03.06.2026
Dirk Brockmann in das Kuratorium des Deutschen Hygiene Museums Dresden berufen
Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Hygiene Museums Dresden bei der Sitzung am 29. Mai 2026. Seit April 2026 gehört auch Prof. Dirk Brockmann, Direktor des Center Synergy of Systems (SynoSys) der TUD, dem Gremium an.
Prof. Dirk Brockmann, Direktor des Center Synergy of Systems (SynoSys) und Professor für Biologie komplexer Systeme, ist seit dem 1. April 2026 Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Hygiene Museums Dresden. Die Amtszeit läuft bis zum 31. Dezember 2027.
Das Kuratorium, dem Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft angehören, berät den Stiftungsvorstand und den Stiftungsrat des Museums in fachlichen Fragen. In diesem Jahr fand die Sitzung am 29. Mai statt.
Das Deutsche Hygiene Museum Dresden versteht sich als Forum für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie Menschen künftig zusammenleben wollen und wie gesellschaftliche Transformation gestaltet werden kann. Themen wie Körper, Gesundheit, Umwelt, Wissenschaft und Demokratie werden dabei interdisziplinär aufgegriffen und für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Mit Dirk Brockmann gewinnt das Kuratorium einen Wissenschaftler, der sich seit vielen Jahren mit komplexen gesellschaftlichen Dynamiken beschäftigt und zugleich neue Wege der Wissenschaftskommunikation entwickelt. Er forscht zu komplexen Systemen und deren Bedeutung für gesellschaftliche Herausforderungen, etwa in den Bereichen Gesundheit, Mobilität oder digitale Vernetzung.
International bekannt wurde er auch durch innovative Formate der Wissensvermittlung wie die Complexity Explorables, die wissenschaftliche Zusammenhänge interaktiv und verständlich vermitteln. Für dieses Engagement an der Schnittstelle von Forschung, Öffentlichkeit und digitaler Wissenschaftskommunikation wurde Dirk Brockmann mehrfach ausgezeichnet.
Dirk Brockmann betont: Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten nicht nur innerhalb der Forschung diskutiert werden, sondern auch in die Gesellschaft wirken. Der Austausch zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Kulturinstitutionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Museen wie das Deutsche Hygiene Museum schaffen Räume, in denen wissenschaftliche Fragen öffentlich verhandelt werden können. Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen ist dieser Dialog wichtiger denn je.“
Die Berufung unterstreicht die Bedeutung interdisziplinärer Perspektiven für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Mit seiner Expertise in der Erforschung komplexer Systeme und seinem Engagement für Wissenschaftskommunikation bringt Brockmann wichtige Impulse für die Arbeit des Kuratoriums ein.
Neben Dirk Brockmann gehören dem Kuratorium aktuell Christl Baur, Prof. Karin Harrasser, Prof. Susan Kamel, Prof. Raj Kollmorgen, Peggy Piesche und Dr. Eva Sturm an.