Mar 20, 2025
90 Mentor:innen für angehende Lehrkräfte bei Fortbildung des ZLSB
Am 19. März 2025 fand an der TU Dresden eine Fortbildungsveranstaltung statt, bei der rund 90 Lehrkräfte auf ihre Rolle als Mentor:innen in der Lehrkräftebildung vorbereitet wurden.
Die Begleitung durch Mentor:innen spielt eine entscheidende Rolle, wenn Studierende erste Erfahrungen im Schuldienst sammeln, Referendar:innen im Vorbereitungsdienst ihre praktische Ausbildung absolvieren und Seiteneinsteigende sich im neuen Berufsfeld orientieren. Mentor:innen sind erfahrene Lehrkräfte, die neben ihrer Unterrichtstätigkeit angehende Lehrkräfte unterstützen und deren Professionalisierungsprozess begleiten. In Sachsen werden sie durch ein spezielles Programm zur Mentor:innenqualifizierung ausgebildet, das vom Landesamt für Schule und Bildung sowie den Zentren für Lehrkräftebildung der sächsischen Universitäten gemeinsam gestaltet wird.
Die Auftaktveranstaltung der Mentor:innenqualifizierung unter dem Titel „MentoS 2025“ fand, wie im Vorjahr, an der TU Dresden statt. Sie wurde von Lehrkräften im Hochschuldienst des Zentrums für Lehrkräftebildung, Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) organisiert.
Dr. Volker Kreß, der die Veranstaltung gemeinsam mit weiteren Lehrkräften gestaltete, betont: „Mentorinnen und Mentoren spielen eine wichtige Rolle für den Erfolg der Qualifizierung junger Lehrkräfte. Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbereiten, weil sie unsere Partnerinnen und Partner bei der Gestaltung von schulpraktischen Studien im Lehramtsstudium sind. Mit der heutigen Veranstaltung machen wir den ersten Schritt.“
Im Fokus der Veranstaltung standen die zentralen Themenbereiche des Mentorings: Diagnostik, Feedback geben und nehmen sowie die kriteriengeleitete Begleitung der Mentees. Die Inhalte basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu motivierenden Lehr- und Lernmethoden sowie zu konstruktivistisch orientiertem Mentoring. Die Workshops boten Raum für intensiven Austausch. In festen Gruppen arbeiteten die Teilnehmenden zusammen, teilten Erfahrungen und gewannen wertvolle Erkenntnisse, die ihre Rolle in der Lehrkräftebildung weiter stärken. "Super strukturiert und anregend!", fasst einer der teilnehmenden Mentoren seine Eindrücke zusammen. Eine Teilnehmerin bilanziert wie folgt: "Aus der Gruppenarbeit nehme ich praktikable Handlungsoptionen für die Praxis mit. Auch von der Partnerarbeit in den Workshops habe ich sehr profitiert." Mitorganisator Michael Schröder erläutert: „Die engagierte Zusammenarbeit in den Workshops fördert nicht nur das Verständnis für die Kernbereiche der Mentoring-Praxis, sondern schafft auch eine unterstützende Gemeinschaft, die die Teilnehmenden auf ihrem Weg zum erfolgreichen Mentoring bestärkt.“