02.09.2026
Ingenieur für Raumfahrttechnik: Damit Astronauten überleben
Der Alumnus des Monats September 2026 kommt aus dem Fachbereich Luft- und Raumfahrttechnik.
Schon früh entdeckte Steve Bornhöft seine Faszination für Technik und Fliegen. Folgerichtig studierte der Alumnus des Monats September an der TUD Luft‐ und Raumfahrttechnik. Das erste Raumschiff aus der Nähe sah der Raumfahrtbegeisterte drei Jahre nach Studienbeginn. Es folgten ein Praktikum bei Airbus Hamburg und die Diplom-Arbeit bei EADS Bremen. Heute arbeitet der Raumfahrt-Ingenieur bei Airbus Bremen mit daran, dass Menschen zum Mond fliegen und dort überleben können, und unterstützt damit maßgeblich die Artemis-Mondmission der NASA.
Bei Artemis II umreiste im Februar 2026 eine vierköpfige Crew den Mond. Mit an Bord war das zweite Europäische Servicemodul (ESM), hergestellt in Bremen. Dieses Antriebs- und Versorgungsmodul steuert Strom, Temperatur, Wasser- und Sauerstoff sowie die Astronautenversorgung. „Es ist das Überlebensmodul“, sagt Steve Bornhöft, der mit seinem Team für Montage und Tests verantwortlich ist. „Wir sorgen dafür, dass alles in der richtigen Reihenfolge, Zeit und Qualität zusammengesetzt wird. Final mit dem Crew Modul zum Raumschiff integriert wird das Europäische Sevice Modul in den USA.“
Jungen Menschen mit Interesse an der Luftfahrt empfiehlt er unbedingt, sich zu bewerben. Für ein entsprechendes Studium als auch bei seinem Arbeitgeber.
Haben auch Sie an der TU Dresden studiert und möchten gern mit Ihrer Alma Mater in Kontakt bleiben? Dann werden Sie Mitglied im Alumninetzwerk der TUD.
Kontakt:
Susann Mayer
Alumnibüro der TU Dresden
Tel.: +49 351 463-36278