27.08.2026
10 Jahre Dresden is(s)t bunt: TUD beteiligt sich beim Gastmahl am 31. August mit zahlreichen Angeboten
Im Bild von links: Anne-Kathrin Schladitz (Chief of Staff GlobalFoundries), Prof.in Ursula M. Staudinger (Rektorin der TU Dresden), Dr. Eva Sturm (Vorständin Cellex Stiftung), Prof. Gerhard Ehninger (Vorsitzender des Stiftungsrats der Cellex Stiftung), Maria Noth (Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche Dresden) und Ulrike Leßmann (Intendantin tjg. theater junge generation).
Am 31. August 2026 findet von 16:00 bis 20:00 Uhr auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche Dresden das 10. Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“ statt. Bereits heute, 27. August 2026, gab es im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorgeschmack. Nicht nur kulinarisch – auch inhaltlich:
„Weltoffenheit, eine Willkommenskultur, Perspektivenvielfalt und die Bedeutung von Diversität für unsere demokratische Gesellschaft – dafür steht das Gastmahl seit über zehn Jahren. Diese Werte sind ein unerlässliches Herzstück des Wissenschafts-, Wirtschafts- und Innovationsstandortes Dresden. Internationale Unternehmensansiedlungen wie die im Silicon Saxony sind ohne Weltoffenheit ebenso wenig denkbar wie die Gewinnung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt“, so Prof.in Ursula M. Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden (TUD).
Die TUD beteiligt sich am kommenden Gastmahl erneut mit zahlreichen Einrichtungen und Angeboten, darunter:
- Dezernat Universitätskultur
- Center for Molecular and Cellular Engineering (CMCB)
- International Office
- Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM)
- DRESDEN-concept Welcome Center at TU Dresden
Darüber hinaus beteiligen sich die Henry Arnhold Dresden Summer School, die Dresden International Universität (DIU) und das TUDIAS Studienkolleg.
„Die internationale Sichtbarkeit und Anziehungskraft der TUD als Exzellenzuniversität stärkt den Standort Dresden: Mehr als 6.000 internationale Studierende und über 1.700 internationale Promovierende bilden sowohl ein großes Fachkräftepotenzial als auch einen Wirtschaftsfaktor für Dresden und die Region. Hinzu kommt, dass rund ein Viertel der 5.500 wissenschaftlich Beschäftigten der TUD einen internationalen Background haben. Sie alle nutzen Dienstleistungen und Angebote in Dresden und bereichern mit ihren Ideen, Erfahrungen und Persönlichkeiten die Attraktivität des städtischen Lebens – nicht zuletzt durch kulinarische Vielfalt im Rahmen des Gastmahls“, so TUD-Rektorin Staudinger weiter. Wer durch Ausgrenzung, Abschottung bis hin zu Rassismus dagegen arbeite, gefährde nicht nur unsere gesellschaftlichen Werte, sondern auch die Attraktivität, Innovationskraft und den Wohlstand unserer Stadt.
Hintergrund: Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“
Pegida-Proteste, zahlreiche fremdenfeindliche Übergriffe und eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung der Stadt bestimmten die politische Atmosphäre im Jahr 2015.
Die Idee zum ersten Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“ wurde in dieser Zeit geboren als ein Versuch, auf das Gegeneinander im Alltag zu reagieren. Den Gegenentwurf zum Gegeneinander musste man nicht erfinden. Das Zusammenleben der Kulturen ist in Dresden wie in allen europäischen Großstädten gelebter Alltag in Beruf und Freizeit.
Das Gastmahl „Dresden is(s)t bunt“ setzt ein sichtbares Zeichen gegen Polarisierung, Ausgrenzung und die Vereinfachung komplexer Probleme zu Feindbildern. Das Gastmahl macht den Pluralismus und die Vielfalt unserer Stadt erfahrbar. Ein gemeinsamer Tisch mobilisiert zivilgesellschaftliche Akteure, Wissenschaft, Kultur, Religion und Wirtschaft, Verantwortung zu übernehmen und zusammenzuarbeiten.
Weitere Informationen: https://www.cellex-stiftung.org/de/projekte/gastmahl
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