27.06.2026
Wissenschaft erleben: Tausende besuchten die TUD zur Langen Nacht der Wissenschaften
Offene Labore, beeindruckende Experimente, unterhaltsame Vorträge – Wissenschaft zum Erleben: Tausende Menschen folgten der Einladung der Technische Universität Dresden (TUD) zur Langen Nacht der Wissenschaften, staunten und experimentierten sich am 26. Juni 2026 durch den Abend. Auf dem TUD|Campus Südvorstadt und an vielen weiteren Standorten der Universität hatten Forschende und Beschäftigte der TUD zu über 250 Veranstaltungen eingeladen. Das Angebot war so vielfältig wie die TUD selbst.
Dabei vermittelten die Forscherinnen und Forscher nicht nur ihre eigene Begeisterung für Wissenschaft, sondern luden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, aktiv mitzuwirken – etwa Kryptografie zu testen oder Helium-Experimente durchzuführen. Ebenso war es möglich, virtuelle Kleidung in „magischen Spiegeln“ anzuprobieren oder im National Arc fault Research Center (NARC) die Kraft elektrischer Störlichtbögen kennenzulernen.
Auf der Wiese hinter dem Hörsaalzentrum stellten die Exzellenzcluster der TUD Spitzenforschung zum Anfassen und Verstehen vor – von nachhaltiger Elektronik bis Quantenmaterialien. Wer medizinische Themen vorzog, operierte mit dem Da-Vinci-Roboter im OP oder besuchte einen Schockraum, um die Schritte bei der Versorgung Schwerverletzter kennenzulernen. Die Kleinen konnten zum Beispiel Stickstoffeis naschen, mit Roboterhunden tanzen oder Chemieroboter aus Lego programmieren – sofern sie nicht lieber Wasser aufbereiteten oder selbst Moleküle am Computer entwickelten.
Tragflächenprofile konnten im Hörsaalzentrum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. optimiert werden und das COSMO Wissenschaftsforum im Kulturpalast machte Datenvisualisierungen interaktiv erlebbar.
In der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) nutzten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, alte Tonbänder zu digitalisieren oder sie begaben sich in den Escape Room der Bibliothek. Auch die Geisteswissenschaften kamen bei der TUD und ihren Partnern nicht zu kurz – etwa bei einem Vortrag zum Einfluss von KI-Bildern auf die Geschichtswissenschaft, organisiert vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung.
Gemütlich und kulinarisch wurde es nach dem vielen staunen, wundern, mitwirken und beobachten an den zahlreichen Imbiss-Ständen, bis das Highlight des Abends begann: Ein Science Slam holte die Wissenschaft auf die Bühne ins Rampenlicht. Organisiert vom Sachgebiet Diversity Management der TU Dresden rückten Wissenschaftlerinnen ins Scheinwerferlicht. Zehn Minuten hatten die Slammerinnen Zeit, um mit ihrem Forschungsthema zu begeistern und die Gunst des Publikums zu gewinnen. Ein gleichermaßen erkenntnisreicher wie unterhaltsamer Ausklang der Langen Nacht der Wissenschaften 2026.
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