Absolvententreffen und -verabschiedungen

Bei der Organisation Ihres Absolvententreffens unterstützen wir Sie:

  • Informationsmaterial: Von Alumni Guide bis Universitätsjournal — wir stellen Ihnen für Ihr Treffen Informationsmaterial zusammen und schicken es Ihnen zu.
  • Sie haben fachspezifische Fragen oder möchten einfach wissen, was es Neues in Ihrer ehemaligen Fakultät gibt? Dann wenden Sie sich an „Ihren" Absolventenbeauftragten!  
  • Sie benötigen Tipps für günstige Übernachtungsmöglichkeiten und anderes? Dann klicken Sie HIER!
  • Sie suchen Ihre ehemaligen Kommilitonen? Sie möchten Ihre frühere Studentenakte einsehen? Dann kontaktieren Sie die Mitarbeiter des Universitätsarchivs.
  • Sie möchten in einer der Mensen essen? In der Woche ist dies unkompliziert möglich, die  Öffnungszeiten finden Sie HIER. Für eine Verköstigung an Sonnabenden wenden Sie sich bitte an den Cateringservice des Studentenwerkes:
  • Sie möchten mit Ihrer ehemaligen Seminargruppe eine Campusführung unternehmen ? Dann wenden Sie sich an:

Kustodie

Name

Dr. Jörg Zaun

Adresse work

TU Dresden:

01062 Dresden

Die Mitarbeiter der TU-Kustodie bieten Ihnen kostenfrei eine historische Campusführung inkl. Hintergründe zu Gebäuden und Namen. Die Führung beinhaltet die Universitätsgeschichte und die bauliche Entwicklung des Campus. Sie wird vorrangig wochentags angeboten, an den Wochenenden wird nur ausnahmsweise geführt.

Name

Dr. Günter Kieb

Campus-Touren inkl. Hörsaalbesichtigung: bietet der TUD-Absolvent Dr. Günter Kieb von „Dresden Aha!" kostenpflichtig an. Darüber hinaus werden auf individuellen Stadtrundgängen die Veränderungen seit der Studienzeit sichtbar gemacht. Englischsprachige Führungen sind möglich.

Ankündigung von Treffen

Gern kündigen wir hier Ihr Absolvententreffen/-Ihre Verabschiedung  an bzw. berichten darüber. Schicken Sie uns einfach Text/Fotos dazu: absolventen@mailbox.tu-dresden.de

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Absolvententreffen


Bei Fragen zu Verabschiedungen können Sie sich jederzeit an die  Absolventenbeauftragten der Fakultäten wenden.
 

Berichte von Absolvententreffen

Seminargruppentreff der „Seminargruppe 11“ des Bereiches Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der TU Dresden vom 21. bis 24.06.2018 in Hamburg


1)    Organisation

Lothar hat sich, in dem Zeitraum von fast zwei Jahren, sehr viel Mühe gegeben und mit Unterstützung von Monika ein Programm erstellt, was allen entgegengekommen ist. Alle erhielten nochmals das geplante zugeschnittene Programm und zusätzlich noch jeweils einen Stadtplan sowie einen Marco Polo Reiseführer für Hamburg und für die nicht mehr so sattelfesten einen „VIP Pass“ mit den gewählten Zielen und Terminen. Fast alle individuellen Wünsche wurden umgesetzt und im Ergebnis waren wir höchst zufrieden! Dafür wurde den Müllers auch vorab herzliche Dank ausgesprochen.

2)    Donnerstag, 21.06.2018

Die Anreise der Teilnehmer (siehe unten stehende Liste) am Treffen, zum Hotel „Alte Wache“, erfolgte individuell. Leider konnten am Treffen, aus unterschiedlichen Gründen nicht teilnehmen: Die zwei Vietnamesen, Klaus Schneider, Dietrich von Stockhausen, Werner Lotze –  verstorben Manfred Franke, Leander Wötzel – krank Rainer Henkel, Roland Mescher, Gisela Mintschew, Hartmut Nemitz, Wolfgang Roth, Ulrike Scheiber, Rüdiger Tolzmann, Rainer Worgt, Cristian Zieke, Brigitte Schneider?

Ab ca. 17:00 Uhr trafen sich die ersten Teilnehmer in der Bar, in der Hoffnung, dass alle pünktlich sind und ab 18:00 Uhr ein gutes Abendbrot zu erhalten ist. Natürlich kamen Chris und Ruthchen erst, als die anderen schon die Vorspeise hinter sich hatten.
Um 20:00 Uhr trafen sich alle im Konferenzraum zur offiziellen Begrüßung durch Lothar
(die erforderliche Technik hatte er auch organisiert) um die gegenseitigen Informationen der letzten Jahre und manch Interessantes der vorangegangenen Jahre aufzufrischen bzw. auszutauschen. Gerhard hat sich die Mühe gemacht eine Präsentation der letzten Seminargruppentreffen zusammenzustellen um nochmals einen Überblick zu erhalten was haben wir gemacht und wer war anwesend. Gunter hat einige Bilder aus seiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit im Ausland gezeigt. Nach dem doch sehr inhaltlichen bewegenden Tag verzogen sich alle ca. 23:45 Uhr auf die Zimmer.     

Freitag, 22.06.2018

Heute ist der Tag für uns total ausgelastet! Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es, für 11 Teilnehmer, mit den drei PKW´s und den Fahrern Lothar, Gerhard und Horst zur Werksbesichtigung des Airbuswerkes in Finkenwerder. Trotz der Verspätung am Zielort wurden wir noch in die 09:30 Uhr-Gruppe aufgenommen. Der Rundgang war für alle höchst informativ und gestattete einen Einblick in die Historie, die bisherige, aktuelle und zukünftige Erzeugnis-struktur, soziale Aspekte der Arbeitnehmerschaft sowie technische Erläuterungen und der globalen wirtschaftlichen Probleme. Danach ging es gemeinsam zum Mittagessen im gemütlichen Fischrestaurant „Storchennest“. Im Anschluss an das Mittagessen fuhren wir zum „Elbtunnel“, wo wir die Fahrzeuge parkten um dann zu Fuß durch das imponierende Bauwerk zu den Landungsbrücken zu gelangen. Schade nur, dass gebaut wurde, so konnte man kein schönes Foto vom Tunnelportal schießen. Dafür entschädigte uns die Aussicht auf das gegenüberliegende Ufer  mit den Landungsbrücken und dem Profil der Hansestadt. Parallel dazu besuchten Mathias und Monika die „Miniaturwelten“ und Christian und Ruth besuchten die Aussichtsplattform der Philharmonie. Um 15:00 Uhr waren alle wieder vereint und wir konnten, ohne Gerhard und Monika, die lohnenswerte Stadtrundfahrt mit dem „Roten Doppeldecker“ starten. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel traf sich der harte Kern, außer Uwe, Gerlinde, Gerhard und Monika, um 21:00 Uhr, zur Führung durch „St. Pauli“, mit dem Nachtwächter „Paul“. Der Rundgang war sehr informativ und visuell anregend, da man ja im Gegensatz zu der Besichtigung am Tag (äußerst trist) das wirkliche Leben in der Nacht beschnuppern konnte. Unser Weg führte uns über den Hans Alberts Platz – Reeperbahn – Beatles Patz – die Große Freiheit entlang, vorbei an der „Große Freiheit Nr.7“ sowie an unzähligen Clubs und Bars vorbei, unter anderem auch für die Männer die „Herbertstrasse“ (leider ohne Geld und Zeit) so konnte man nur das wenig verhüllte Fleisch betrachten. Man muß natürlich auch feststellen, dass der Höllenlärm von Menschen und Musik für die Altersgruppen >70 wohl nicht mehr geeignet ist. Fraglich ist auch, wie die Dauernutzer dieser Szene zum gesellschaftlichen Sozialprodukt beitragen (Verhältnis Ausgaben zu nachfolgenden Sozialkosten).
Kurz vor 24:00 Uhr kamen wir wieder im Hotel an und im Ergebnis wurde festgestellt, die Führung und der Nachtwächter waren Klasse.

3)    Sonnabend, 23.06.2018

Leider mussten uns heute Morgen Christian und Ruth schon verlassen Heutiges Thema „Hamburg Tor zur Welt“. Nach dem Frühstück ging es wieder zu den Landungsbrücken um mit einer Barkasse der Fa. Abicht die Große Hafenrundfahrt zu starten. Interessant der Containerhafen, die Schleusen und das Kreuzfahrtschiffpair. Mit der kleinen Barkasse konnte man direkt unter den Bug/Heck der Schiffe fahren und so die gewaltige Dimension dieser zu erfassen. Es wurde auch das Problem der Elbezufahrt für große Containerschiffe diskutiert, da dafür nochmals die Elbevertiefung erweitert werden soll. Das Thema ist strittig, da ja in Bremerhafen ein großer Containerhafen gebaut wurde und die Elbanlieger unabsehbare Spätfolgen befürchten. Nach der Hafenrundfahrt teilte sich die Gruppe und 12 Teilnehmer machten sich auf, die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie zu besuchen. Der andere Teil verschwand in der Stadt um ihre Freizeit zum shoppen o.a. zu nutzen. Nach dem individuellen Abendessen starteten Ute und Rolf zum Musical „König der Löwen“ und der Rest verblieb im Hotel im Zimmer oder in der Bar. Bei einem gemütlichen Bier und ausgiebiger Konversation wurde auch ein Auge auf den Fußball unserer so erfolgreichen Profikicker geworfen

4)    Sonntag, 24.06.2018

Schon waren die zweieinhalb Tage vorüber und die Teilnehmer machten sich auf den Heimweg oder nutzten ihre Zeit um noch ein paar Tage im Norden zu verbleiben.
Abschließend wurde von allen festgestellt, dass dieses Treffen ein voller Erfolg war, Lothar und Monika der Dank ausgesprochen und man trennte sich mit dem Wunsch auf Gesundheit und ein Wiedersehen im Raum Dresden 2020. Auch an die aus Krankheitsgründen nicht anwesenden wurde mit einem Kartengruß gedacht.

5)    Ausblick 2020

Von einigen Teilnehmern wurde Gunter aufgefordert sich für das Seminargruppentreffen 2020, anlässlich des 50 jährigen Diplomjubiläums, zu kümmern.
Nach Prüfung der Termine unterbreiten wir daher den Vorschlag
 
a)    vom 22. – 25.09.2020 (23.09.1970 - feierliche Exmatrikulation) oder
b)    vom 05. – 08.11.2020 (06.11.2020 - Diplomübergabe)

Gunter Meyer
 

Absolvententreffen des Studienjahrganges 1969 der Sektion 10, Seminargruppen 01-07

Treff © privat Treff © privat
Treff

© privat

Nach 45 Jahren trafen wir uns am 26.05.2018, 14:00 Uhr, vor der Alten Mensa. Die ersten Teilnehmer waren schon viel früher da, es verteilte sich gut. Dieses Wiedersehen war schon ein großer Höhepunkt. Viele erkannten sich nicht gleich wieder bzw. überhaupt nicht. Es wurden Namensschilder verteilt, so konnte man die Personen besser zuordnen. Wir zogen in den Barkhausen-Bau, in den Hörsaal 205, in dem wir auch früher Lehrveranstaltungen hatten. Nach der Begrüßung folgte eine Gedenkminute für die verstorbenen Kommilitonen. Anschließend wurde das Treffen mit einem Gläschen Sekt eröffnet, sogar ein Lied wurde gesungen. Danach folgten die Grußwörter von Herrn Prof. Werner Krause, Herrn Prof. Thomas Zerna und Herrn Dr. Manfred Zimmerhackl. Anschließend begann unser Rundgang gegen 16:00 Uhr zur Nöthnitzer Straße, zum Görges-Bau, zum Hülsse-Bau, zum Zeuner-Bau und zum Ma- und Ph-Hörsaal, den wir selbst organisierten. Dabei sahen wir viel Neues, aber wir entdeckten auch viel aus unserer damaligen Zeit wieder. Viele erinnerten sich an damalige Begebenheiten. Der Rundgang endete in der Alten Mensa. Im West-Flügel wartete auf uns das Büffet. Es wurde sehr viel erzählt. Ein Video mit Bilder aus unserer erlebten Vergangenheit ergänzte den sehr interessanten Abend. Nach 23.00 Uhr endete dieses einmalige Treffen. Gern hätten wir uns in ein Goldenes Buch der Uni eingetragen, aber so ein Buch muss erst noch geboren werden.

Im Namen aller Beteiligten möchte ich mich bei den uns unterstützenden Personen recht herzlichst bedanken.

Wolfgang Knipper
69/10/01


1967 – 2017 – 50 Jahre ANEX

Im Juli 1967 begann eine Tradition am damaligen Institut für elektrische Maschinen und Antriebe der Fakultät Elektrotechnik, die bis heute viele Fortsetzungen gefunden hat. Die Assistenten der Arbeitsgruppe Antriebe unter ihrem späteren Chef Professor Dr. Rolf Schönfeld fuhren über ein verlängertes Wochenende ins Umland zur „Antriebsexkursion – ANEX“.

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Prof. Hofmann im Labor

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Prof. Hofmann im Labor © Archiv Büchner

Bis 1997 stehen 27 ANEX zu Buche. Da viele ehemalige Assistenten die Kontakte nach Dresden hielten, wurden ab 1982 Treffen als „Veteranen-ANEX“ einberufen, die immer wieder großen Anklang finden. Das neunte Treffen fand im Juni 2017 in Dresden und Freital statt, wobei Prof. Dr. Wilfried Hofmann als aktueller Inhaber des Lehrstuhls über 40 Ehemalige begrüßen konnte. 

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Treffen der Veteranen im Klosterhof

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Treffen der Veteranen im Klosterhof © Archiv Büchner

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Führungsbeginn im Schloss Burgk

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Führungsbeginn im Schloss Burgk © Archiv Büchner

Bei Vorträgen und Vorführungen im Görgesbau über aktuelle Themen in Forschung und Lehre, mit einem Abend im „Klosterhof“ in Leubnitz, in der Nähe der Gräber von Prof. Schönfeld und seines Vorgängers Prof. Pommer, einem Ausflug ins Schloss Freital-Burgk mit Besichtigungen des Bergbaumuseums und der Galerie Freital gab es umfangreiche Möglichkeiten des persönlichen Gesprächs und des Austauschs von Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre am Institut. Im Bergbaumuseum wartete auf uns die weltweit erste elektrische Grubenlok

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Grubenlok „Dorothea“ in Freital

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Grubenlok „Dorothea“ in Freital © Archiv Büchner

„Dorothea“, die 1882 von Siemens nach Freital-Zauckerode geliefert wurde und die bis 1927 im Oppelschacht Dienst tat. Sie ist eine Leihgabe der Firma Siemens an das Museum Freital. Auch wenn sich viele Teilnehmer in ihrer Assistentenzeit nicht begegnet sind, ist die Kommunikation untereinander keine Hürde, denn alle entstammen der gleichen Dresdner Schule der Antriebstechnik. Die weiteste Anreise hatte Prof. Quang von der TU Hanoi, zu der es langjährig gute Kontakte gibt. Am Ende der ANEX 2017 haben wir mehrheitlich vereinbart, dass eine Fortsetzung in zwei Jahren mit der dann 10. Veteranen-ANEX erfolgen soll.

Prof. Dr. Peter Büchner

69/09/05 - Bericht vom Absolvententreffen 2016

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© privat

Die ehemalige Seminargruppe 69/09/05 der TU Dresden traf sich zu ihrem dritten Absolvententreffen vom 9. bis 11. September in Dresden. Wir konnten alle im Gästehaus der TU am Weberplatz unterkommen. Bereits am Freitag dem 9. September trafen sich die meisten ehemaligen Absolventen auf dem Gelände der TU. Um das Flair von vor vielen Jahren wieder zu erwecken starteten wir in der Alten Mensa. Aber kein Vergleich mehr zu den Zeiten vor mehr als 40 Jahren. Anschließend macht uns Herr Dr. Zaun von der Kustodie mit den neuen Entwicklungen vertraut und frischte auch unsere alten Erinnerungen wieder auf. Am Samstag dem 10. September fuhren wir mit dem Dampfer nach Meißen. Es war zwar wenig Wasser in der Elbe, viele hatten diese Seite von der Elbe her jedoch noch nie gesehen. Am Abend fand dann das eigentliche Absolvententreffen im Restaurant über dem Gästehaus statt, zu dem dann noch weitere Teilnehmer eintrafen.
Auch unsere Frauen waren dabei, als ob sie schon immer dazugehört hätten und taten ihr Bestes zum Gelingen unseres Treffens. Bei einem leckeren Essen wurden die Gespräche über unsere Studienzeit, die Familie, die zwischenzeitlichen Erlebnisse und Ereignisse fortgesetzt. Jeder berichtete über seine berufliche und private Entwicklung. Inzwischen sind alle aus dem Berufsleben ausgeschieden und haben ihr Rentnerdasein zu gestalten.
In harmonischer Atmosphäre klang auch dieser Tag aus. Am Sonntag verabschiedeten wir uns in der Absicht - das nächste Treffen zum 50. Jahr unserer Immatrikulation stattfinden zu lassen. Einige verbrachten den Tag dann noch  individuell in Dresden und Umgebung.
 
Dank Allen, die mit ihrer Beteiligung für diese herrliche Atmosphäre sorgten.
Für die Seminargruppe 69/09/05: Ulf Johannes
PS: Gesucht wird nach wie vor noch unser Seminargruppenleiter Wolfgang Schmidt.

Seminargruppentreffen „Luftfahrt 60"

Zum 60. Mal jährte sich Ende mai 2016 der Tag, als wir an der damaligen TH Dresden, Fakultät für Luftfahrtwesen, immatrikuliert wurden. Unsere Seminargruppen 3a und 3b umfassten ca. 50 Studenten und 1 Studentin der Fachrichtungen Flugzeugkonstruktion und Flugzeugstatik. Von der Anfang der 50er Jahre geheimen Ausbildung im Flugzeugbau in der damaligen DDR, die nur handverlesenen, absolut Regimetreuen zugänglich war,  war man mit unserem Jahrgang dazu übergegangen, das Studium Luftfahrtwesen nun auch allgemein publik und zugänglich zu machen. Das hatte damit zu tun, dass von Partei und Regierung beschlossen worden war, einen eigenen Flugzeugbau aufzubauen.
Mit der Rückkehr der 1946 in die damalige Sowjetunion zwangsverpflichteten bzw. verschleppten deutschen Flugzeugbau-, Stahltriebwerks-, Raketen– und anderen wissenschaftlich-technischen Spezialisten und deren Familien, war dieses hochqualifizierte, erfahrene Personal strategisch in der DDR zu binden. Der rohstoffarmen Situation des Landes Rechnung tragend, sollte durch diesen verarbeitungsintensiven, hohe Anforderungen an alle Bereiche der Volkswirtschaft stellenden Industriezweig, eine zukunftsträchtige Befruchtung und Stärkung der Exportkraft der Gesamtvolkswirtschaft erreicht werden.
Wir hatten unsere Bewerbungen also noch an die Fakultät für Leichtbau gerichtet und wurden nach entsprechender Eignungsprüfung, die nach meiner Kenntnis auch eine Befragung unseres privaten Umfeldes hinsichtlich Haltung zum Arbeiter- und Bauernstaat, also gewissermaßen ein Leumundszeugnis umfasste, zum Studium an der – nunmehr umbenannten – Fakultät für Luftfahrtwesen zugelassen.
Das Studium begann mit einem halbjährigen – einsemestrigen – Vorpraktikum, welches für uns zunächst einen achtwöchigen Ausbildungslehrgang für Holzflugzeugbautechniker an der zentralen Segelfliegerschule der GST (Gesellschaft für Sport und Technik) in Schönhagen bei Berlin bedeutete. Dort lernten wir uns kennen, unterlagen dem vormilitärischen Drill, dem wir alle wahrlich nicht begeistert gegenüber standen. Es entwickelte sich aber im Verlauf der Zeit, vor allem durch die außerhalb des Dienstes in der Werkstatt ermöglichte Segelfliegerausbildung, ein gutes kameradschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl.
Über all die vielen Jahre und erlebten Einzelschicksale hinweg hat sich dies bis heute im Kern erhalten. Die meisten von uns wohnten während des Studiums im Studentenheim Dürerstrasse 24/ Ecke Güntzstrasse, also gleich neben den Fakultätsgebäuden. Auch dadurch lernte man sich besser kennen.
Einige waren von Hause aus gewissermaßen mit dem Flugzeugbau verbunden, weil sie Angehörige der aus der Sowjetunion zurück gekommenen Spezialistenfamilien waren. Sie kannten sich schon vor dem Studium, denn sie hatten dort in Podberesje, am Moskauer Meer, eine gemeinsame Kindheit verlebt und waren dort in die Schule gegangen. Mehrere waren über die ABF, die sogenannte Arbeiter- und Bauernfakultät, zum Studium delegiert worden. Sie hatten also schon vor dem Abitur einen Beruf erlernt und gearbeitet und das Studium als gesellschaftlichen Auftrag erhalten. Andere waren direkt nach dem Abitur zum Studium gekommen und  hatten sich in individueller Motivation das perspektivreiche interessante Ausbildungsziel im Flugzeugbau gesucht.
Durch Krankheit, familiäre Gründe, die Höhe der Anforderungen, veränderte Interessen usw. haben mehrere Kommilitonen vorzeitig das Studium beendet bzw. beenden müssen. Einige haben auch aus politischen und persönlichen Motiven ihr Studium dann an Universitäten im damaligen „Westen“ fortgesetzt. Es war ja noch möglich, im geteilten Deutschland über Westberlin ohne größere Probleme nach der Bundesrepublik auszureisen, oder – wie man damals formulierte – „abzuhauen“ oder zu „flüchten“. So waren wir zum Abschluss des Studiums, also zum Diplom 1962, noch etwa 32 Kommilitonen.
Dann kam zunächst 1961 der Mauerbau in Berlin, verbunden  mit der totalen Abschottung der DDR. Darauf folgte 1962 das Ende des DDR-Flugzeugbaus. Beide Ereignisse waren existenziell einschneidend für unsere berufliche und persönliche Zukunftsgestaltung.
Nun galt es, eine neue Orientierung zu finden. Damit war ein Auseinanderdriften unserer weiteren Berufswege verbunden. In der aufkommenden Datenverarbeitung fanden einige, vor allem die Statiker, ihren Arbeitsplatz, andere in den verschiedensten Bereichen des Maschinenbaus oder der übrigen Wirtschaft. Ein paar Wenige fanden  in der Flugzeugwerft in Klotzsche, heute  Elbeflugzeugwerke, ihren Arbeitsplatz. Sie war für die Reparatur und Wartung der Militärflugtechnik der DDR zuständig und von den einstigen Flugzeugwerken Dresden übrig geblieben. Wenige blieben zunächst als Assistenten an der Universität und gingen dann später, meist nach erfolgter Promotion, in die Industrie.
Durch die politischen Widerwärtigkeiten haben mehrere eine zum Teil dramatische und abenteuerliche Flucht nach dem Westen vollbracht. Ich denke dabei an unsere Kommilitonen Wolfgang Uhse, dem die Flucht mit westberliner studentischer Hilfe gelang oder Gerhard Wagner, dessen selbst entworfenes und im Geheimen gebautes Fluchtflugzeug heute im Deutschen Museum in München zu sehen ist. Andere erreichten unter Preisgabe alles bisher Erreichten zum späteren Zeitpunkt eine legale Ausreise aus der DDR.
Seit dem Ende des Studiums hat sich ein Kreis der in Dresden Verbliebenen um Manfred Hoffmann, Karsten Geisler und Hellfried Kästner regelmäßig, auch unter Einbeziehung der Ehefrauen, getroffen und den Zusammenhalt gepflegt. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der DDR fanden dann zunächst aller 4 Jahre, ab 2000 aller 2 Jahre Treffen, nun unter Teilnahme fast aller ehemaligen Seminargruppenangehörigen und deren Partnern statt.
Im Laufe der Jahre sind - schon viel zu früh - 10 Kommilitonen verstorben, an die wir besonders im Rahmen unseres Jubiläums erinnern und ihrer hier ehrend gedenken wollen: Ulrich Künzel, Eberhard Wegner, Raimund Litschko, Manfred Hoffmann, Werner Fiedler, Klaus Köhler, Richard Blazejowski, Karlfried Schlegel, Günter Kretzschmar und Hellfried Kästner. Einige Wenige sind auch aus unserm Blickwinkel verschwunden, ohne dass wir über ihren weiteren Lebensweg etwas erfahren haben.
Im Rückblick auf unser berufliches Leben können wir dank der auf hohem Niveau erfolgten Ausbildung an der TU Dresden und in Verbindung mit unserer individuellen Persönlichkeitsentwicklung, auch unter oftmals widerwärtigen Umständen, summa summarum eine hervorragende Bilanz ziehen.
Mehrere unserer Kommilitonen, u.a. Peter Thiede, Uwe Ganzer, Manfred Besinger oder Wolfgang Uhse, haben in führenden Positionen, ob bei AIRBUS, Dornier oder als Professoren die Entwicklung des Flugzeugbaus in Deutschland mitbestimmt. Das hohe Niveau des Kran- und Fördermaschinenbaus der damaligen DDR ist unter anderen durch Jürgen Grießhaber wesentlich beeinflusst worden. Durch sein Wirken im Landmaschinenbau hat Hartmut Jörns zur Entwicklung leistungsfähiger Mähdrescher entscheidend mit beigetragen. Acht von uns haben promoviert, drei wurden als Professoren berufen. Aber nicht der akademische Grad ist entscheidend. Alle waren auf ihrem jeweiligen Tätigkeitsgebiet kreativ, durchsetzungsfähig und ergebnisorientiert!
Wir waren den Anforderungen der Zeit und unseres Berufslebens gewachsen – haben sie erfolgreich gemeistert!
Und insofern denken wir auch in Dankbarkeit an die Professoren unserer Studienzeit, die uns durch hervorragende Vorlesungen und ihre besondere Persönlichkeitsausstrahlung wesentlich prägten. An dieser Stelle seien  so namhafte Hochschullehrer wie Nikolaus Joachim (N.J.) Lehmann, Alfred Recknagel, Willibald Lichtenheldt, Gerhard Faltin, Werner Albring und Günter Landgraf genannt, deren Vorlesungen sich in unser Gedächtnis fest eingebrannt haben. Auch viele andere unserer damaligen Professoren sind unvergessen, wie unsere beiden Fachrichtungsprofessoren Hermann Landmann und Rudolf Müller, der Aerodynamiker Willi Richter, der Gastprofessor für Flugzeugkonstruktion Dr. Grebenkov oder Professor Pawlowitsch für Strahltriebwerke.
Vergessen haben wir auch nicht, dass oftmals die in zweiter Reihe stehenden Oberassistenten, Assistenten und Mitarbeiter, einen wesentlichen Beitrag zu unserer Ausbildung und unserer Persönlichkeitsentwicklung leisteten. Und wir erinnern uns dankbar an sie.
Unser Leben im Nachkriegsdeutschland war vor allem geprägt durch die in diesen 60 Jahren seit unserem Studienbeginn stattgefundenen unvorstellbaren Veränderungen in der Technik, aber auch des gesellschaftlichen Umfeldes.
Heute verfolgen wir die Entwicklung der Luft-und Raumfahrt passiv und genießen als Passagiere das Fliegen. Ja, und wir – die Ehemaligen – hoffen alle, dass es uns noch recht lange vergönnt ist, weiter in diesem Sinne daran teilhaben und unsere Treffen weiter durchführen zu können.
Hartmut Jörns

Absolvententreffen der Professur Agrarsystemtechnik

Am 01. April 2016 fand wieder einmal eines der regelmäßig durchgeführten Absolvententreffen der Professur Agrarsystemtechnik statt. Von den über 1400 Absolventen der Landtechnik an der TU Dresden seit 1954 nahmen etwa 350 teil.
Der jedem Maschinenbaustudenten bekannte Hörsaal ZEU 222 war der Treffpunkt für die Auftaktveranstaltung (Lichtenheld-Hörsaal).

Absolvententreffen © Korn Absolvententreffen © Korn

Im Lichtenheld-Hörsaal

Absolvententreffen

Im Lichtenheld-Hörsaal © Korn

Hier gab der Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Prof. Stelzer, einen Überblick über die Entwicklung der Fakultät Maschinenwesen. Weitere Vorträge folgten mit Prof. Beckmann (Professur für Energieverfahrenstechnik) zu Perspektiven erneuerbarer Energieträger, durch Herrn Dr. Jäger (Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.) zu Aspekten des Wiederaufbaus der Frauenkirche und durch den Inhaber der Professur Agrarsystemtechnik, Prof. Herlitzius zur Perspektive der Landtechnik aus der Sicht der Professur. 

Absolvententreffen © Korn Absolvententreffen © Korn

In der alten Mensa

Absolvententreffen

In der alten Mensa © Korn

Anschließend fand von bis Mitternacht in der Alten Mensa ein geselliges Beisammensein in der statt. Hier wurden natürlich sehr rege und ausdauernd Erinnerungen ausgetauscht und natürlich auch aktuelle Probleme diskutiert.

Dr. H. Müller

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Absolventenreferat
Letzte Änderung: 02.07.2018