GeRDi - Generic Research Data Infrastructure

Wo geforscht wird, fallen Daten an. Wissenschaftler/-innen stehen häufig vor der Frage, wo sie ihre Daten dauerhaft, sicher und nachnutzbar speichern können. Da die existierenden Datenspeicher kaum miteinander vernetzt sind, führt es dazu, dass umfassende Recherchen zu Daten über mehrere Disziplinen hinweg in Deutschland heute nur schwer möglich sind. Mit dem nun von der DFG zur Förderung bewilligten Forschungsprojekt GeRDI – Generic Research Data Infrastructure – werden vor allem Universitäten dabei unterstützt, neue vernetzte Forschungsdatenspeicher aufzubauen bzw. bestehende miteinander zu verknüpfen. Speziell Forschungsrichtungen mit kleineren Datenmengen sollen disziplinübergreifend Forschungsdaten ablegen, teilen, kombinieren und nachnutzen können. Dazu werden drei Pilot-Datenspeicher in Dresden, Kiel und München konzipiert, aufgebaut und evaluiert. Sie speichern Daten aus unterschiedlichen Disziplinen wie Lebens-, Meeres- und Wirtschaftswissenschaften. Das ZIH kooperiert in diesem dreijährigen DFG-Projekt mit dem ZBW-Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, dem Deutschen Forschungsnetz sowie dem Leibniz-Rechenzentrum der Bayrischen Akademie der Wissenschaften in München.

Partner

  • ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein)
  • Leibniz-Rechenzentrum der Bayrischen Akademie der Wissenschaften in München

Projektwebseite

http://www.gerdi-project.de/

ZIH-Kontakt

Dr. Ralph Müller-Pfefferkorn

Laufzeit

11/2016 - 10/2019

Förderung

DFG Sachbeihilfe

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ZIH
Letzte Änderung: 27.10.2017