30.08.2018

Forschung: Anormaler Hall-Effekt in den Magnetfeld-induzierten Weyl-Halbmetallen GdPtBi und NdPtBi

Shakhar © C. Shekhar Shakhar © C. Shekhar
Shakhar

© C. Shekhar

Für die Halb-Heusler-Verbindungen GdPtBi und NdPtBi wurden topologische Halbmetall-Fermiflächen vorhergesagt.
Wir haben in diesen Verbindungen als Funktion des externen Magnetfeldes einen resonanzartig auftretenden anormalen Hall-Effekt gemessen, der durch die Ausbildung von topologischen Weyl-Zuständen erklärt werden kann. Gemeinsam mit der  Beobachtung von topologischen Oberflächenzuständen und einer chiralen Anomalie im Magnetwiderstand ist damit der experimentelle Nachweis des Weyl-Semimetall-Zustandes für diese Verbindungen komplett.
Magnetisch hochempfindliche Beschleunigerexperimente mit Myonen zeigen,dass in dem relevanten Temperatur- und Magnetfeldbereich keine magnetischen Korrelationen die Ausbildung des Weyl-Semimetalls beeinflussen.

C. Shekhar, N. Kumar, V. Grinenko, S. Singh, R. Sarkar, H. Luetkens, S.-C. Wu, Y. Zhang, A. C. Komarek, E. Kampert, Y. Skourski, J. Wosnitza, W. Schnelle, A. McCollam, U. Zeitler, J. Kübler, B. Yan, H.-H. Klauss, S. S. P. Parkin, and C. Felser,
Anomalous Hall effect in Weyl semimetal half-Heusler compounds RPtBi (R = Gd and Nd),

PNAS 1810842115 (2018) 

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Kerstin Brankatschk
Letzte Änderung: 06.09.2018