22.11.2016

Was ist mit den europäischen Nacht- und Hotelreisezügen los?

Ende 2016 wird die Deutsche Bahn das City Night Line - Angebot vollständig einstellen. Die Österreichische Bundesbahn wird lediglich einige, wenige Nachtreisezug-Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse in Deutschland übernehmen und weiter betreiben. Warum ziehen sich erfahrende Anbieter wie die Deutsche Bahn, aber auch die französische Staatsbahn aus diesem Marktsegment zurück und das, obwohl das europäische Streckennetz des Nachtreisezugverkehrs über Jahrzehnte unter großen Anstrengungen auf- und ausgebaut wurde? Für neue Anbieter existieren zum Teil große administrative und technische Hürden, um ein Angebot erfolgreich zu platzieren. Nach wie vor ist jedoch die Nachfrage nach Nacht- und Hotelreisezügen groß. Kann die reine Fortführung herkömmlicher Nachtreisezüge, so wie es derzeit die Österreichische Bundesbahn anstrebt, nachhaltig und erfolgreich sein oder müssen neue Geschäftskonzepte entwickelt werden, um einen wirtschaftlich erfolgreichen und nachhaltigen Nacht-/Hotelreisezug zu etablieren?

Diesem Thema widmet sich ein Forschungsprojekt an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der Technischen Universität Dresden. Sie können mit Ihren Erwartungen, Wünschen, Vorstellungen, aber auch bereits gesammelten Erfahrungen diese Forschung aktiv unterstützen und somit zur Entwicklung neuer Konzepte für Nacht- und Hotelreisezüge in Deutschland und Europa direkt beitragen, indem Sie an der Online-Umfrage "Nacht- und Hotelreisezug" Technischen Universität Dresden teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme aus organisatorischen und methodischen Gründen lediglich bis 31. Januar 2017 möglich ist.

Als kleines Dankeschön gibt es zwei „Jochen Schweizer Erlebnisboxen für einen Kurzurlaub für zwei Personen“ zu gewinnen.

Kontaktpersonen, die für die Durchführung der Studie verantwortlich sind:

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Gertraud Schäfer
Letzte Änderung: 22.11.2016