Friedrich-Siemens-Laboratorium

Unter der Bezeichnung Friedrich-Siemens-Laboratorium werden das Kleblabor, die Prüfhalle, die Werkstatt sowie die bauaufsichtlich anerkannte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle des Instituts für Baukonstruktion zusammengefasst.

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Namensgebung

Das Institut für Baukonstruktion an der Technischen Universität Dresden widmet sich seit Jahren intensiv der Forschung auf dem Gebiet des Konstruktiven Glasbaus und der Klebtechnik. Betrachtet man die Geschichte der Region um Dresden, so besteht schon seit langem eine enge Beziehung zur Glasindustrie. Der hier ansässige Unternehmer und Forscher Friedrich Siemens (1826-1904) erwarb sich mit der Erfindung der kontinuierlichen Schmelzwanne große Verdienste auf dem Gebiet des Glas- und Hüttenwesens. Im Jahr 1900 erhielt er dafür die erste Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden. Die insbesondere für die Untersuchung adhäsiver Verbindungen kürzlich umfangreich erweiterten Versuchseinrichtungen des Instituts tragen ihm zu Ehren seit Ende November 2008 den Namen Friedrich-Siemens-Laboratorium.

Die Erweiterung der Versuchseinrichtungen wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „InnoProfile“ als Bestandteil der BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder „Unternehmen Region“ gefördert.