24.08.2018

TU Dresden trauert um Ehrensenator Henry Arnhold

Henry Arnhold © TU Dresden Henry Arnhold © TU Dresden
Henry Arnhold

© TU Dresden

Wie heute (24. August 2018) bekannt wurde, ist Henry Arnhold gestern Abend in New York verstorben.

Henry Arnhold wurde am 15. September 1921 in Dresden geboren. Trotz seiner schlimmen Jugenderfahrungen zur Nazizeit in Dresden, die ihn zur Flucht aus Deutschland veranlassten, hat er sich nach der politischen Wende 1989 immer wieder für seine Heimatstadt Dresden und die Technische Universität Dresden engagiert. Dafür wurde er im Mai 2011 wie schon sein Großvater, Vater und Onkel, mit der Ehrensenatorwürde der TU Dresden geehrt.

TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen erinnert anlässlich des Todes von Henry Arnhold einmal mehr an seine immer wieder herausragende Unterstützung für die TU Dresden: „Henry Arnhold hat uns immer wieder tief beeindruckt mit seiner Weisheit, seinem Engagement, seinem großen Herzen, seiner Fröhlichkeit und vor allem seinem Verzeihen-Können. Im Namen aller Angehörigen der TU Dresden spreche ich seiner Familie und seinen Freunden unser tief empfundenes Beileid aus.“

Arnhold hat initiiert, dass seit den 1990er Jahren Studierende der TU Dresden ein Jahr an der New School for Social Studies/New York verbringen können. „Für ihn war der internationale Austausch, die Verständigung zwischen den Völkern, die Förderung junger Menschen eine Herzensangelegenheit“, sagt Prof. Hans Vorländer, der das Programm mit der New School betreut und als Direktor die Henry Arnhold Summer School leitet. „Henry Arnhold ist hier der Ideengeber und der großzügige Förderer der Zusammenarbeit von TU Dresden und den Dresdner Kulturinstitutionen gewesen – eine Kooperation, die einzig ist und die jedes Jahr viele junge Menschen aus aller Welt nach Dresden führt. Im Sinne von Henry Arnholds Motto ‚Continue to build bridges‘ werden wir im September die sechste Summer School eröffnen. Seinem unvergleichlichen Engagement und seinem philanthropischen Geist verdanken wir in Dresden unendlich viel“, fügt Hans Vorländer hinzu.

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Letzte Änderung: 27.08.2018