13.03.2025
Schülerin gewinnt 1. Preis im Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und zieht zum Landeswettbewerb weiter

Tabea Degenhardt beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht
Tabea Degenhardt aus der 12. Klasse des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums gewann am 8. März 2025 den 1. Preis im Fachbereich „Arbeitswelt“ beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis „Mit Sicherheit Zukunft gestalten“ geehrt.
Im Zuge der erfolgreichen Verteidigung ihrer wissenschaftlichen Projektarbeit „Potentialanalyse zur Erhöhung der Verkehrsgerechtigkeit an Lichtsignalanlagen“ im Februar 2025 wurde Tabea Degenhardt von der Stiftung „Sachsen. Land der Ingenieure“ einen Preis verliehen, nun wurde sie erneut für ihre herausragende Leistung ausgezeichnet. Ihre Arbeit, zur Optimierung von Lichtsignalanlagen, betreut von unserem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dipl.-Ing. Django Adam, überzeugte die Jury sowohl in Bezug auf die wissenschaftliche Tiefe als auch die praktische Relevanz für die Mobilitätswende im urbanen Raum.
Dabei ging sie der Frage nach, wie mehr Verkehrsgerechtigkeit für den Fuß- und Radverkehr erreicht werden kann, ohne dabei den motorisierten Individualverkehr zu benachteiligen. Im Rahmen ihrer umfangreichen Simulationen konnte sie nachweisen, dass eine solche Optimierung in Dresden bereits an bestimmten Kreuzungen möglich ist.
Tabea Degenhardt wird nun mit ihrem Projekt am Sächsischen Landeswettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen, der am 12. April 2025 in der VDI-GARAGE in Leipzig stattfinden wird. Dort wird sie die Chance haben, ihre Arbeit einem noch breiteren Publikum vorzustellen und sich mit anderen jungen Talenten aus ganz Sachsen zu messen.
Ihre Teilnahme an „Jugend forscht“ unterstreicht nicht nur das Engagement von Schülerinnen und Schülern für technische und wissenschaftliche Fragestellungen, sondern auch den bedeutenden Beitrag, den junge Forscherinnen und Forscher zur Lösung aktueller Herausforderungen im Bereich der Verkehrstechnik leisten können.
Mit ihrem Projekt hat Tabea Degenhardt einmal mehr bewiesen, dass technisches Interesse und Engagement keine Frage des Alters sind und sie eine vielversprechende Zukunft in der Ingenieurwissenschaft vor sich hat. Wir als Professur für Verkehrsprozessautomatisierung zeigen mögliche ingenieurtechnische Themen in den Verkehrswissenschaften auf und unterstützen jederzeit gern motivierte Schülerinnen und Schüler bei der wissenschaftlichen Bearbeitung aktueller Problemstellungen.