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Forschungsver­bund Public Health Sachsen

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Wichtige Themen im Überblick

Der Forschungsverbund stellt sich vor

Mission Statement

Der Forschungsverbund Public Health Sachsen hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Aufrechterhaltung und weiteren Förderung des Gesundheitszustandes in der sächsischen Bevölkerung zu leisten. Im Fokus stehen dabei ein gerechter Zugang zu präventiven und kurativen Leistungen des öffentlichen und solidarisch finanzierten Gesundheitssystems und eine breite Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an medizinischer Innovation und Ergebnissen der Spitzenforschung.

Der Grundstein für ein gesundes Leben und Altern wird bereits in der frühen Kindheit gelegt. Für den Forschungsverbund sind daher Gesundheitskompetenz und Chancengleichheit in allen Lebensphasen und Regionen entscheidend. Damit trägt der Forschungsverbund zur Erreichung der Gesundheitsziele „Gesundheit rund um die Geburt“, „Gesund aufwachsen“ sowie „Gesund älter werden“ bei.

Innerhalb des Zentrums für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung verbindet das interdisziplinäre Team des Forschungsverbundes dabei Methoden der Sozialwissenschaften und der evidenzbasierten Medizin. Innovative Konzepte zur Steigerung der Gesundheitskompetenz, zum chancengerechten Zugang zu Gesundheitsleistungen und zur Verzahnung von öffentlichem Gesundheitsdienst und gesetzlicher Krankenversicherung sind zentrale Forschungsschwerpunkte. Dabei werden gleichsam individuelle Lebenswelten und der Einsatz digitaler Technologien berücksichtigt. In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Medizin, Politik, Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft entwickelt und evaluiert der Forschungsverbund dabei regional passfähige Interventionen für die Verhaltens- und Verhältnisprävention und sensibilisiert relevante Akteure für die entsprechenden Themen.

Aktuelle Projekte beschäftigen sich beispielsweise mit psychischer Gesundheit, Allergie- und Suchtprävention und ernährungsbedingten Erkrankungen.

Historie

Der Forschungsverbund Public Health Sachsen besteht seit 1994 und betreut bis heute eine Reihe wissenschaftlicher Projekte zum Themenbereich Public Health.

Im Rahmen der Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Förderschwerpunkt "Health 2000" wurde unter Leitung von Prof. Dr. Dr. W. Kirch seitens der Technischen Universität Dresden mit der Medizinischen Fakultät die Initiative zur Etablierung von Public Health in Sachsen ergriffen. Im August 1993 wurde vom Vorstand mit der Formulierung des Gesamtforschungsantrages begonnen, der am 01.10.1993 zur Förderempfehlung führte. Am 01.04.1994 begann der Forschungsverbund dann mit der Aufnahme von 10 BMBF-Projekten seine Arbeit. Komplementär zum Forschungsverbund besteht seit 1991 der Studiengang Public Health. Nach Etablierung der BMBF-geförderten Projekte kamen ab 1995 eine Reihe von Assoziationsprojekten hinzu. Nach Abschluss der BMBF-Förderung konnte sich der Forschungsverbund bis heute im Rahmen von diversen drittmittelfinanzierten Projekten an der Medizinischen Fakultät etablieren. So kann der Verbund bis heute auf an die 100 erfolgreich durchgeführte Projekte zurückblicken und bearbeitet derzeit weiterhin eine Reihe von drittmittelfinanzierten Projekten. Seit 2017 ist der Forschungsverbund Public Health Sachsen dem Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV, Leitung: Prof. Dr. Jochen Schmitt) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus zugehörig. Dies ermöglicht eine interdisziplinäre, transsektorale Verzahnung des Public-Health-Bereichs mit versorgungswissenschaftlich relevanten Themen.