisziplinären Weiterentwicklung. Wir sehen es als eine unserer Kernaufgaben an, Entwicklungsmöglichkeiten in der Forschung und der klinischen Praxis zu schaffen. Damit stellen wir sicher, dass berufliche Wege offen bleiben und jeder und jede die eigenen Interessen und Ambitionen verfolgen kann. Unser Ziel ist es, Talente für uns zu gewinnen und diese zu halten. Wir möchten junge Forscherinnen und Forscher davor bewahren, "durch die Maschen zu fallen", und ihre langfristigen beruflichen Erfolge unterstützen. Wir sind überzeugt, dass Vielfalt eine Bereicherung für den akademischen und sozialen Austausch ist und fördern daher ein integratives Umfeld, in dem Menschen aller Hintergründe, Identitäten und Perspektiven geschätzt und befähigt werden, sich frei zu entfalten. Das Miteinander vielfältiger Stimmen bereichert das Lernen, fördert Innovationen und schafft eine gerechtere Gesellschaft. Gemeinsam pflegen wir eine Campus-Kultur des gegenseitigen Respekts, der Zusammenarbeit und der Chancengleichheit für alle. Auf diese Weise wollen wir die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Klinikerinnen und Klinikern fördern, die Innovationen in der neurologischen und psychiatrischen Forschung weiter vorantreiben werden.
Wirkung in die Gesellschaft
Unsere Forschung verbessert die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten, indem sie unsere bahnbrechenden Entdeckungen für die Gesellschaft zugänglich macht. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Komplexität von neurologischen und psychischen Störungen zu entmystifizieren und das Bewusstsein und Verständnis dafür zu fördern, so dass eine gesündere und besser informierte Gesellschaft entstehen kann.
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Durch die Erweiterung unseres grundlegenden Verständnisses von Erkrankungsprozessen, insbesondere der Dynamik der Pathogenese, und die erfolgreiche Übertragung unserer wissenschaftlichen Erkenntnisse in klinische Anwendungen wollen wir die Gesundheit der Bevölkerung verbessern, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten steigern und zu einem breiteren Verständnis der psychischen und neurologischen Gesundheit über alle Altersstufen hinweg beitragen. Wir verfügen über das Potenzial, das Gesundheitswesen, die Gesundheitspolitik und das Wohlergehen unserer Gesellschaft mit zu gestalten. Durch eine klar definierte Internationalisierungsstrategie bringen wir die Wissenschaft voran und unterstützen diejenigen, die die medizinische Versorgung der Patienten verbessern, insbesondere durch Forschungsprogramme zur lokalen Versorgung. Darüber hinaus sind wir bestrebt, unser Wissen und unsere Erkenntnisse in die Gesellschaft einzubringen, so dass die Komplexität der medizinischen Forschung für alle verständlich wird.
Integrität der Forschung
Wir setzen auf Transparenz und Zusammenarbeit, um wissenschaftliche Durchbrüche zu beschleunigen und die höchsten Standards für die Integrität der Forschung zu gewährleisten. So stellen wir sicher, dass unsere Arbeit einen dauerhaften, positiven Einfluss auf das Verständnis und die Behandlung der herausforderndsten psychischen und neurologischen Krankheiten der Welt hat.
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Wir berücksichtigen die Grundsätze der Open Science und teilen Forschungsdaten, Methoden und Ergebnisse mit der breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit. Durch die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit, wie sie beispielsweise in der DRESDEN-concept Forschungsallianz zum Ausdruck kommt, trägt dieses Engagement dazu bei, Entdeckungen zu beschleunigen und erhöht damit unsere Chancen, durch Synergieeffekte bei der effektiveren Identifizierung gemeinsamer und spezifischer Konzepte große wissenschaftliche Fortschritte zu erzielen. Durch die Offenlegung unserer Forschung fördern wir vielfältige Beiträge und ermöglichen eine weltweite Beteiligung an der Bekämpfung der von uns untersuchten komplexen Krankheiten. Wir stellen sicher, dass alle an unserer Fakultät durchgeführten Forschungsarbeiten strenge ethische Richtlinien einhalten, um das Wohl der Forschungsteilnehmerinnen und -teilnehmer und die Integrität der wissenschaftlichen Daten zu gewährleisten. Unsere Bildungsangebote, die an der Dresden School of Clinical Science (DSCS) gebündelt werden, stehen für diese Werte ein und vermitteln der nächsten Generation von Forscherinnen und Forschern einen hohen Respekt für ethische Praktiken und die Bedeutung der Aufrechterhaltung des öffentlichen Vertrauens in die Wissenschaft.